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ItaliaSeit 1912

Bertone – 2 Modellreihen mit 3 Generationen

Bertone war mehr als eine Karosseriebaufirma — es war Kunst auf vier Rädern. 1912 gründete Giovanni Bertone in Turin eine Werkstatt, die italienische Automobilgeschichte schreiben sollte und Generationen von Fahrzeugen mit unverwechselbarer Handschrift prägte. Von Fiat bis Lamborghini: Jeder große Hersteller suchte nach dieser speziellen Eleganz aus Turin, die Design und handwerkliche Perfektion vereinte.

Gründungsjahr21. November 1912Giovanni Bertone
HauptsitzTurin, PiedmontItalia
Modelle im Katalog2
Jahresproduktion~0.05 million vehicles

Alle Bertone Modelle

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Karosserietyp
Getriebe
Motor
Antrieb
Lenkung
Anzahl der Türen
Hubraum
von
bis
Leistung

PS

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Beschleunigung

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Baujahr
von
bis
Preis

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Über Bertone

Bertone war kein gewöhnliches Karosseriebauunternehmen. 1912 gründete Giovanni Bertone in Turin eine kleine Werkstatt — und veränderte damit die italienische Automobilgeschichte für immer. Stellen Sie sich vor: ein junger Mann mit Talent für Design und handwerkliche Perfektion, der anfangs nur für andere arbeitete. Doch schnell wurde aus dem Zulieferer ein Visionär. Die Werkstatt wuchs, die Designs wurden kühner, und plötzlich wollten alle großen Hersteller mit Bertone arbeiten. Von Fiat bis Lancia, von Alfa Romeo bis Lamborghini — jeder suchte nach dieser speziellen italienischen Eleganz, die nur aus Turin kam.

Was machte Bertone wirklich anders? Nicht nur schnittiges Blech, sondern eine Philosophie. Die Designer verstanden, dass ein Auto mehr sein sollte als Transport — es sollte eine Aussage treffen. In den 1950ern und 60ern dominierte Bertone die internationalen Designauszeichnungen. Der GB110 etwa war ein Meisterwerk der Proportionen, ein futuristisches Statement auf vier Rädern. Die Karosserie floss, die Linien tanzten, die Details erzählten Geschichten. Und das war nicht Zufall — das war Handwerk auf höchstem Niveau, kombiniert mit künstlerischem Instinkt.

Heute präsentiert sich Bertone mit einer kleinen, aber feinen Auswahl. Der Fokus liegt auf Individualität statt Massenproduktion — genau wie bei der Gründung. Das aktuelle Angebot zeigt, wohin die Reise geht: Der Freeclimber vereint rustikales Design mit modernem Thinking. Ob klassische Eleganz oder zukunftsweisende Konzepte — Bertone bleibt sich selbst treu. Die Marke steht für das, was italienisches Design bedeutet: nicht einfach schöner machen, sondern anders denken. Und genau das macht sie bis heute unvergessen.

Die Geschichte von Bertone

Bertone entstand 1912 in Turin, als Giovanni Bertone beschloss, Karosserien selbst zu bauen statt sie nur zu reparieren. Ein junger Mann mit einer Vision. Er sah, dass die italienische Automobilindustrie hungrig war nach Design-Kompetenz, nach handwerklicher Perfektion, nach etwas, das über Standard hinausging. Was trieb ihn an? Der Glaube, dass ein Auto mehr sein könnte als eine Ansammlung von Blech und Motoren — es sollte Kunst sein. Diese Philosophie würde Bertone für über ein Jahrhundert definieren, durch Triumphe und Katastrophen hindurch.

Die frühen Jahre waren brutal. Kleine Aufträge für lokale Hersteller, Karosserie-Modifizierungen, nichts Großes. Dann kam der Erste Weltkrieg. Danach die Wirtschaftskrise. Aber Bertone überlebte, weil Giovanni hartnäckig war — unnachgiebig. Seine Söhne Gaetano und Nuccio wuchsen in die Firma hinein, lernten das Handwerk, verstanden instinktiv, was Autos brauchten. In den 1930ern begann sich etwas zu verändern. Bertone entwarf nicht mehr nur, Bertone schuf. Die Zusammenarbeit mit Alfa Romeo, Lancia und anderen Premium-Marken brachte Anerkennung. Endlich Respekt in der Industrie.

Der Wendepunkt kam nach 1945. Krieg hatte Turin verwüstet, aber Nuccio Bertone — jetzt an der Spitze — sah nicht Trümmer, sondern Möglichkeiten. Sein Design für den Lancia Aurelia 1950 war revolutionär. Eleganz. Proportion. Funktionalität. Das Auto verkörperte alles, wofür Bertone stand — nicht bloß schön, sondern intelligent schön. Danach kamen die Lamborghini-Jahre. Der Miura 1966? Das war Bertones Apotheose. Ein niedriger, aggressiver, futuristischer Sportwagen, der die Welt schockierte. Plötzlich war Bertone nicht nur respektiert — Bertone war legendär.

Die 1970er und 80er brachten Expansion und Experimentieren. Der GB110 war Bertones eigenes Statement — ein futuristisches Konzeptfahrzeug, das zeigte, dass sie nicht nur für andere designen konnten, sondern auch eigenständig denken. Dann kamen schwierigere Zeiten. Die Automobilindustrie konsolidierte sich brutal. Bertone verlor Aufträge. Konkurrenzen wurden intensiver. In den 1990ern und 2000ern kämpfte die legendäre Firma ums Überleben — Design-Aufträge für Fiat, Citroën, andere, aber die goldenen Tage schienen vorbei zu sein.

Das letzte Kapitel war tragisch. 2014 meldete Bertone Konkurs an — ein Schock für die Automobilwelt. Ein Unternehmen mit über hundert Jahren Geschichte, das Generationen von Autos geprägt hatte, verschwand einfach. Nicht mit einem triumphalen Finale, sondern mit Schulden und leeren Aufträgen. Das hätte das Ende sein können. Aber die Marke lebte weiter — in den Designs, die Bertone hinterließ, in den Autos, die immer noch bewundert werden. Heute erkunden innovative Hersteller neue Wege. Schauen Sie sich die elektrischen Konzepte an, die das Erbe weitertragen. Bertone ist weg. Aber seine Seele? Die lebt noch.

Bertone Modellkategorien

Technische Übersicht der Bertone-Modelle

SegmentModelleLeistungAntriebAusstattung
Segment
Suv 3 doors
Models Performance
100 - 129 PS
Drive
4x4
Features
-
Segment
Coupe
Models Performance
1100 PS
Drive
4x4
Features
-

Das Erbe einer Design-Legende

Das Erbe einer Design-Legende

Bertone — das war nicht einfach eine Karosseriebaufirma. Es war Kunst auf vier Rädern. Von den frühen Meisterwerken bis zu den experimentellen Konzepten der Achtziger Jahre prägte das Turiner Atelier Generationen von Automobilen mit einer Handschrift, die unverwechselbar war. Schade, dass die Welt das vergessen hat. Die wenigen SUV-Modelle und experimentellen Elektrofahrzeuge zeigen: Bertone war immer bereit, Grenzen zu verschieben. Wer Designgeschichte versteht, kennt diesen Namen. Punkt.

Bertone Händler

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Häufig gestellte Fragen zur Bertone

Wann wurde Bertone gegründet?

Bertone — gegründet 1912 in Turin von Giovanni Bertone. Das war noch die Ära der Handwerk-Karosserie, wo jeder Wagen individuell entstand. Über hundert Jahre lang war Bertone die Geheimwaffe italienischer Autobauer. Nicht nur Entwürfe, sondern komplette Fahrzeuge entstanden hier. Lancia, Alfa Romeo, BMW — alle ließen bei Bertone bauen. Das Unternehmen beschäftigte zeitweise über 1.500 Menschen und galt als Innovator im Design. Dann kam 2014 — Insolvenz. Das war das Ende einer Ära, ehrlich gesagt. Aber die DNA lebt weiter. Bertone versuchte später ein Comeback mit modernen Modellen wie dem GB110, einem elektrischen Supersportwagen mit futuristischem Design. Ein letzter Versuch, die alte Brillanz zu retten.

Wie viele Modelle hat Bertone?

Nur zwei Modelle. Das klingt wenig, ist aber aussagekräftig. Der GB110 ist Bertones Flaggschiff — ein elektrischer Supersportwagen mit aggressivem, futuristischem Design, das an die großen Tage des Hauses erinnert. Dann der Freeclimber, ein SUV-Konzept, das zeigt, wohin Bertone gehen will. Beide sind Neustarts nach der Insolvenz. Nicht die Vielfalt wie bei etablierten Herstellern, aber dafür fokussiert. Qualität vor Quantität — das war immer Bertones Philosophie. Schau dir auch unseren SUV-Katalog an.

Wofür ist Bertone bekannt?

Design. Reine Design-Genie. Bertone war nicht einfach nur ein Karosseriebauer — das Unternehmen war eine Kunstschule auf Rädern. Denk an den Lancia Stratos, den Alfa Romeo Montreal, den Lamborghini Miura — das waren alles Bertone-Meisterwerke. Jede Linie war Absicht, jede Kurve hatte Sinn. Das ist die Signatur des Hauses: nicht nur schön aussehen, sondern Funktion und Form perfekt verbinden. Die Handwerkskunst war legendär — Karosseriebauer, die noch wussten, wie man Blech formt, nicht nur Computer-Modelle erstellt. Heute versucht Bertone, diese Tradition mit modernen Elektro-Antrieben zu verbinden. Der GB110 zeigt das: Design trifft Elektromobilität. Auch die Elektro-Modelle beweisen das. Alte Schule trifft neue Energie.

Produziert Bertone Elektrofahrzeuge?

Absolut. Das ist sogar die Hauptstrategie des neuen Bertone. Der GB110 ist das Flaggschiff — ein vollelektrisches Fahrzeug mit futuristischem Design und Hochleistungs-Ambitionen. Bertone hat verstanden, dass die Zukunft elektrisch ist. Statt in der Vergangenheit zu leben, baut das Unternehmen zukunftsorientierte Fahrzeuge. Das macht Sinn. Elektro-Antriebe ermöglichen neue Design-Möglichkeiten — tiefere Schwerpunkte, mehr Innenraum, weniger Motorraum-Zwänge. Genau das braucht ein Designer wie Bertone. Schau dir unseren kompletten Elektro-Katalog an. Die Zukunft ist hier.

Quelle: Bertone (official), Ministero dei Trasporti - Motorizzazione Civile, Wikipedia, ANFIA (Associazione Nazionale Filiera Industria Automobilistica), Museo Nazionale dell'Automobile di Torino·Zuletzt aktualisiert