Foton – Generationen & Spezifikationen 2007–2021

Karosserietyp
Getriebe
Motor
Antrieb
Lenkung
Anzahl der Türen
Hubraum
von
bis
Leistung

PS

PS

Beschleunigung

s

s

Baujahr
von
bis
Preis

$

$

Foton

Gründungsjahr
1996-08-08
Gründer
Daimler-Benz AG, Beijing Automotive Industry Holding Co., Ltd.
Herkunftsland
China
Hauptsitz
Beijing, China
Konzern
Beijing Automotive Group
Modelle im Katalog
6
Jahresproduktion
~1.2 million vehicles

Foton ist kein Name, den man in Europa kennt. Aber in China? Riesig. 1996 gegründet, hat sich das Unternehmen von einem kleinen Nutzfahrzeughersteller in Peking zu einem der größten Autobauer des Landes entwickelt. Foton Motor bedeutet buchstäblich "Fotonen" — der Name sollte Geschwindigkeit und Innovation symbolisieren. Klingt ambitioniert? War es auch. Die Gründer wollten schnell wachsen, und genau das taten sie. Heute produziert Foton jährlich über eine Million Fahrzeuge. Nicht schlecht für einen Hersteller, den viele westliche Käufer noch nie gehört haben.

Was macht Foton besonders? Ehrlich gesagt — die Effizienz. Das Unternehmen konzentriert sich auf Nutzfahrzeuge, leichte Trucks und erschwingliche Personenwagen für den chinesischen Markt. Sie bauen praktisch, nicht fancy. Turboaufladung, robuste Getriebe, langlebige Motoren — das ist die Philosophie. Foton hat sich auch früh auf neue Antriebstechnologien konzentriert und produziert mittlerweile eine ganze Palette an Elektrofahrzeugen neben klassischen Verbrennern. Die Marke steht für Zuverlässigkeit im Massenmarkt, nicht für Prestige. Und das funktioniert bestechend gut in einem Land mit 1,4 Milliarden Menschen.

Das Portfolio zeigt die Strategie deutlich. Foton bietet kompakte Limousinen wie den View CS2 an, moderne SUVs wie den Sauvana, und robuste Nutzfahrzeuge wie den Tunland G7. Immer mehr Elektromodelle ergänzen die Range. Foton denkt praktisch — und das Publikum honoriert das.

Die Geschichte von Foton

Foton entstand 1996 in Peking als Joint Venture zwischen der chinesischen Beijing Automotive Industry Corporation und Daimler-Benz. Warum ausgerechnet diese Partnerschaft? Die Chinesen brauchten modernes Know-how, die Deutschen suchten neue Märkte. Der Name "Foton" — zu Deutsch "Fotonatom" — sollte Energie und Innovation ausstrahlen. Das war die Idee zumindest. Von Anfang an konzentrierte sich das Unternehmen auf Nutzfahrzeuge und leichte Transporter statt auf Pkw.

Die frühen Jahre waren hart. Foton musste sich in einem übersättigten Markt behaupten, wo etablierte Hersteller wie FAW und Dongfeng längst dominiert hatten. Erste Modelle wie der Midi zielten auf den Budget-Segment ab — kleine, zuverlässige Lieferwagen für ländliche Regionen. Kein glamouröses Geschäft. Aber rentabel. Die Strategie funktionierte überraschend gut, weil Foton verstand, was chinesische Bauern und Kleinunternehmer wirklich brauchten: billig, haltbar, einfach zu reparieren. Das war kein Fehler, das war Genius.

Dann kam der Durchbruch. 2005 entwickelte Foton den Tunland — einen erschwinglichen Pickup-Truck für den Massenmarkt. Game-changer. Plötzlich hatten Millionen von Chinesen Zugang zu einem eigenen Transportmittel. Die Verkaufszahlen explodierten. Innerhalb von fünf Jahren wurde Foton zum größten Nutzfahrzeughersteller in China. Nicht nur größer — sondern auch innovativer als viele Konkurrenten. Sie investierten massiv in Forschung und Entwicklung, während andere noch alte Technologien recycelten.

Die 2010er Jahre brachten Expansion und Diversifikation. Der Sauvana zeigte, dass Foton auch im SUV-Segment konkurrieren konnte. Dann kam der View CS2 — ein urbaner Kompaktwagen für junge Stadtbewohner, die ihr erstes Auto brauchten. Foton verstand das Prinzip: verschiedene Autos für verschiedene Chinesen in verschiedenen Lebensphasen. Sie eröffneten Fabriken in Afrika, Südamerika und dem Nahen Osten. Nicht einfach nur exportieren — lokale Produktion bedeutet lokale Arbeitsplätze und tiefere Marktintegration.

Heute ist Foton ein Global Player mit über 200 Fabriken weltweit und Millionen verkaufter Fahrzeuge. Das Unternehmen treibt Elektrifizierung voran — schauen Sie sich die elektrische Modellpalette an. Der Tunland G7 kombiniert Tradition mit modernem Design. Von einem kleinen Joint Venture 1996 zu einem Hersteller, der fast jeden Markt auf der Welt beliefert — das ist nicht nur eine Geschäftsstory. Das ist eine chinesische Erfolgsstory.

Foton — Der stille Aufsteiger

Foton — ein Name, den die meisten europäischen Autofahrer nicht kennen. Und das ist eigentlich das Spannendste daran. Während etablierte Hersteller sich in ihren Traditionen verfangen, baut dieser chinesische Konzern einfach weiter — praktisch, zuverlässig, und ohne großes Tamtam. Die SUV-Modelle zeigen, dass Foton genau versteht, was der Markt will: robuste, erschwingliche Fahrzeuge für echte Anforderungen. Die Elektrifizierung läuft längst — schauen Sie sich die Elektrofahrzeuge an. Wer Foton unterschätzt, macht einen Fehler. Die Marke kommt näher. Jeden Tag.

Foton Modellkategorien

Technische Übersicht der Foton-Modelle

SegmentModelleLeistungAntriebAusstattung
Segment
Minivan
Models Performance
130 - 136 PS
Drive
RWD
Features
-
Segment
Minibus
Models Performance
110 - 201 PS
Drive
FWD
Features
-
Segment
Compact van
Models Performance
85 - 103 PS
Drive
FWD
Features
-
Segment
Suv 5 doors
Models Performance
160 - 217 PS
Drive
4x4, RWD
Features
-
Segment
Pickup double cab
Models Performance
131 - 218 PS
Drive
RWD, 4x4
Features
-

Häufig gestellte Fragen zur Foton

Wie viele Modelle hat Foton im Angebot?

Foton hat aktuell 6 Modelle im Portfolio. Nicht riesig, aber gezielt aufgestellt. Die Spannweite reicht vom kompakten View CS2 über den Toano bis zu den Geländewagen Tunland G7 und Tunland. Dazu kommen noch Midi und Sauvana. Für einen chinesischen Hersteller ist das eine durchdachte Strategie.

Wann wurde Foton gegründet?

1996. Das ist der Startpunkt. Foton Motor wurde in Peking gegründet und war von Anfang an fokussiert auf Nutzfahrzeuge und Transporter — nicht auf Luxus. Das war smart. Während andere chinesische Hersteller versuchten, Premium-Segmente zu knacken, baute Foton eine Basis auf echtem Bedarf auf. Fast 30 Jahre später ist das Unternehmen einer der größten Produzenten für Lastwagen und Kleinbusse in China. Nicht glamourös, aber profitabel. Das zählt.

Welches ist das beliebteste Modell von Foton?

Der Tunland dominiert. Punkt. Das ist Fotonsbestsellermodell und das aus gutem Grund — zuverlässig, praktisch, bezahlbar. Die neuere Tunland G7 Generation bringt noch bessere Technik und mehr Komfort mit, ohne den Preis in die Höhe zu treiben. In Märkten wie Afrika und Südostasien ist der Tunland legendär. Warum? Weil er funktioniert, wenn andere Fahrzeuge längst aufgegeben haben. Das ist echte Qualität.

Bietet Foton Elektrofahrzeuge an?

Ja und nein. Foton experimentiert mit Elektrifizierung, aber nicht so wie europäische oder amerikanische Hersteller. Der Fokus liegt auf E-Nutzfahrzeugen und Elektro-Transportern, nicht auf Elektro-Limousinen. Das ist strategisch klug — kommerzielle Flotten wollen Zuverlässigkeit und niedrige Betriebskosten, und da liefert Foton. Reine Elektro-Pkw sind für sie weniger relevant. Ehrlich gesagt: Das ist pragmatisch, nicht emotional.

Zuletzt aktualisiert

2026-02-20

Quelle

Foton Motor Co., Ltd. (official), China Association of Automobile Manufacturers (CAAM), Ministry of Industry and Information Technology (MIIT), Wikipedia, China National Automobile Association

Alle technischen Daten stammen aus den offiziellen Herstellerangaben und werden regelmäßig aktualisiert.