Chery – Modelle & Spezifikationen

Karosserietyp
Getriebe
Motor
Antrieb
Lenkung
Anzahl der Türen
Hubraum
von
bis
Leistung

PS

PS

Beschleunigung

s

s

Baujahr
von
bis
Preis

$

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Chery

Chery
Gründungsjahr
1997-01-08
Gründer
Yin Tongyao
Herkunftsland
China
Hauptsitz
Wuhu, Anhui
Konzern
Modelle im Katalog
36
Jahresproduktion
~1.5 million vehicles

Chery startete 1997 in Wuhu, China — ein Jahr, in dem die meisten westlichen Autohersteller das Land als hoffnungslosen Markt abschrieben. Gegründet von Yin Tongyao und seinem Team, entstand aus wenig mehr als Ehrgeiz und technischem Know-how ein Unternehmen, das heute zu den größten unabhängigen Autoherstellern Chinas zählt. Die erste Generation war einfach. Billig. Aber funktional — und das war genau der Punkt. Während etablierte Marken Premium-Modelle nach China exportierten, baute Chery Fahrzeuge für Menschen, die überhaupt erst ins Auto steigen wollten.

Was Chery von Anfang an unterschied, war die Obsession mit Ingenieurskunst statt Glanz. Der Konzern investierte früh in Forschung und Entwicklung — ungewöhnlich für einen chinesischen Newcomer in den 1990ern. Eigene Motor-Technologie. Getriebe-Entwicklung. Chassis-Design. Heute produziert Chery über 1,5 Millionen Fahrzeuge jährlich und exportiert in mehr als 80 Länder. Das ist nicht Glück. Das ist systematische Arbeit. Die Marke positioniert sich als pragmatischer Hersteller für den globalen Massenmarkt — nicht als Luxus-Spieler, sondern als solider, erschwinglicher Anbieter mit wachsender Qualität.

Das aktuelle Portfolio ist beeindruckend in seiner Breite. Die Sedan-Modelle wie der Arrizo 5 decken den Massenmarkt ab. Die SUV-Reihe mit dem populären Tiggo 7 und dem größeren Tiggo 9 dominiert das schnell wachsende SUV-Segment. Und dann sind da die Elektrofahrzeuge wie der eQ5 — Chery nimmt die Zukunft ernst. Mit 36 Modellen im Katalog zeigt die Marke: Größe bedeutet nicht Verzicht auf Vielfalt.

Die Geschichte von Chery

1997 war das Gründungsjahr. Chery Automobile wurde in Wuhu, einer Stadt in der Provinz Anhui, gegründet — ein Ort, den die meisten Westler kaum auf der Karte finden würden. Der Gedanke dahinter war kühn, vielleicht sogar naiv: China wollte eine eigene Autoindustrie aufbauen, nicht nur als Zulieferer für westliche Konzerne fungieren. Die Gründer sahen eine Chance. Während die etablierten Hersteller Europa und Amerika dominierten, lag ein riesiger Heimatmarkt vor ihnen — hungrig, wachsend, unerschlossen. Was könnten sie verlieren?

Die ersten Jahre waren rau. Chery startete mit bescheidenen Mitteln, improvisierte Technologien und einem Team von Ingenieuren, die von anderen Herstellern abgeworben wurden. Der Windcloud (intern A11) kam 1999 auf den Markt — kein schöner Wagen, ehrlich gesagt. Aber er war bezahlbar. Er funktionierte. Das war genug. Die chinesischen Kunden konnten sich plötzlich ein Auto leisten, das nicht von VW oder Hyundai kam. Chery verkaufte, was sie produzieren konnten. Qualitätsprobleme? Sicher. Aber die Nachfrage war größer als die Skepsis.

Das Spiel veränderte sich Anfang der 2000er Jahre. Chery expandierte wie wild — neue Modelle, neue Segmente, neue Märkte. Der QQ 2003 war ein Schlag ins Gesicht der etablierten Konkurrenz. Günstig. Süß. Irgendwie charmant. Die Europäer lachten anfangs — bis sie merkten, dass Chery Millionen davon verkaufte. Das war der Moment. Von da an wurde Chery nicht mehr ignoriert. Sie waren ein echtes Unternehmen geworden, nicht nur ein lokaler Spieler. Die Tiggo-Serie folgte und dominierten schnell den aufstrebenden SUV-Markt in China. Genial positioniert.

Die mittleren Jahre brachten internationale Ambitionen. Arrizo-Modelle zielten auf ein reiferes Publikum ab — Familien, die mehr wollten als nur billig. Chery investierte in Design, in Sicherheitstests, in Qualitätskontrolle. Sie erkannten, dass billiger nicht gleich besser ist. Der Kimo und später der Tiggo 7 Pro zeigten eine Marke, die lernte, wachsende Ansprüche zu erfüllen. Nicht perfekt — aber deutlich ambitionierter als die frühen Tage.

Heute steht Chery am Wendepunkt. Sie sind nicht mehr die billige Alternative — sie sind eine etablierte Kraft. Die Elektrifizierung kam, wie überall, und Chery folgte: Das eQ5 zeigt, dass sie ernst meinen. Schauen Sie sich ihre gesamte Elektro-Reihe an. Von einem kleinen lokalen Hersteller zu einem globalen Player — das ist eine Geschichte, die erst zu Beginn ihrer zweiten Akte steht. Chery schrieb nicht die Regeln neu. Sie spielten einfach das Spiel besser, schneller, hungriger als alle anderen.

Chery — Der stille Aufstieg

Chery ist längst nicht mehr die Marke, die man belächelt hat. Wer dachte, dass ein chinesischer Hersteller ohne europäische Tradition den globalen Markt aufmischen könnte — nun ja, die Rechnung ging auf. Mit 36 Modellen im Portfolio, von praktischen Kompaktwagen bis zu ambitionierten Elektrofahrzeugen, hat sich Chery einen ernsthaften Platz erkämpft. Die SUV-Modelle zeigen, dass Chery weiß, was Kunden wollen. Und die elektrischen Modelle beweisen, dass sie die Zukunft verstanden haben. Nicht Hollywood-glam. Nicht überambitioniert. Sondern solide, verlässlich, erschwinglich. Das ist manchmal mehr als genug.

Chery Modellkategorien

Technische Übersicht der Chery-Modelle

SegmentModelleLeistungAntriebAusstattung
Segment
Limousine
Models Performance
90 - 254 PS
Drive
FWD
Features
-
Segment
Suv 5 doors
Models Performance
106 - 254 PS
Drive
FWD, 4x4, RWD
Features
-
Segment
Mini 5 doors
Models Performance
52 - 83 PS
Drive
FWD, RWD
Features
-
Segment
Hatchback 5 door
Models Performance
109 - 136 PS
Drive
FWD
Features
-
Segment
Minivan
Models Performance
88 - 136 PS
Drive
FWD
Features
-
Segment
Liftback
Models Performance
68 - 109 PS
Drive
FWD
Features
-
Segment
Mini 3 doors
Models Performance
27 - 83 PS
Drive
FWD, RWD
Features
-
Segment
Compact van
Models Performance
129 - 136 PS
Drive
FWD
Features
-

Häufig gestellte Fragen zur Chery

Wie viele Modelle hat Chery im Angebot?

Chery hat aktuell 36 Modelle im Portfolio — eine beeindruckende Bandbreite für einen chinesischen Hersteller. Die Palette reicht von kompakten Stadtautos wie dem Kimo bis zu großen SUVs wie dem Tiggo 9. Dazu kommen Elektrofahrzeuge wie der eQ5. Das zeigt, dass Chery wirklich jeden Markt bedienen will.

Wann wurde Chery gegründet?

Chery wurde 1997 gegründet — relativ jung für einen globalen Autohersteller. Das Unternehmen startete in Wuhu, China, mit ehrgeizigen Plänen. Von Anfang an wollte Chery nicht nur für den heimischen Markt bauen, sondern international expandieren. Heute ist die Marke in über 80 Ländern präsent. Nicht schlecht für drei Jahrzehnte Entwicklung. Die Modellpalette wuchs rasant: von den frühen Limousinen bis zu heute modernen SUVs.

Was sind die Stärken von Chery-Fahrzeugen?

Chery setzt auf Zuverlässigkeit, modernes Design und erschwingliche Preise. Die Tiggo 7 Pro — einer der Bestseller — hat sich als solider Allrounder etabliert. Dazu kommt kontinuierliche Innovation: Chery investiert stark in Elektrifizierung und intelligente Technologien. Die Qualität hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Das macht Chery interessant für preisbewusste Käufer, die nicht auf moderne Features verzichten wollen. Der Arrizo 8 zeigt das perfekt: elegantes Design, praktischer Platz, vernünftiger Preis.

Welche Elektrofahrzeuge bietet Chery an?

Der eQ5 ist Cherys Flaggschiff bei Elektrofahrzeugen — ein kompakter SUV mit moderner Batterie-Technologie. Reichweite im praktischen Bereich, schnelles Laden, solide Verarbeitung. Chery baut seine E-Flotte kontinuierlich aus. Wer sich für alle Elektrooptionen interessiert, findet hier ein wachsendes Angebot. Die Elektrifizierung ist nicht nur Zukunftsmusik — es passiert jetzt. Für Käufer, die auf Emissionen und Betriebskosten achten, gibt's echte Alternativen.

Zuletzt aktualisiert

2026-02-20

Quelle

Chery Automobile Co., Ltd. (official), China Association of Automobile Manufacturers (CAAM), Ministry of Industry and Information Technology (MIIT), Wikipedia, China National Automobile Quality Supervision and Inspection Center

Alle technischen Daten stammen aus den offiziellen Herstellerangaben und werden regelmäßig aktualisiert.