IVECO – Technische Spezifikationen & Modellreihen

Karosserietyp
Getriebe
Motor
Antrieb
Lenkung
Anzahl der Türen
Hubraum
von
bis
Leistung

PS

PS

Beschleunigung

s

s

Baujahr
von
bis
Preis

$

$

IVECO

Gründungsjahr
1975-01-01
Gründer
Fiat Industrial Group
Herkunftsland
Italy
Hauptsitz
Turin, Piedmont
Konzern
Stellantis
Modelle im Katalog
2
Jahresproduktion
~0.2 million vehicles

Iveco entstand 1975 aus einer italienischen Fusion — und das war kein Zufall. Fiat, Lancia und OM brachten ihre Nutzfahrzeug-Sparten zusammen. Warum? Weil der Markt brutal wurde. Die Konkurrenz schlief nicht. Was dann folgte, war eine italienische Antwort auf deutsche und schwedische Lastwagen-Dominanz. Ein Unternehmen, das von Anfang an international dachte. Gegründet in Turin, später Hauptsitz in Brescia — mitten im lombardischen Industrieherz. Nicht irgendwo, sondern dort, wo es zählte.

Iveco baute nie Massenprodukte für jedermann. Stattdessen konzentrierte sich das Unternehmen auf das, was andere vernachlässigten: robuste, zuverlässige Nutzfahrzeuge für echte Arbeit. Der Daily wurde zur Ikone — über vier Millionen Exemplare weltweit, seit 1978 im Dienst. Transporter, Lieferwagen, Rettungsfahrzeuge. Überall dort, wo es zählt. Dann kam der Massif, ein SUV, das zeigte: Iveco verstand auch Geländewagen. Die Marke positionierte sich als verlässlicher Partner für Profis, nicht als Spielzeug für Sonntagsfahrer. Moderne Motorentechnologie, Effizienz, Haltbarkeit — das waren die Versprechen.

Heute gehört Iveco zur CNH Industrial, einem globalen Powerhouse für Nutzfahrzeuge und Landmaschinen. Das Portfolio ist fokussiert, aber kraftvoll. Der Limousinensektor zeigt Premium-Ambitionen. Bei SUV-Modellen setzt Iveco auf robuste Eleganz. Und die Zukunft? Elektromobilität kommt. Nicht als Marketing-Versprechen, sondern als strategische Notwendigkeit. Iveco baut, woran man sich verlassen kann — gestern wie heute.

Alle IVECO Modelle

Die Geschichte von Iveco

1975 — Fiat beschloss, etwas Neues zu bauen. Nicht einfach ein paar Lastwagen mehr, sondern ein ganzes Unternehmen, das den europäischen Nutzfahrzeugmarkt umkrempeln sollte. Iveco war geboren — Industrial Vehicles Corporation, gegründet aus der Fusion von Fiat's Lastwagenabteilung mit OM, Lancia Trucks und Unic. Warum? Weil die Italiener erkannt hatten, dass fragmentierte Märkte keine Zukunft haben. Ein Schachzug. Mailand wurde das Hauptquartier, aber die Seele lag in Turin und Rom, wo die besten Ingenieure saßen.

Die frühen Jahre waren chaotisch. Vier verschiedene Unternehmenskulturen mussten zusammenwachsen — gar nicht einfach. Der Daily erschien 1978 und war der erste echte Iveco-Transporter, entwickelt von Grund auf als modernes Fahrzeug für die europäische Wirtschaft. Klein. Praktisch. Zuverlässig. Genau das, was der Markt brauchte. Stellen Sie sich vor: Ein Lieferwagen, der tatsächlich komfortabel zu fahren war. Verrückt für die damalige Zeit. Die ersten Jahre brachten Verluste — große Verluste sogar — aber Iveco hielt durch.

Dann kam der Durchbruch. Der Daily wurde zum Bestseller in Europa — nicht nur in Italien, sondern überall. Die Konkurrenz schlief, Iveco wachte auf. Zwischen 1980 und 1990 verdoppelte sich die Produktion. Das war nicht Zufall. Das war Strategie: gute Qualität, faire Preise, Service, der funktionierte. Der Massif kam später und versuchte, in die SUV-Nische vorzudringen — mit mäßigem Erfolg, ehrlich gesagt. Aber der Daily? Der blieb die Geldmaschine.

Die 1990er und 2000er brachten Konsolidierung. CNH Industrial wurde die Muttergesellschaft, später kam die Fusion mit anderen Nutzfahrzeughersteller-Sparten. Iveco expandierte global — Produktion in Russland, Australien, Südamerika. Die Daily wurde modernisiert, mehrfach überarbeitet, aber das Konzept blieb: verlässliche Nutzfahrzeuge für normale Menschen, die damit arbeiten müssen. Nicht sexy. Aber profitabel. Das Unternehmen wurde zur Nummer drei in Europa, hinter Volvo und Daimler.

Heute steht Iveco an einem Wendepunkt. Elektrifizierung ist nicht optional mehr — es ist Überlebensnotwendigkeit. Die elektrische Flotte wächst. Der Daily gibt es inzwischen auch mit Batterie. Die Logistik-Branche verändert sich rasant — Emissionen werden teuer, Städte verbieten Diesel. Iveco muss mithalten oder verliert. Aber nach fast 50 Jahren im Geschäft? Die wissen, wie man überlebt.

Fazit: Iveco bleibt unverzichtbar

Iveco — das ist keine Marke für Träumer, sondern für Macher. Wer Nutzfahrzeuge braucht, die funktionieren, der landet hier. Die Italiener haben es verstanden: Zuverlässigkeit schlägt Glamour. Deshalb sieht man Iveco-Fahrzeuge überall — auf Baustellen, bei Handwerkern, in Flotten, die täglich ihre Arbeit erledigen müssen. Kein Schnickschnack, keine Ausreden. Nur ehrliche Ingenieurskunst, die seit Jahrzehnten bewährt ist.

Die Zukunft? Iveco packt sie an. Ob moderne SUV-Modelle oder elektrifizierte Antriebe — die Marke entwickelt sich. Kein Zurück. Und genau das macht Iveco interessant. Wer Qualität mit Fortschritt verbindet, gewinnt. Punkt.

Iveco Modellkategorien

Technische Übersicht der Iveco-Modelle

SegmentModelleLeistungAntriebAusstattung
Segment
Van long
Models Performance
72 - 177 PS
Drive
RWD
Features
-
Segment
Van
Models Performance
72 - 177 PS
Drive
RWD
Features
-
Segment
Van short
Models Performance
72 - 177 PS
Drive
RWD
Features
-
Segment
Minibus
Models Performance
146 PS
Drive
RWD
Features
-
Segment
Pickup double cab
Models Performance
146 PS
Drive
RWD
Features
-
Segment
Suv 3 doors
Models Performance
-
Drive
-
Features
-
Segment
Suv 5 doors
Models Performance
146 - 176 PS
Drive
4x4
Features
-

Häufig gestellte Fragen zur Iveco

Wie viele Modelle hat Iveco aktuell im Angebot?

Iveco hat aktuell zwei Kernmodelle im Portfolio: den Daily und den Massif. Das ist bewusst. Der Daily ist das absolute Arbeitstier — Transporter, Kastenwagen, Pritsche in verschiedenen Konfigurationen. Der Massif dagegen spricht Abenteurer an, die ein robustes SUV brauchen. Nicht riesig, aber fokussiert. Beide Linien decken unterschiedliche Kundenbedürfnisse ab, vom gewerblichen Einsatz bis zur privaten Nutzung.

Wann wurde Iveco gegründet und wo ist der Hauptsitz?

Iveco wurde 1975 gegründet — entstanden aus einer klugen Fusion mehrerer italienischer Nutzfahrzeughersteller: Fiat, Lancia, OM und Unic. Strategischer Schachzug. Der Hauptsitz sitzt in Turin, Italien, dem Herzen der italienischen Automobilindustrie. Aus dieser Fusion entstand eine Kraft, die heute weltweit Transporter und Nutzfahrzeuge dominiert. Yep, das war eine der bedeutendsten Konsolidierungen in der Branche. Bis heute prägt diese DNA das Unternehmen.

Was ist die Signatur-Technologie von Iveco?

Iveco ist bekannt für robuste, zuverlässige Motoren und innovative Nutzfahrzeugtechnik. Der Daily etwa nutzt moderne Turbo-Diesel-Aggregate mit hohem Drehmoment — perfekt für schwere Lasten und lange Einsatztage. Aber hier's the thing: Iveco investiert massiv in Elektrifizierung. Schau dir die elektrischen Modelle an. Die E-Daily ist das Zukunftsmodell für urbane Logistik. Emissionsfreier Betrieb. Das ist die Richtung, in die es geht.

Hat Iveco Elektrofahrzeuge im Programm?

Ja, absolut. Iveco hat erkannt, dass die Zukunft elektrisch ist. Die E-Modelle sind der Beweis. Ideal für städtische Lieferketten, wo Emissionen reguliert werden. Stille, saubere Leistung — das ist nicht Science-Fiction mehr, das ist Realität. Reichweite? Ausreichend für typische Tagestouren. Und die Wartung? Deutlich günstiger als bei Diesel. Schau dir die Daily-Baureihe an, um zu sehen, wie Iveco Verbrennungs- und Elektrotechnik kombiniert.

Zuletzt aktualisiert

2026-02-20

Quelle

Iveco S.p.A. (official), Motorizzazione Civile, Wikipedia, Associazione Nazionale Filiera Italiana Mobilità (ANFIA), OICA (International Organization of Motor Vehicle Manufacturers)

Alle technischen Daten stammen aus den offiziellen Herstellerangaben und werden regelmäßig aktualisiert.