Sportwagen & Coupés
Sportliche Ikonen: DMC-12. Leistungsstarke Modelle für maximalen Fahrspaß.
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Ein Mann. Eine Vision. Eine Edelstahl-Legende. John DeLorean war nicht der Typ, der sich an Regeln hielt — er war ein Ingenieur, ein Träumer, und manchmal ein Wahnsinniger. 1981 rollte sein DMC-12 aus der Fabrik in Belfast, Nordirland, und die Welt hielt den Atem an. Gullwing-Türen. Edelstahlkarosserie. Ein Design, das nicht von dieser Welt wirkte — und trotzdem real war. Nur etwa 9.000 Exemplare wurden gebaut, bevor die Produktion 1982 endete. Das war kein Fehler. Das war Schicksal.
Warum ist der DMC-12 bis heute unsterblich? Weil er anders war. Vollständig anders. Die Edelstahlkarosserie sollte wartungsfrei sein — ein kühner Gedanke für die 1980er Jahre. Der Motor stammte von PRV, einem französisch-italienisch-schwedischen Gemeinschaftsprojekt — 2,85 Liter Hubraum, 130 PS serienmäßig. Nicht schnell. Aber unverkennbar. Die Gewichtsverteilung war ausgewogen, die Fahrposition niedrig, und das gesamte Auto strahlte eine Art futuristische Eleganz aus, die kein anderes Fahrzeug dieser Ära erreichte. DeLorean wollte nicht konkurrieren. Er wollte existieren. Und das tat er — als Kunstwerk auf Rädern.
Das Sortiment war bewusst klein — eine Philosophie, die bis heute nachwirkt. Der DMC-12 war das einzige Modell, das Angebot. Punkt. Keine Varianten. Keine Ablenkung. Nur perfektionistische Reinheit in Edelstahl und Fiberglas. Das Auto wurde zum Mythos — nicht trotz seiner Kürze, sondern wegen ihr. Heute sammeln Enthusiasten jeden verfügbaren Wagen wie Relikte. Und wissen Sie, was das Irre ist? Der DMC-12 ist heute begehrter als je zuvor. Zeitlose Designs altern nicht. Sie warten einfach.
Ein Traum aus Detroit. 1981 gründete John DeLorean die DeLorean Motor Company in Nordirland — genauer gesagt in Belfast. Der Mann war Legende bei General Motors, hatte dort Karriere gemacht, aber irgendwann reichte es ihm. Er wollte etwas Eigenes bauen, etwas Revolutionäres. Nicht einfach noch ein Auto für die Massen, sondern einen Sportwagen, der die Welt aufhorchen lässt. DeLorean verließ GM 1973 und brauchte acht Jahre, um die finanzielle und politische Unterstützung zusammenzutragen. Belfast war bewusst gewählt — Steuervorteile, politisches Engagement, und die britische Regierung suchte Arbeitsplätze in einer kriegsversehrten Region.
Die frühen Jahre waren turbulent. Sehr turbulent. Der DMC-12 war technisch revolutionär — Edelstahl-Karosserie, Flügeltüren, Mittelmotor. Aber die Produktion lief katastrophal. Qualitätskontrolle? Nicht vorhanden. Lieferketten zusammenbrechen, Arbeiter unerfahren, Budgets explodierten. Zwischen 1981 und 1982 rollten nur etwa 9.000 Fahrzeuge vom Band — viel weniger als geplant. Die Kosten liefen völlig aus dem Ruder, während die Verkäufe hinter den Erwartungen zurückblieben. John DeLorean selbst wurde 1982 wegen Kokainhandels verhaftet (später freigesprochen, aber der Schaden war angerichtet). Das Unternehmen kollabierte buchstäblich.
Dann kam Hollywood. Wirklich. Der DMC-12 wurde 1985 das Zeitreiseauto in "Zurück in die Zukunft" — und plötzlich war alles anders. Dieses eine Filmzitat — "When this baby hits 88 miles per hour, you're gonna see some serious shit" — machte den DeLorean unsterblich. Die Maschine war nie besonders schnell (nur 130 PS im Original), nie besonders zuverlässig, aber sie sah aus wie die Zukunft. Wie ein UFO. Popkultur-Status in einer Sekunde erworben. Über 40 Jahre später ist das Auto immer noch das erste, das Menschen sehen, wenn sie "Zeitreiseauto" hören.
Nach dem Konkurs 1982 war die Marke tot. Zehn Jahre lang passierte nichts. Dann, Anfang der 1990er, kaufte eine Gruppe britischer Investoren die Marke und baute sporadisch noch Fahrzeuge zusammen — Restbestände, Reparaturen, ein paar Neubauten. Nicht großartig, aber es hielt die Flamme am Leben. Der Kult wuchs. Sammler zahlten Unsummen für funktionierende Exemplare. Die Marke wurde zur Legende nicht wegen Leistung oder Zuverlässigkeit, sondern wegen Design und kulturellem Impact. Seltsam, aber genau so funktioniert Automotive-Geschichte manchmal.
Heute? Die DeLorean Motor Company ist wieder aktiv. 2017 übernahm Texaner Stephen Wynne das Unternehmen und baute weiter originalgetreue DMC-12er mit modernen Komponenten. Und jetzt wird es interessant — ein elektrischer DeLorean soll kommen. Ein EV mit Flügeltüren und Edelstahlkarosserie — pure Nostalgie trifft Zukunftstechnologie. Ob das funktioniert? Absolut unklar. Aber John DeLorean hätte es vermutlich geliebt.
DeLorean — ein Name, der für immer mit einer einzigen, ikonischen Maschine verbunden bleibt. Der DMC-12 war kein kommerzieller Erfolg. Nur 9.000 Stück entstanden. Aber hier ist das Ding: Kommerzielle Erfolge werden vergessen. Legenden nicht. Ein Auto aus den 1980er Jahren, das heute — Jahrzehnte später — immer noch wie aus der Zukunft aussieht, hat etwas richtig gemacht. Die Flügeltüren, das Edelstahlgehäuse, dieser futuristische Keil. John DeLorean träumte von etwas Anderem, etwas Unkonventionellem. Und für einen kurzen Moment hat er es geschafft. Die Marke ist längst Geschichte, aber das Auto? Das Auto ist unsterblich. Wer sich für die volle Modellpalette interessiert, kann die aktuellen SUV-Modelle oder moderne Elektrofahrzeuge erkunden. Die Zukunft ist längst da.
Sportliche Ikonen: DMC-12. Leistungsstarke Modelle für maximalen Fahrspaß.
Alle Sportwagen anzeigen →| Segment | Modelle | Leistung | Antrieb | Ausstattung |
|---|---|---|---|---|
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Segment
Coupé
|
Models |
Performance
132 - 150 PS
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Drive
RWD
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Features
-
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DeLorean hat eigentlich nur ein Modell: den legendären DMC-12. Dieser ikonische Sportwagen wurde von 1981 bis 1983 produziert und ist bis heute das einzige Auto, das die Marke je gebaut hat. Keine Limousinen, keine SUVs — nur dieser eine, unvergessliche Wagen mit den Flügeltüren.
DeLorean Motor Company wurde 1975 gegründet, aber der Traum begann früher. John DeLorean, ehemaliger General Motors-Ingenieur, wollte einen revolutionären Sportwagen bauen. Die Produktion startete 1981 in Nordirland mit dem DMC-12. Nur zwei Jahre später war alles vorbei — 9.000 Autos gebaut, dann Konkurs. Das war die ganze Geschichte.
Die Flügeltüren. Das war es. Nicht irgendwelche elektronischen Spielereien — einfach diese ikonischen Türen, die nach oben aufgingen wie bei einem Raumschiff. Der DMC-12 kam mit einer Edelstahlkarosserie, die glänzte wie nichts anderes auf der Straße. Technisch war der Wagen eigentlich konventionell, aber optisch? Unvergesslich. Das Design allein machte ihn zur Legende.
Nein, der originale DMC-12 war rein benzinbetrieben. Ein PRV-Motor — Peugeot-Renault-Volvo-Zusammenarbeit — mit 130 PS. Nicht gerade berauschend. Heute gibt es Pläne für einen modernen, elektrischen DeLorean, aber das ist Zukunftsmusik. Der Klassiker bleibt ein Verbrenner.
Der DMC-12. Es gibt nur einen. Und er ist Kult. Dank 'Zurück in die Zukunft' kennt jeder diesen silbernen Wagen mit den Flügeltüren. Produziert von 1981 bis 1983 — insgesamt 9.000 Exemplare weltweit. Heute sind die Preise in die Höhe geschossen. Original-Fahrzeuge kosten sechsstellige Summen. Das sagt alles über seinen Status aus.
2026-02-20
DeLorean Motor Company (official), National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA), Wikipedia, Society of Automotive Engineers (SAE), Smithsonian National Museum of American History
Alle technischen Daten stammen aus den offiziellen Herstellerangaben und werden regelmäßig aktualisiert.