Fiat – Technische Details & Ausstattungen

Karosserietyp
Getriebe
Motor
Antrieb
Lenkung
Anzahl der Türen
Hubraum
von
bis
Leistung

PS

PS

Beschleunigung

s

s

Baujahr
von
bis
Preis

$

$

Fiat

Fiat
Gründungsjahr
1899-07-11
Gründer
Giovanni Agnelli, Matteo Ceirano, Alfonso Ferrero, Aristide Faccioli
Herkunftsland
Italy
Hauptsitz
Turin, Piedmont
Konzern
Stellantis
Modelle im Katalog
56
Jahresproduktion
~1.2 million vehicles

1899. Turin. Giovanni Agnelli gründet die Fabbrica Italiana di Automobili Torino — Fiat. Ein Name, der Geschichte schreiben wird. Agnelli war kein träumer, sondern Pragmatiker — er wollte Autos für normale Menschen bauen, nicht für Millionäre. Das war revolutionär. Während andere Hersteller Luxuskarosserien per Hand zusammenschraubten, erkannte Fiat früh: Massenproduktion ist der Weg. Die Fabrik in Turin wurde zur Maschine. Und Fiat wurde zur Maschine, die Italien motorisierte.

Was Fiat anders machte? Ehrlich gesagt — alles. Der 500 von 1957 war nicht nur ein Auto, sondern ein kulturelles Phänomen. Klein. Billig. Charmant. Der Wagen, der Millionen Italienern Mobilität gab — und nebenbei die europäische Automobilindustrie veränderte. Fiat verstand etwas, das andere vergessen hatten: Menschen wollen Praktisches, Bezahlbares, nicht Unnötiges. Der 131 Mirafiori, der 124 — diese Autos definierten eine Ära. Zuverlässigkeit. Effizienz. Zugänglichkeit. Das war die Fiat-Philosophie.

Heute umfasst das Portfolio 56 Modelle — von klassischen Limousinen wie dem Tipo über praktische Familienautos wie den Multipla bis hin zu modernen SUV-Modellen und zukunftsweisenden Elektrofahrzeugen. Die Marke bleibt sich treu — intelligent, wirtschaftlich, nahbar. Fiat baut immer noch Autos für die Straße, nicht fürs Museum.

Die Geschichte von Fiat

Giovanni Agnelli gründete Fiat am 11. Juli 1899 in Turin. Ein ehrgeiziger Unternehmer, der etwas Unmögliches wollte — Autos für normale Menschen. Nicht für Millionäre. Nicht für Könige. Für Arbeiter, Handwerker, kleine Geschäftsleute. Das war damals radikal. Die ersten Modelle waren primitive Konstruktionen mit Benzinmotoren, die genauso oft kaputt gingen wie sie fuhren. Aber Agnelli verstand etwas Fundamentales: Massenproduktion schlägt Handwerk. Immer.

Die frühen Jahre waren Kampf pur. 1900 bis 1910 — Fiat experimentierte wild herum, baute Rennwagen neben Serienfahrzeugen, konkurrierte gegen französische und britische Hersteller, die längst etabliert waren. Dann kam der 124 1966. Moment, warten Sie — das war viel später. Die frühen Durchbrüche kamen mit Modellen wie dem 128 1969, der Frontantrieb mit preiswert konstruierter Eleganz kombinierte. Ein Auto für die Massen — endlich. Fiat wuchs. Fabriken entstanden überall in Italien. Das funktionierte.

1971 war das Wendejahr. Der 131 debütierte — nicht nur ein Auto, sondern eine Rallye-Dominanz-Maschine. Kennen Sie diese seltenen Momente, wenn ein Hersteller einfach alles richtig macht? Das war es. Der 131 war kompakt, wendbar, zuverlässig, und in der Rallye-Version unschlagbar. Zwischen 1971 und 1980 gewann er praktisch jedes Rennen, das es gab. Hannu Mikkola, Markku Alén, Michele Mouton — Legenden fuhren 131er. Das änderte Fiats Image komplett. Nicht mehr billig. Clever.

Die Achtziger und Neunziger brachten Experimentierfreude. Der Ritmo war sportlich. Der Tipo 1988 revolutionierte die Mittelklasse — solide, geräumig, günstig. Dann kam die Multipla 1998. Skurril? Ja. Hässlich nach konventionellen Maßstäben? Definitiv. Aber sie zeigte Mut — Fiat wagte zu experimentieren, während andere sicher spielten. Das ist wichtig. Die Bravo und Marea folgten. Nicht alle erfolgreich. Aber immer charaktervoll.

Heute navigiert Fiat zwischen Tradition und Elektrifizierung. Das ist kein einfacher Spagat. Die Marke kämpft gegen etablierte Konkurrenz in einer Welt, die sich radikal verändert. Aber schauen Sie sich Fiats elektrische Palette an. Modelle wie der Seicento zeigen: Die alte Philosophie lebt. Günstig. Praktisch. Lustig. Von Agnellis Vision zur Zukunft — 125 Jahre später funktioniert die Formel immer noch.

Das Fiat-Vermächtnis — Kleine Autos, Große Wirkung

Fiat — das ist nicht einfach eine Automarke, sondern eine italienische Philosophie. Kleine Fahrzeuge für normale Menschen. Das war die Idee von Anfang an, und daran hat sich nichts geändert. Mit über 56 Modellen in der Geschichte bewies Fiat immer wieder, dass man nicht groß sein muss, um relevant zu bleiben. Der 500er ist unsterblich geworden. Der Panda auch. Heute kämpft Fiat mit modernen SUVs und Elektrofahrzeugen um Relevanz. Aber eines bleibt: Fiat versteht das normale Auto besser als fast jeder andere. Punkt.

Fiat Modellkategorien

Technische Übersicht der Fiat-Modelle

SegmentModelleLeistungAntriebAusstattung
Segment
Cabrio
Models Performance
60 - 190 PS
Drive
FWD, RWD
Features
-
Segment
Limousine
Models Performance
45 - 182 PS
Drive
RWD, FWD
Features
-
Segment
Estate 5 door
Models Performance
54 - 200 PS
Drive
RWD, FWD, 4x4
Features
-
Segment
Suv 5 doors
Models Performance
95 - 283 PS
Drive
FWD, 4x4
Features
-
Segment
Coupé
Models Performance
8 - 220 PS
Drive
RWD, FWD
Features
-
Segment
Estate 3 door
Models Performance
45 - 60 PS
Drive
RWD
Features
-
Segment
Minivan
Models Performance
35 - 177 PS
Drive
FWD, RWD
Features
-
Segment
Mini 5 doors
Models Performance
44 - 146 PS
Drive
FWD, 4x4
Features
-
Segment
Mini 3 doors
Models Performance
13 - 190 PS
Drive
FWD, RWD, 4x4
Features
-
Segment
Hatchback 5 door
Models Performance
65 - 170 PS
Drive
FWD, 4x4
Features
-
Segment
Compact van
Models Performance
34 - 204 PS
Drive
FWD
Features
-
Segment
Pickup single cab
Models Performance
69 - 114 PS
Drive
FWD, RWD
Features
-
Segment
Pickup double cab
Models Performance
85 - 181 PS
Drive
FWD, RWD, 4x4
Features
-
Segment
Van
Models Performance
59 - 177 PS
Drive
FWD, RWD
Features
-
Segment
Van long
Models Performance
102 - 177 PS
Drive
FWD, RWD
Features
-
Segment
Pickup 1.5 cab
Models Performance
154 - 181 PS
Drive
4x4
Features
-
Segment
Hatchback 3 door
Models Performance
80 - 170 PS
Drive
FWD
Features
-
Segment
Targa
Models Performance
73 - 85 PS
Drive
RWD
Features
-
Segment
Minibus
Models Performance
68 - 128 PS
Drive
FWD, 4x4
Features
-
Segment
Sedan 2 doors
Models Performance
36 PS
Drive
RWD
Features
-
Segment
Liftback
Models Performance
75 - 162 PS
Drive
FWD
Features
-
Segment
Compact van long
Models Performance
100 - 130 PS
Drive
FWD
Features
-
Segment
Roadster
Models Performance
140 - 170 PS
Drive
RWD
Features
-

Häufig gestellte Fragen zur Fiat

Wie viele Modelle hat Fiat insgesamt?

Fiat hat insgesamt 56 Modelle im Katalog — klingt nach viel, ist aber über mehr als ein Jahrhundert verteilt. Von den frühen Klassikern wie dem Seicento bis zu modernen Lösungen. Das Spektrum ist beeindruckend. Die Sedan-Modelle bilden das Rückgrat, während die SUV-Palette für zeitgemäße Anforderungen sorgt. Nicht schlecht für ein Unternehmen, das 1899 als Träumerei begann.

Wann wurde Fiat gegründet?

Die Geschichte beginnt 1899 in Turin. Giovanni Agnelli und eine Gruppe von Investoren gründeten die Società Anonima Fabbrica Italiana di Automobili Torino — Fiat eben. Aus drei Worten wurde ein Imperium. Das erste Auto, der 4 HP, rollte 1900 vom Band. Nicht gerade schnell oder komfortabel nach heutigen Maßstäben, aber es war ein Anfang. Über 125 Jahre später ist Fiat immer noch da — durch Kriege, Krisen und komplette Marktumbrüche. Das sagt etwas über italienische Hartnäckigkeit aus.

Welche Signature-Technologie hat Fiat?

Fiat war nie das Unternehmen für Luxus oder Höchstleistung. Nein, Fiats Genie lag in der Demokratisierung des Autos. Der Multipla ist das beste Beispiel — ein Auto, das fragte: Warum muss ein Familienauto aussehen wie ein Schuhkarton? Die Antwort war radikal anders. Heute dreht sich alles um Effizienz und Elektrifizierung. Fiat versteht, dass nicht jeder einen Range Rover braucht. Die Elektro-Modelle sind erschwinglich, praktisch und für den Alltag gemacht. Das ist die Fiat-Philosophie.

Hat Fiat Elektrofahrzeuge?

Absolut. Fiat hat verstanden, dass die Zukunft elektrisch ist — aber bezahlbar sein muss. Der 500e ist das Herzstück, ein kultiges Design mit modernem Antrieb. Clever, oder? Die komplette Elektro-Palette wächst stetig. Während andere Hersteller Millionen für Premiummodelle verlangen, macht Fiat E-Mobilität für normale Menschen zugänglich. Das ist nicht sexy, aber es ist richtig.

Welches ist Fiats populärstes Modell aller Zeiten?

Das ist leicht: der Fiat 500. Punkt. Seit 1957 sind über 9 Millionen Exemplare gebaut worden — das ist keine Zahl, das ist eine Bewegung. Ein winziges Auto mit riesiger Persönlichkeit. Audrey Hepburn fuhr einen, die Beatles fuhren einen, deine Großmutter fuhr wahrscheinlich einen. Der Tipo war auch enorm erfolgreich, aber der 500 ist einfach legendär. Warum? Weil er beweist, dass Größe nicht alles ist. Charakter schlägt Hubraum. Das verstehen Italiener instinktiv.

Wo hat Fiat seinen Hauptsitz?

Turin. Immer noch Turin. Die Stadt, wo es 1899 begann, ist immer noch das Herz von Fiat — über 125 Jahre später. Das Lingotto-Werk ist legendär, mit seiner berühmten Teststrecke auf dem Dach. Verrückt, oder? Heute ist Fiat Teil der Stellantis-Gruppe, aber Turin bleibt das Kommandozentrum. Die Stadt prägt die Marke: elegant, praktisch, mit einem Hauch Rebellion. Das ist nicht zufällig. Orte formen Unternehmen genauso wie Menschen sie formen. Turin machte Fiat zu dem, was es ist.

Zuletzt aktualisiert

2026-02-20

Quelle

Fiat S.p.A. (official), Ministero dei Trasporti e della Mobilità Sostenibile, Wikipedia, Associazione Nazionale Filiera Italiana Automotive (ANFIA), Museo Nazionale dell'Automobile di Torino

Alle technischen Daten stammen aus den offiziellen Herstellerangaben und werden regelmäßig aktualisiert.