Vergleich
USAWanxiang GroupSeit 2014

Karma – Technische Spezifikationen & Ausstattungen

Aus dem Scheitern von Fisker Automotive entstand 2014 Karma — eine Marke für Luxus-Elektromobilität, die Henrik Fiskers Design-Philosophie fortsetzt. Statt Kompromisse bietet Karma Range-Extended-Elektrofahrzeuge, die Stil und praktische Reichweite verbinden. Die SUV-Modelle beweisen: Elektromobilität kann elegant, kraftvoll und emotional sein.

Gründungsjahr1. Januar 2014Henrik Fisker, Valery Fisker
KonzernWanxiang Group
HauptsitzIrvine, CaliforniaUSA
Modelle im Katalog3
Jahresproduktion~0.01 million vehicles

Alle Karma Modelle

3 Modelle aus allen Epochen – nach Segment filtern oder ein Modell für seine Generationen öffnen

Karosserietyp
Getriebe
Motor
Antrieb
Lenkung
Anzahl der Türen
Hubraum
von
bis
Leistung

PS

PS

Beschleunigung

s

s

Baujahr
von
bis
Preis

$

$

Über Karma

Karma entstand 2009 aus der Asche eines gescheiterten Traums. Henrik Fisker — der Designer hinter dem BMW Z8 und Aston Martin DB9 — wollte ein Elektroauto bauen, das nicht langweilig aussieht. Radikal anders. Ein Plugin-Hybrid mit Stil, nicht mit Kompromissen. Die erste Generation des Revero kam 2012 auf den Markt und schockierte die Branche. Nicht wegen der Technik — sondern weil ein amerikanisches Start-up es wagte, gegen Tesla und die etablierten Hersteller anzutreten, ohne sich dabei selbst zu widersprechen.

Was Karma unterscheidet? Die Philosophie. Range-Extended Electric — das war die Antwort auf ein echtes Problem. Reichweitenangst gibt es. Aber warum einen riesigen Akku mitschleppen, wenn ein kleiner Motor für lange Strecken reicht? Das System verbindet 400 PS elektrische Leistung mit einem Turbobenziner als Reichweitenverlängerer. Intelligente Ingenieurkunst. Die Kalifornier positionieren sich bewusst im Luxussegment — Handarbeit, hochwertige Materialien, limitierte Produktionszahlen. Nicht für den Massenmarkt. Für Leute mit Geschmack und Geduld.

Das aktuelle Portfolio konzentriert sich auf Premium-Elektromobilität. Die eleganten Limousinen bilden das Rückgrat — der GS-6 und der Gyesera repräsentieren diese Linie perfekt. Daneben erweitert Karma sein Angebot um SUV-Modelle für den wachsenden Markt. Und natürlich: vollständig elektrische Antriebe. Jedes Auto wird in kleinen Serien handgefertigt. Das ist nicht skalierbar — aber genau das ist der Punkt.

Die Geschichte von Karma

Karma entstand 2012 aus den Überresten von Fisker Automotive. Henrik Fisker — der dänische Designer, der zuvor den Aston Martin V8 Vantage und den BMW Z4 geprägt hatte — gründete die Marke mit Vision für Luxus-Elektromobilität. Das Unternehmen startete in Irvine, Kalifornien, mit einer kühnen Idee: Warum sollte ein Elektroauto langweilig sein? Fisker wollte Emotionen zurück in den EV-Markt bringen. Ein Designer, der Autos liebte — das war die Kraft dahinter.

Die ersten Jahre waren ein Albtraum. Fisker Automotive produzierte den GS-6, einen radikalen Plug-in-Hybrid mit sensationellem Design und katastrophalen Batterien. Die Batterien von A123 Systems explodierten regelrecht — Rückrufe, Brände, Skandale. Fisker meldete **2013** Insolvenz an. Ein komplettes Desaster. Doch hier beginnt die eigentliche Geschichte.

Wissen Sie, was Harjeet Kohli und die Wanxiang Group 2014 sahen? Potenzial. Die chinesische Investorengruppe kaufte Fisker aus der Insolvenz und gab der Marke einen neuen Namen: Karma. Ein Neustart. Die gleiche Plattform, bessere Batterien, neue Hoffnung. Sie benannten das Auto in Karma Revero um — eine Hommage an die ursprüngliche Vision, aber mit solider Technik. Das war 2016. Plötzlich funktionierte es.

Der Revero wurde ein Kult-Objekt unter Elektroauto-Puristen. Nicht wegen Massenmarkt-Appeal — Karma war und blieb Nischenhersteller — sondern wegen ungebrochener Designintegrität. Während Tesla-Besitzer Plastik-Interieurs tolerierten, fuhren Revero-Käufer in Luxus-Handwerk. 2020 kam der Gyesera — noch radikaler, noch futuristischer. Handgefertigte Details. Limitierte Stückzahlen. Premium oder nichts. Das Unternehmen verdoppelte Produktionskapazität, baute eine neue Fabrik in Moreno Valley. Nicht schnell — aber nachhaltig.

Heute ist Karma ein Beweis dafür, dass echtes Design unsterblich ist. Die Marke konzentriert sich auf ihre elektrische Modellpalette und bleibt treu: Handwerk statt Massenproduktion, Emotion statt Effizienz-Metriken. Von Insolvenz zu Ikonenstatus — nicht viele Hersteller schaffen das.

Karma Modellkategorien

Technische Übersicht der Karma-Modelle

SegmentModelleLeistungAntriebAusstattung
Segment
Sedan
Models Performance
403 - 598 PS
Drive
RWD
Features
-

Karma: Elektromobilität mit Luxus-Anspruch

Karma: Elektromobilität mit Luxus-Anspruch

Karma — das ist eine Marke, die es sich nicht leicht gemacht hat. Gegründet 2014 von ehemals Fisker-Leuten, wollten sie beweisen, dass Elektromobilität auch elegant sein kann. Und ehrlich gesagt? Das ist ihnen gelungen. Die SUV-Modelle bieten Platz und Kraft, während die elektrischen Antriebe zeigen, wohin die Reise geht. Wer denkt, dass E-Autos langweilig sein müssen — der hat Karma noch nicht richtig verstanden. Kleine Marke. Großer Ehrgeiz. Das funktioniert.

Karma Händler

Alle Händler und Werkstätten →

Häufig gestellte Fragen zur Karma

Wie viele Modelle hat Karma?

Karma hat aktuell drei Modelle im Portfolio. Der Revero ist das Flaggschiff — ein Luxus-Elektro-Sportwagen mit beeindruckender Reichweite. Dazu kommen der GS-6 und der Gyesera. Das Unternehmen konzentriert sich auf hochwertige, elektrische Fahrzeuge statt breite Modellpaletten. Schau dir auch die kompletten Elektrofahrzeuge an.

Wann wurde Karma gegründet?

Karma Automotive wurde 2014 gegründet. Das Unternehmen entstand aus den Überresten von Fisker Automotive, nachdem dieser Hersteller Insolvenz anmeldete. Karma übernahm die Technologie und die Vision von Henrik Fisker — hochwertige Elektrofahrzeuge mit skandinavischem Design zu bauen. Seitdem konzentriert sich das Unternehmen auf Premium-Elektromobilität im amerikanischen Markt. Das ist eine echte zweite Chance für eine gute Idee.

Was ist die Signatur-Technologie von Karma?

Karmas Stärke liegt in Extended-Range-Elektrotechnologie. Das bedeutet: ein Elektromotor für Antrieb, ein Benzinmotor als Generator, wenn der Akku leer wird. Klingt kompliziert? Ist es auch. Aber es löst das Reichweiten-Problem elegant. Zusätzlich setzt Karma auf leichte Materialien und aerodynamisches Design für maximale Effizienz. Der Revero zeigt das perfekt — über 300 Meilen Gesamtreichweite mit dieser Technik. Das ist nicht Standard in der Branche.

Baut Karma Elektrofahrzeuge?

Ja, Karma spezialisiert sich komplett auf Elektrofahrzeuge und Hybrid-Elektrofahrzeuge. Alle drei Modelle nutzen elektrische Antriebe — schau dir die kompletten Elektrofahrzeuge an. Der Fokus liegt auf Premium-Segment — nicht auf Massenmarkt. Das macht Karma zu einem reinen EV-Hersteller in einer bestimmten Nische. Keine Benziner, keine Diesel. Nur Strom und Innovation.

Wo hat Karma seinen Hauptsitz?

Karma Automotive hat seinen Hauptsitz in Kalifornien, USA. Das Unternehmen ist in der amerikanischen Elektrofahrzeug-Szene verwurzelt und konzentriert sich primär auf den nordamerikanischen Markt. Die kalifornische Lage ist kein Zufall — hier sitzt die EV-Revolution. Von dort aus entwickelt Karma seine Limousinen und Premium-Elektrofahrzeuge. Silicon Valley Mentalität trifft auf Automobilinnovation.

Quelle: Karma Automotive (official), National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA), Wikipedia, Society of Automotive Engineers (SAE), Automotive News·Zuletzt aktualisiert