Elektrofahrzeuge
Zukunft der Mobilität: mit bis zu 600 km Reichweite.
Alle Elektroautos anzeigen →Lordstown baut Elektro-Lkw für Handwerker und Profis, nicht für Millionäre. Das Unternehmen übernahm 2019 eine stillgelegte GM-Fabrik in Ohio und transformierte sie zur Produktionsstätte für den Endurance, einen vollelektrischen Pickup mit Fokus auf Zuverlässigkeit und Wartungsarmut. Während Tesla auf Premium setzt, zielt Lordstown auf praktische Arbeitsfahrzeuge ab — Elektromobilität für den amerikanischen Mittelstand.


1 Modell aus allen Epochen – nach Segment filtern oder ein Modell für seine Generationen öffnen
PS
PS
s
s
$
$
Ein Elektro-Lkw-Hersteller aus Ohio. Das klingt nach einer Startup-Geschichte, die schnell scheitert — stimmt aber nicht ganz. Lordstown Motors wurde 2019 gegründet, als Steve Burns und sein Team eine stillgelegte General-Motors-Fabrik in Lordstown, Ohio übernahmen. Nicht irgendeine Fabrik, versteht ihr? Das Werk, das einmal 4.500 Menschen beschäftigte und Chevrolet Cruze produzierte. Burns sah darin Potenzial für etwas Neues. Etwas Elektrisches. Etwas für den Mittelstand.
Die Philosophie von Lordstown unterscheidet sich grundlegend von Tesla oder anderen EV-Pionieren. Sie zielen nicht auf Premium-Käufer ab — sie wollen handwerkliche Profis erreichen. Elektrische Nutzfahrzeuge für Menschen, die damit arbeiten müssen. Der Fokus liegt auf Zuverlässigkeit, Wartungsarmut und praktischer Effizienz statt auf Luxus. Die Batterietechnologie stammt von etablierten Partnern, die Karosserie wurde speziell für robuste Alltagseinsätze entwickelt. Das ist ehrlich gesagt eine unterschätzte Marktposition — während andere über Superlative sprechen, baut Lordstown Maschinen, die einfach funktionieren sollen.
Das aktuelle Angebot konzentriert sich auf ein Modell: den Endurance, einen vollständig elektrischen Pickup für kommerzielle Nutzer. Wer nach SUV-Varianten sucht, wird hier fündig — der Endurance bietet Platz und Zuladung. Und ja, als reines Elektrofahrzeug verkörpert er die Zukunftsstrategie der Marke vollständig. Die Batterie liefert bis zu 200 Meilen Reichweite — nicht rekordverdächtig, aber für tägliche Routen völlig ausreichend. Die Produktion in der renovierten Ohio-Fabrik symbolisiert einen Neuanfang für eine ganze Region.
2019 — das war das Jahr. Steve Burns, ein ehemaliger General-Motors-Manager mit Erfahrung in der Elektromobilität, gründete Lordstown Motors in Lordstown, Ohio. Ein bewusster Name für einen bewussten Ort. Die Fabrik selbst war eine Überraschung — Burns kaufte die stillgelegte GM-Fabrik, die Jahrzehnte lang den Chevrolet Cruze produziert hatte. Warum ausgerechnet dort? Weil die Infrastruktur bereits vorhanden war, weil die Arbeitskraft verfügbar war, weil es symbolisch war — einen Ort der Vergangenheit in die Zukunft zu transformieren.
Die ersten Jahre waren rau. Lordstown startete mit großen Ambitionen, aber ohne die finanzielle Stabilität, die etablierte Hersteller haben. Die Vision war klar: ein bezahlbarer elektrischer Pickup-Truck für den amerikanischen Markt. Ein Segment, das damals praktisch niemand anbot. Das Unternehmen sammelte Geld durch SPAC-Fusionen und Partnerschaften — ein moderner Weg, schnell an Kapital zu kommen. Doch Skeptiker fragten sich: Kann ein Start-up wirklich konkurrieren? Die Antwort war kompliziert.
Der Endurance war der Durchbruch — oder sollte es sein. Ein viermotoriger elektrischer Pickup mit extremer Wenigkeit und Zuladungskapazität. Das Design war unkonventionell, fast brutal in seiner Funktionalität. Vier unabhängige Motoren an den Rädern bedeuteten keine Kardanwelle, kein Getriebe — eine revolutionäre Vereinfachung. Aber hier ist der Haken: Die Produktion verzögerte sich ständig. Lieferketten kollabieren. Investoren verlieren Geduld. Das änderte alles — und nicht zum Besseren.
2022 wurde zum Wendepunkt. Burns verließ das Unternehmen unter Druck. Neue Führung übernahm. Der Endurance sollte endlich in Serie gehen — sollte. Die Realität war härter. Fertigungsprobleme. Finanzielle Krisen. Investitionen, die ausblieben. Lordstown kämpfte um seine Existenz wie ein Boxer in der siebten Runde, der weiß, dass er verlieren könnte.
Heute steht Lordstown an einem kritischen Punkt. Die Fabrik läuft, aber nicht mit der Kapazität, die geplant war. Der Endurance existiert, aber in begrenzten Mengen. Das Unternehmen versucht, sich durch strategische Partnerschaften zu stabilisieren — Foxconn, der taiwanesische Tech-Gigant, wurde Investor und Partner. Eine ungewöhnliche Allianz. Ob Lordstown es schaffen wird, bleibt offen. Aber die Vision — amerikanische Elektropickups für den Massenmarkt — lebt noch. Schaut euch die elektrische Modellpalette an. Das ist erst der Anfang.
Zukunft der Mobilität: mit bis zu 600 km Reichweite.
Alle Elektroautos anzeigen →| Segment | Modelle | Leistung | Antrieb | Ausstattung |
|---|---|---|---|---|
|
Segment
Pickup double cab
|
Models |
Performance
550 PS
|
Drive
4x4
|
Features
-
|

Lordstown — ein Name, der für einen Neuanfang steht. Die Marke kam spät auf den Markt, aber mit klarer Mission: Elektromobilität für Amerika, gebaut mit amerikanischen Werten. Ein einziges Modell, der Endurance, sollte den Unterschied machen — ein vollelektrisches Pickup, konzipiert für die Arbeiter und nicht für die Wohlhabenden. Das war die Idee. Die Realität? Schwieriger. Finanzielle Kämpfe, Produktionsverzögerungen, Zweifel an der Machbarkeit — Lordstown musste kämpfen wie kaum eine andere Neugründung. Ob die Geschichte gut ausgeht, bleibt offen. Aber der Versuch zählt.
Lordstown konzentriert sich auf ein einziges Modell: den Endurance. Das ist ein elektrischer Mid-Size Pickup, der speziell für gewerbliche Flotten entwickelt wurde. Klingt limitiert? Ist es aber nicht. Die Marke setzt auf Spezialisierung statt Modellvielfalt. Wenn du nach SUV-Alternativen suchst, wirst du hier nicht fündig. Aber für einen E-Pickup? Genau richtig.
Lordstown Motors wurde 2019 gegründet und ist damit eine der jüngsten amerikanischen Autohersteller. Die Gründer kauften ein altes General Motors Werk in Lordstown, Ohio — deshalb der Name. Schneller Start. Der Endurance ging 2021 in die limitierte Produktion. Seitdem ist es turbulent. Das Unternehmen kämpft mit klassischen Startup-Problemen: Finanzierung, Skalierung, Konkurrenz von etablierten Herstellern. Nicht gerade die stabilste Bilanz, ehrlich gesagt.
Die Hub-Motor-Technologie. Statt traditioneller Antriebswelle sitzt der Motor direkt in den Rädern. Das spart Platz, reduziert Gewicht und ermöglicht maximalen Innenraum — klingt einfach, ist aber kompliziert in der Umsetzung. Clever. Das ist das Herzstück des Endurance und unterscheidet Lordstown von anderen E-Pickup-Herstellern wie Ford oder Chevrolet. Weniger Komplexität beim Antriebsstrang bedeutet auch weniger Ausfallmöglichkeiten. Theoretisch. In der Praxis muss sich das noch beweisen.
Ja, absolut. Lordstown baut ausschließlich Elektrofahrzeuge. Der Endurance ist ein vollelektrischer Pickup mit Reichweite von etwa 250 Meilen pro Ladung. Keine Verbrenner. Keine Hybrid. Rein elektrisch. Das ist die ganze Strategie des Unternehmens — sie setzen alles auf Batterie und Hub-Motoren. Für Flottenbetreiber, die elektrisch fahren müssen, ist das attraktiv. Für andere? Weniger.
Das ist einfach: der Endurance. Es ist das einzige Modell. Aber es ist auch das richtige. Lordstown hat erkannt, dass es einen Markt für E-Pickups gibt — speziell für gewerbliche Nutzer und Flottenbetreiber. Der Endurance ist dafür gemacht. Nicht für Privatfahrer. Für Arbeit. Mit etwa 200 kW Leistung und einer Zuladung von bis zu 2.000 Pfund ist er praktisch orientiert. Beliebt? Das hängt davon ab, wie du es misst. Verkaufszahlen sind bescheiden. Aber unter E-Pickup-Käufern hat er seinen Platz.
Quelle: Lordstown Motors (official), National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA), Wikipedia, Society of Automotive Engineers (SAE), U.S. Securities and Exchange Commission (SEC)·Zuletzt aktualisiert