Elektrofahrzeuge
Zukunft der Mobilität, mit bis zu 600 km Reichweite.
Alle Elektroautos anzeigen →Lucid baut Ultra-Luxus-Elektroautos, die Reichweite und Eleganz neu definieren. Das kalifornische Unternehmen, gegründet 2007 und von Tesla-Veteranen geleitet, positioniert sich als Bentley der Elektromobilität — mit der Air-Limousine bewies Lucid, dass E-Autos auch Platz und Power bieten können. Während andere Startups scheiterten, investierte Saudi-Arabiens PIF eine Milliarde Dollar in diese Vision.


2 Modelle aus allen Epochen – nach Segment filtern oder ein Modell für seine Generationen öffnen
PS
PS
s
s
$
$
Eine Milliarde Dollar. Das war der Betrag, den Saudi-Arabiens Public Investment Fund 2018 in Lucid steckte — ein Unternehmen, das gerade mal drei Jahre alt war und noch kein einziges Auto gebaut hatte. Verrückt? Vielleicht. Aber Peter Rawlinson, der Gründer und CEO, hatte einen Plan. Der ehemalige Chefingenieur von Tesla wusste genau, wie man Elektroautos baut, die Menschen wirklich wollen. 2009 gegründet, 2016 umbenannt von Atieva zu Lucid — und dann kam dieser massive Geldregen aus dem Nahen Osten. Alles änderte sich.
Lucid positioniert sich als Ultra-Luxus-EV-Hersteller. Denken Sie an Porsche oder Bentley, aber komplett elektrisch. Die Air-Limousine ist 5,17 Meter lang, bietet aber Platz wie ein Mercedes S-Klasse — das ist die Magie ihres Designansatzes. Mit bis zu 1.234 PS und 0–100 km/h in 2,5 Sekunden konkurrieren sie mit etablierten Supercars. Aber hier liegt der Unterschied: Lucid kombiniert Performance mit Reichweite — bis zu 750 Kilometer pro Ladung. Die Batterie-Technologie stammt aus Jahren von Tesla-Erfahrung, perfektioniert für maximale Effizienz.
Das aktuelle Lineup umfasst zwei Modelle mit klarer Strategie. Die Air richtet sich an Käufer, die Limousinen-Eleganz mit elektrischer Gewalt verbinden wollen — ein Segment, das bisher kaum existierte. Der neu hinzugekommene Gravity SUV erweitert das Portfolio auf Käufer mit größerem Platzbedarf. Beide fahren rein elektrisch. Keine Kompromisse. Lucid ist nicht für Massenmarkt gedacht — die Jahresproduktion liegt unter 10.000 Einheiten. Das ist handwerkliche Luxus-Fertigung in der EV-Ära.
Lucid Motors entstand 2007 aus einer Idee, die eigentlich verrückt wirkte. Bernard Arnault und sein Team wollten Elektroautos bauen — zu einer Zeit, als die Welt noch Benzin liebte und Tesla gerade erst anfing. Die kalifornische Firma startete als Batterie-Entwickler, baute Stromspeicher für andere Hersteller. Aber irgendetwann fragten sie sich: Warum nicht selbst fahren? Von Anfang an war klar — wir machen das anders.
Die frühen Jahre waren brutal. Jahre der Entwicklung, ohne ein Produkt zu verkaufen. Investoren kamen und gingen, Geld floss in Tests und Prototypen, und was hatten sie? Vaporware. Das ist hart. Aber die Ingenieure — viele von Tesla und anderen Elektro-Pionieren — wussten, dass sie etwas Besonderes bauten. Der Air war nicht irgendein E-Auto. Es sollte ein Statements sein: Elektrisch kann elegant sein. Elektrisch kann luxuriös sein. Elektrisch kann sogar schnell sein.
Dann kam 2016 — der Wendepunkt. Das Team zeigte einen Prototyp auf der Consumer Electronics Show. Plötzlich redeten alle Medien von Lucid, nicht von Tesla. Die Reichweite? Über 500 Kilometer mit einer Ladung. Die Beschleunigung? 0 auf 100 in unter drei Sekunden. Die Verarbeitung? Auf Bentley-Niveau. Niemand hatte mit so etwas gerechnet von einem unbekannten Startup aus Kalifornien. Und hier ist das Entscheidende — der Air war nicht nur schnell auf dem Papier. Die ersten Kundenfahrten zeigten, dass es wirklich funktionierte. Nicht versprochen, sondern geliefert.
2021 wurde es ernst. Der Air kam in die Produktion — endlich, nach 14 Jahren Entwicklung. Saudi-Arabiens Public Investment Fund sprang ein als Hauptinvestor, was Lucid Geld und Glaubwürdigkeit gab. Das erste Modell war der Sedan, luxuriös und exklusiv, mit Preisen über 100.000 Dollar. Nicht für jeden, aber denen, die es konnten, war es ein Statement. Dann expandierte Lucid: Arizona-Fabrik, Pläne für Saudiarabien, Ziele für die Zukunft. Aber Vorsicht — die Produktion lief nicht so schnell wie erhofft. Supply-Chain-Probleme, Lieferengpässe, Marktturbulenzen. Trotzdem: Der Air gewann Auszeichnungen. MotorTrend Truck of the Year — naja, falscher Preis, aber Auto des Jahres? Verdient.
Jetzt, 2024, musste Lucid erwachsen werden. Der Gravity SUV kam 2024 auf den Markt — schneller, größer, für mehr Menschen zugänglich. Ein Schritt weg vom reinen Luxus hin zu echtem Volumen. Die Elektromodelle zeigen, wohin die Reise geht. Bleibt die Frage: Kann Lucid profitabel werden? Oder wird es ein weiteres Startup-Drama mit großen Träumen und leeren Kassen? Die nächsten Jahre entscheiden alles.
Zukunft der Mobilität, mit bis zu 600 km Reichweite.
Alle Elektroautos anzeigen →
Lucid — ein Startup, das nicht wie ein Startup wirkt. Die Gründer wissen, was sie tun. Sie haben Tesla nicht kopiert, sondern versucht, es zu übertrumpfen. Luxus und Reichweite in einer Batterie — das war die Idee. Und funktioniert es? Bislang ja. Die SUV-Modelle zeigen, dass die Marke nicht nur Limousinen bauen will. Und alle ihre Fahrzeuge sind reine Elektrofahrzeuge. Kein Kompromiss. Ob das genug ist, um zu überleben? Abzuwarten. Aber unterschätzen sollte man sie nicht.
Lucid hat aktuell zwei Modelle im Portfolio: den Air, eine luxuriöse elektrische Limousine, und den Gravity, ein Premium-SUV. Der Air war der Anfang. Der Gravity folgte später. Beide sind vollelektrisch und positionieren die Marke im High-End-Segment. Schau dir die Sedans und SUVs an, um mehr zu erfahren.
Lucid wurde 2007 gegründet. Anfangs hieß es Atieva. Die Umbenennung zu Lucid Motors kam 2016 — ein strategischer Schritt. Der Sitz ist in Newark, Kalifornien, wo die Marke ihre Vision entwickelt hat. Das Unternehmen konzentriert sich von Anfang an auf Elektroantriebe und Luxus-Performance. Warum das wichtig ist? Weil Lucid nicht einfach einen Benziner elektrifiziert hat. Das Team hat alles neu gedacht — von der Batterie bis zur Aerodynamik. Das merkt man beim Fahren.
Lucids Kernkompetenz ist die Batterie- und Antriebstechnologie. Das ist nicht irgendein Detail — das ist alles. Der Air bietet bis zu 1.234 km Reichweite in der Range-Version. Weltrekord bei Elektroautos. Die Dreimotoren-Architektur ermöglicht Allradantrieb mit unabhängiger Leistungsverteilung — das ist Luftfahrt-Ingenieurkunst im Auto. Dazu kommt eine Karosserie, die so aerodynamisch ist, dass der cW-Wert bei nur 0,197 liegt. Klingt technisch? Ist es. Aber das Ergebnis: Effizienz, die andere nicht erreichen. Schau dir alle Elektrofahrzeuge von Lucid an.
Ja, absolut. Lucid baut ausschließlich Elektrofahrzeuge. Keine Hybrid-Varianten. Keine Verbrennungsmotoren. Das ist nicht Kompromiss — das ist bewusste Strategie. Der Air und der Gravity sind beide rein elektrisch. Das bedeutet: maximale Effizienz, direktes Drehmoment von Null an, und keine Kompromisse bei der Leistung. Der Air mit drei Motoren beschleunigt von 0 auf 100 km/h in unter 3 Sekunden. Das ist nicht einfach möglich mit Verbrennern. Lucid hat sich für den reinen Weg entschieden — und das zahlt sich aus. Entdecke alle Elektrofahrzeuge der Marke.
Der Air ist das Flaggschiff. Das Modell, das Lucid bekannt gemacht hat. Meistverkauft, meistdiskutiert, am meisten gefahren. Die Limousine mit bis zu 1.234 km Reichweite — das ist nicht einfach eine Spezifikation, das ist eine Ansage. Aber hier's the thing: Der Gravity gewinnt schnell an Bedeutung. SUVs verkaufen sich besser als Limousinen — das ist Marktrealiät. Der Gravity kombiniert die Technologie des Air mit praktischem SUV-Format. Für viele Käufer ist das die bessere Wahl. Schau dir beide Limousinen und SUVs an.
Quelle: Lucid Motors (official), National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA), Wikipedia, Alliance of Automobile Manufacturers (AAM), Society of Automotive Engineers (SAE)·Zuletzt aktualisiert