Dodge – Fahrzeugdaten 1937–2020

Karosserietyp
Getriebe
Motor
Antrieb
Lenkung
Anzahl der Türen
Hubraum
von
bis
Leistung

PS

PS

Beschleunigung

s

s

Baujahr
von
bis
Preis

$

$

Dodge

Dodge
Gründungsjahr
1900-01-01
Gründer
John Francis Dodge, Horace Elgin Dodge
Herkunftsland
USA
Hauptsitz
Auburn Hills, Michigan
Konzern
Stellantis
Modelle im Katalog
39
Jahresproduktion
~0.3 million vehicles

Dodge entstand 1900 als Motorenlieferant — nicht als Autohersteller. Das ist wichtig zu verstehen. Die Brüder John und Horace Dodge bauten zunächst Motoren für andere, bis sie 1914 ihr erstes eigenes Auto präsentierten. Der Dodge war radikal anders: einfach gebaut, unglaublich zuverlässig, verdammt günstig. Während Ford die Masse bediente, positionierte sich Dodge als das Auto für Menschen, die mehr wollten — mehr Leistung, mehr Stil, weniger Kompromisse. Das war die DNA. Und sie ist bis heute spürbar.

Dodge bedeutete immer Performance. Nicht Luxus, nicht Sparsamkeit — sondern Kraft und Mut. In den 1970ern und 80ern lieferte die Marke legendäre Musclecars wie den Charger Daytona und den Daytona — Autos, die Geschichte schrieben. Der Intrepid bewies später, dass Dodge auch Mittelklasse revolutionieren konnte. Chrysler, das Mutterunternehmen, ließ Dodge experimentieren, wo andere konservativ blieben. Das zahlte sich aus. Jede Generation brachte Überraschungen — sei es die aggressiven Linien oder die unerwartete Leistung unter der Haube.

Heute dreht sich Dodge um Vielfalt. Die Limousinen-Modelle zeigen klassische Dodge-Tugenden, während die SUV-Palette den modernen Markt erobert. Und dann sind da noch die Elektrofahrzeuge — die nächste Welle. Was Dodge damit sagt? Wir sind nicht nostalgisch. Wir sind hier. Und wir sind noch lange nicht fertig.

Die Geschichte von Dodge

Alles begann 1900. John und Horace Dodge — zwei Brüder aus Detroit — gründeten ihre Werkstatt als Zulieferer für andere Autohersteller. Sie bauten Motoren, Getriebe, alles was man brauchte. Aber warum sollten sie nur für andere arbeiten? Die Antwort lag auf der Hand: Sie wollten ihre eigenen Autos bauen. 1914 kam der erste Dodge auf den Markt — ein solider, zuverlässiger Wagen mit einem Vierzylindermotor, der etwa 35 PS leistete und 785 Dollar kostte. Das war nicht der schnellste oder eleganteste Wagen der Welt. Aber ehrlich gesagt war er einfach verdammt gut.

Die frühen Jahre? Explosives Wachstum. Der erste Dodge verkaufte sich wie warme Semmeln — über 45.000 Stück im ersten Jahr. Unglaublich. Während des Ersten Weltkriegs lieferten die Dodge-Brüder Fahrzeuge für das Militär, was ihre Marke in Amerika festigte. John Dodge starb 1920, Horace folgte ihm kurz darauf, doch das Unternehmen lief wie ein Uhrwerk weiter. Die 1920er und 1930er Jahre brachten ständige Innovationen — neue Modelle, stärkere Motoren, modernere Designs. Dodge positionierte sich zwischen Ford und General Motors: nicht ganz so günstig wie Ford, aber auch nicht so exklusiv wie die teuren Marken. Ein Mittelweg, der funktionierte.

Dann kam der Moment, der alles veränderte. 1949 — direkt nach dem Krieg — präsentierte Dodge den ersten V8-Motor für ihre Mittelklasse-Modelle. Stellen Sie sich vor: Ein erschwingliches Auto mit echtem Power. Der Custom Royal war plötzlich nicht mehr einfach ein solider Familienwagen — er war ein echter Performer. Das änderte die Spielregeln. Konkurrenten mussten folgen. Dodge hatte den Massenmarkt mit Muskelkraft infiziert, und die Käufer liebten es. Dieses Auto wurde zur Grundlage für ein Jahrzehnt voller Erfolg.

Die 1960er Jahre — jetzt wird es interessant. Dodge lancierte den Charger im Jahr 1966, später folgte der berühmte Charger Daytona mit seiner extremen Aerodynamik. Der Daytona mit seinen 440 oder 426 Hemi-Motoren war nicht nur schnell — er war legendär. Dodge war mittlerweile eine Marke, die für Raw Power stand, für American Muscle in reinster Form. Der RAM-Pickup kam 1981 und revolutionierte das Pickup-Segment mit modernem Design und praktischer Kraft. Das war kein Zufall — das war Strategie.

Die 1990er und 2000er brachten Veränderungen. Der Intrepid war ein moderner Sedan, der zeigte, dass Dodge mehr konnte als nur Muskelkars. Der Caliber und der Journey positionierten die Marke im Crossover-Segment neu. Heute steht Dodge an einem Wendepunkt — traditionelle Muscle Cars werden auslaufen, aber die Marke investiert in neue Technologien. Werfen Sie einen Blick auf Dodges electric lineup — es ist klar, dass Dodge versucht, seine DNA ins Elektrozeitalter zu retten. Ob das gelingt? Die nächsten Jahre werden es zeigen.

Dodge bleibt Dodge

Dodge — das ist keine subtile Marke. Niemals gewesen. Von den brutalen Muscle Cars der 1960er bis zu den modernen Performern: Dodge sagt, was es meint, und meint, was es sagt. Keine Entschuldigungen. Keine halben Sachen. Die 39 Modelle in der Geschichte erzählen eine Geschichte von Rebellion, technischer Kühnheit und dem Willen, anders zu sein als die Konkurrenz.

Ob du nach rohem Power suchst oder dich für die Zukunft interessierst — Dodge hat beides im Angebot. Die SUV-Modelle dominieren heute die Straße. Und ja, die elektrischen Zukunftsvarianten kommen — nicht als Kompromiss, sondern als nächste Eskalationsstufe. Das ist Dodge. Immer noch wild. Immer noch anders. Punkt.

Dodge Modellkategorien

Technische Übersicht der Dodge-Modelle

SegmentModelleLeistungAntriebAusstattung
Segment
Limousine
Models Performance
84 - 717 PS
Drive
RWD, FWD, 4x4
Features
HEMI V8, uConnect, All-Wheel Drive, Electronic Stability Control
Segment
Coupé
Models Performance
86 - 820 PS
Drive
RWD, FWD, 4x4
Features
HEMI V8, Launch Control, Brembo Brakes, Active Exhaust
Segment
Estate 5 door
Models Performance
91 - 432 PS
Drive
RWD, 4x4
Features
HEMI V8, All-Wheel Drive, Electronic Stability Control, Traction Control
Segment
Hatchback 5 door
Models Performance
93 - 295 PS
Drive
FWD, 4x4
Features
CVT, Electronic Stability Control, Traction Control, ABS
Segment
Suv cabriolet
Models Performance
78 - 92 PS
Drive
4x4
Features
4WD, Manual Transmission, Solid Axle, Leaf Springs
Segment
Coupe hardtop
Models Performance
103 - 425 PS
Drive
RWD
Features
HEMI V8, TorqueFlite, Electronic Ignition, Power Steering
Segment
Pickup 1.5 cab
Models Performance
96 - 470 PS
Drive
RWD, 4x4
Features
HEMI V8, 4WD, Electronic Stability Control, Trailer Sway Control
Segment
Pickup single cab
Models Performance
96 - 510 PS
Drive
RWD, 4x4
Features
HEMI V8, 4WD, Electronic Stability Control, Hill Start Assist
Segment
Pickup double cab
Models Performance
120 - 510 PS
Drive
RWD, 4x4
Features
HEMI V8, 4WD, uConnect, Electronic Stability Control
Segment
Suv 5 doors
Models Performance
140 - 481 PS
Drive
FWD, 4x4, RWD
Features
All-Wheel Drive, uConnect, Electronic Stability Control, Hill Start Assist
Segment
Suv 3 doors
Models Performance
84 - 193 PS
Drive
RWD, 4x4
Features
4WD, Transfer Case, Solid Axle, Manual Transmission
Segment
Hatchback 3 door
Models Performance
94 - 224 PS
Drive
FWD
Features
Turbo, Electronic Fuel Injection, ABS, Power Steering
Segment
Pickup
Models Performance
120 - 204 PS
Drive
4x4
Features
4WD, Manual Transmission, Solid Axle, Leaf Springs
Segment
Cabrio
Models Performance
87 - 431 PS
Drive
RWD, FWD
Features
HEMI V8, Electronic Soft Top, Electronic Stability Control, Launch Control
Segment
Sedan hardtop
Models Performance
309 - 350 PS
Drive
RWD
Features
HEMI V8, TorqueFlite, Power Steering, Electronic Ignition
Segment
Minivan
Models Performance
84 - 287 PS
Drive
FWD, 4x4
Features
Stow 'n Go, uConnect, Electronic Stability Control, Power Sliding Doors
Segment
Roadster
Models Performance
406 - 600 PS
Drive
RWD
Features
V10, Launch Control, Brembo Brakes, Active Aerodynamics
Segment
Fastback
Models Performance
375 PS
Drive
RWD
Features
HEMI V8, Launch Control, Brembo Brakes, Active Exhaust
Segment
Sedan 2 doors
Models Performance
131 PS
Drive
RWD
Features
Electronic Fuel Injection, ABS, Power Steering, Electronic Ignition
Segment
Liftback
Models Performance
99 - 146 PS
Drive
FWD
Features
CVT, Electronic Stability Control, ABS, Traction Control

Häufig gestellte Fragen zur Dodge

Wie viele Modelle hat Dodge insgesamt?

Dodge verfügt über insgesamt 39 Modelle — eine beachtliche Sammlung, die von den wilden Tagen der Musclecars bis zur modernen Elektromobilität reicht. Die Palette ist wirklich vielfältig. Schau dir mal die Sedans an, dann die SUVs. Ikonische Namen wie der Charger und der RAM sind da natürlich dabei. Nicht alle sind noch in Produktion, aber sie alle prägen die Markengeschichte.

Wann wurde Dodge gegründet?

Dodge entstand 1900 — gegründet von den Brüdern John und Horace Dodge in Detroit, Michigan. Anfangs waren sie Zulieferer, bauten Motoren und Komponenten für andere Hersteller. Dann 1914 — Wendepunkt. Sie präsentierten ihren ersten eigenen Wagen. Das Ding war revolutionär für die Zeit: robust, zuverlässig, bezahlbar. Nicht glamourös, aber es funktionierte. Und das war genau das, was der Markt wollte. Von da an ging's nur noch bergauf — bis Dodge zur Ikone der amerikanischen Automobilindustrie wurde. Über 120 Jahre später? Immer noch relevant, immer noch wild.

Welche Signature-Technologie macht Dodge besonders?

Dodge hat sich immer durch unverfälschte Performance definiert — das ist die DNA. Der legendäre Hemi-Motor, dieser massive V8, ist quasi das Symbol der Marke. Brute Force statt Eleganz. Yep, das ist Dodge. Aber es geht nicht nur um Hubraum. Die Marke hat auch bei Allradantrieben innoviert, bei Sicherheitstechnik gepusht, bei Aerodynamik experimentiert. Der Intrepid war seiner Zeit weit voraus mit futuristischem Design. Der Journey brachte Raumkonzepte, die Familien wirklich wollten. Das ist Dodge: nicht immer elegant, aber immer ehrlich, immer kraftvoll, immer mit Charakter.

Hat Dodge Elektrofahrzeuge im Angebot?

Ehrlich gesagt? Dodge ist noch nicht wirklich in der Elektro-Liga angekommen. Die Marke lebt von Verbrennungsmotoren, von Drehmoment, von klassischem Sound. Aber die Welt ändert sich, und Dodge muss mitziehen — irgendwie. Es gibt Pläne, es gibt Ankündigungen, aber massive E-Modelle? Noch nicht. Schau dir die Elektrofahrzeuge von Dodge an — du wirst sehen, dass da noch nicht viel los ist. Das ist das Problem und die Chance zugleich. Dodge muss beweisen, dass man Performance und Elektromobilität zusammenbringen kann. Nicht einfach. Aber wenn es jemand schafft, dann vielleicht die, die das Wort "Kompromiss" nie liebten.

Welches Dodge-Modell ist am beliebtesten?

Das ist einfach: der RAM. Punkt. Dieser Pickup ist die Geldmaschine von Dodge — zuverlässig, kraftvoll, praktisch. Millionen Stück verkauft weltweit. Aber warte — der Charger hat etwas, das der RAM nicht hat: Kult-Status. Das ist das Auto, das in Filmen fährt, das Jungs träumen lässt. Der Journey wiederum ist für Familien gemacht — Raum, Komfort, Zuverlässigkeit. Aber beim Verkaufen? Der RAM gewinnt jedes Mal. Das ist Amerika.

Wo hat Dodge seinen Hauptsitz?

Dodge sitzt in Auburn Hills, Michigan — direkt neben Detroit, dem Puls der amerikanischen Automobilindustrie. Das ist kein Zufall. Detroit ist wo die Legende begann, wo Ford, General Motors, Chrysler ihre Wurzeln schlugen. Dodge kam 1900 dazu und wurde Teil dieser DNA. Heute gehört Dodge zu Stellantis, dem multinationalen Konzern, aber die Seele? Die ist immer noch in Michigan. Die Nähe zu Detroit ist wichtig — hier sind die Ingenieure, die Fabriken, die Geschichte. Wenn du verstehen willst, warum Dodge so ist wie es ist, musst du Michigan verstehen. Rauer Norden, harte Arbeit, keine Spielchen. Das ist Dodge bis heute.

Zuletzt aktualisiert

2026-02-20

Quelle

Stellantis N.V. (official), National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA), Wikipedia, Society of Automotive Engineers (SAE), Smithsonian National Museum of American History

Alle technischen Daten stammen aus den offiziellen Herstellerangaben und werden regelmäßig aktualisiert.