Limousinen & Sportbacks
Von kompakten 57, 62, S-class – elegantes Design mit modernster Technologie.
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Eine Legende, die niemand mehr kennt. Das ist Maybach — und das sollte eigentlich unmöglich sein. Wilhelm Maybach gründete 1909 die Maybach-Motorenbau GmbH in Friedrichshafen am Bodensee, nachdem er sich von Daimler trennte. Nicht irgendein Trennungskonflikt, sondern einer zwischen zwei Ingenieuren, die Automobilgeschichte schreiben würden. Während Daimler seinen Weg ging, konzentrierte sich Maybach auf das, was er am besten konnte — Luxus. Nicht einfach nur Luxus. Verdammter Luxus.
Maybach war nie für die Massen. Das war die Strategie. In den 1920er und 1930er Jahren bauten sie die teuersten, technisch ausgereiftesten Automobile der Welt — und verkauften davon gerade mal ein paar Hundert pro Jahr. Der Maybach Zeppelin, benannt nach dem Luftschiff, war das Flaggschiff dieser Ära. V12-Motoren mit bis zu 200 PS, hydraulische Bremsen, Doppelzündung — Technologie, von der andere Hersteller nur träumten. Stellen Sie sich vor: während die Weltwirtschaft kollabierte, bauten sie Autos für europäische Könige und amerikanische Ölmagnaten. Dann kam der Krieg und alles war vorbei.
2002 erweckte Mercedes-Benz die Marke wieder zum Leben — nicht als Nostalgie, sondern als direkter Konkurrent zu Rolls-Royce und Bentley. Das war kühn. Die aktuelle Flotte besteht aus extrem limitierten Modellen: luxuriöse Limousinen wie der 62 und der 57, massive SUVs wie der GLS, und sogar elektrische Versionen wie die EQS. Jedes Fahrzeug ist eine Aussage. Handgefertigt, individualisiert, unverschämt teuer. Das ist nicht Transport — das ist Vermögen auf vier Rädern.
1921 — das war der Anfang. Wilhelm Maybach und sein Sohn Karl gründeten die Maybach-Motorenbau GmbH in Friedrichshafen am Bodensee, nachdem Wilhelm aus Daimler ausgestiegen war. Stellen Sie sich das vor: Ein Mann, der bereits Motorengeschichte schrieb, fängt komplett neu an. Die erste Maschine war kein Auto — es war ein Flugzeugmotor für Zeppeline. Aber das war nur der Anfang. Alles sollte sich ändern, als sie sich ins Automobil-Geschäft wagten.
Die ersten Maybach-Autos erschienen 1921 mit dem W3, einem exklusiven Motorwagen mit unglaublichen technischen Details. Doppelzündung. Direkteinspritzung. Dinge, die andere Hersteller noch gar nicht ausprobiert hatten. Die Preise? Astronomisch. Nur Millionäre und Könige konnten sich das leisten. Zwischen den Weltkriegen dominierten Maybach-Modelle wie der Zeppelin die Rolls-Royce-Konkurrenz im europäischen Hochadel — und das ist nicht übertrieben.
Dann kam das Unglück. Der Zweite Weltkrieg zerstörte die Fabrik in Friedrichshafen völlig. Bombardiert. Ausgelöscht. Nach 1945 war Maybach zunächst weg vom Fenster, die Produktionsanlagen von den Alliierten demontiert. Aber die Marke starb nicht wirklich — sie schlummerte nur. In den 1950ern versuchte man ein Comeback mit dem SW38 und später dem SW42, aber der Markt war anders geworden. Weniger Geld für Ultra-Luxus. Die Produktion endete 1960. Maybach verschwand aus der öffentlichen Wahrnehmung — fast dreißig Jahre lang.
Die Wiederauferstehung kam 2002. Daimler-Benz holte die Marke zurück und positionierte sie gegen Rolls-Royce und Bentley. Der Maybach 57 und der längere 62 waren Meisterwerke der Handwerkskunst — fünf Meter lange Limousinen mit 12-Zylinder-Motoren und Innenräumen, die wie Privatjets eingerichtet waren. Der Exelero von 2004 war verrückt — ein 700-PS-Coupé, nur ein Exemplar gebaut. Das war Maybach, wie es sein sollte: extrem, exklusiv, unerschwinglich für normale Menschen.
Heute ist Maybach wieder Teil der Mercedes-Familie, aber als Ultra-Luxus-Variante bestehender Modelle wie dem S-Class. Der Traum von reiner Maybach-Eigenständigkeit ist vorbei, doch die Marke lebt weiter. Die Zukunft könnte elektrisch werden — schauen Sie sich die aktuellen Elektromodelle an. Maybach ist nicht tot. Es ist nur anders.
Maybach — eine Marke, die fast nicht überlebt hätte, aber es tat sie. Von den kolossalen Luxuslimousicnen der Weimarer Republik über die Wiederauferstehung als Mercedes-Tochter bis zur modernen Interpretation: Maybach war immer eine Frage der Perfektion. Kein Kompromiss. Kein Massenprodukt. Die heutige Kollektion zeigt, dass Luxus nicht bedeutet, zurück in die Vergangenheit zu blicken — es bedeutet, Standards zu setzen, die andere nur kopieren können. Schau dir die SUV-Modelle an oder erkunde die zukunftsweisenden elektrischen Varianten. Luxus mit Elektroantrieb? Ja. Und es funktioniert verdammt gut.
Von kompakten 57, 62, S-class – elegantes Design mit modernster Technologie.
Alle Limousinen anzeigen →Vielseitige SUV-Familie: GLS. Alle mit optionalem quattro-Allrad.
Alle SUVs anzeigen →Sportliche Ikonen: 57, Exelero, SL. Leistungsstarke Modelle für maximalen Fahrspaß.
Alle Sportwagen anzeigen →Zukunft der Mobilität: EQS mit bis zu 600 km Reichweite.
Alle Elektroautos anzeigen →| Segment | Modelle | Leistung | Antrieb | Ausstattung |
|---|---|---|---|---|
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Segment
Roadster
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Models |
Performance
-
|
Drive
-
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Features
AIRMATIC, AMG DYNAMIC SELECT, MAGIC BODY CONTROL, Burmester 3D
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Segment
Suv 5 doors
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Models |
Performance
558 - 659 PS
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Drive
4x4
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Features
E-ACTIVE BODY CONTROL, AIRMATIC, AMG DYNAMIC SELECT, Burmester 4D
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|
Segment
Coupé
|
Models |
Performance
612 - 700 PS
|
Drive
RWD, 4x4
|
Features
AIRMATIC, AMG Performance, Burmester 3D, MAGIC BODY CONTROL
|
|
Segment
Limousine
|
Models |
Performance
550 - 630 PS
|
Drive
RWD
|
Features
AIRMATIC, MAGIC BODY CONTROL, Burmester 3D, Chauffeur Package
|
|
Segment
Sedan long
|
Models |
Performance
333 - 630 PS
|
Drive
RWD, 4x4
|
Features
E-ACTIVE BODY CONTROL, AIRMATIC, Burmester 4D, Executive Rear Seat Package
|
|
Segment
Cabrio
|
Models |
Performance
630 PS
|
Drive
RWD
|
Features
AIRCAP, AIRMATIC, Burmester 3D, MAGIC BODY CONTROL
|
|
Segment
Limousine
|
Models |
Performance
530 - 630 PS
|
Drive
RWD
|
Features
E-ACTIVE BODY CONTROL, Executive Rear Seat Package Plus, Burmester 4D, First Class Rear
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Maybach hat aktuell sieben Modelle im Portfolio. Das ist eigentlich bemerkenswert für eine Marke, die sich auf absolute Luxus konzentriert. Die Bandbreite ist größer geworden — nicht nur klassische Sedans wie die 57 und 62, sondern auch moderne SUVs wie die GLS. Das zeigt, wie ernst es Maybach mit der Zukunft meint.
Maybach entstand 1921. Das war direkt nach dem Ersten Weltkrieg — mitten in wirtschaftlichem Chaos. Karl Maybach und sein Sohn Wilhelm gründeten das Unternehmen auf Basis ihrer Motorenproduktion. Schon damals war klar: Das wird keine Massenmarke. Ihre Fahrzeuge waren für die absolute Elite gedacht. Ingenieure, Könige, Industriemagnaten. Nicht für normale Menschen. Das hat sich bis heute nicht geändert, ehrlich gesagt.
Hier's das Ding: Maybach's echte Signatur ist nicht eine einzelne Technologie. Es ist die Philosophie dahinter. Jedes Auto wird praktisch handgebaut. Maßgeschneidert. Dein Auto, nicht eines von Millionen. Die modernen Modelle nutzen zwar neueste Technik — adaptive Luftfederung, digitale Cockpits, KI-gesteuerte Assistenten — aber das Fundament bleibt handwerklich. Jeder Zentimeter Leder wird von Hand verarbeitet. Jede Naht sitzt perfekt. Das kostet Zeit. Das kostet Geld. Aber genau das ist Maybach.
Ja. Maybach hat die EQS entwickelt. Nicht irgendein E-Auto, sondern eine vollelektrische Luxuslimousine. Das ist wichtig. Viele traditionelle Hersteller tun so, als würde Elektromobilität nicht existieren. Nicht Maybach. Die elektrischen Modelle beweisen: Luxus und Nachhaltigkeit schließen sich nicht aus. Stille Eleganz statt Motorengebrüll. Für manche sogar besser.
Maybach ist deutsch. Das ist wichtig zu verstehen. Gegründet in Deutschland, verwurzelt in deutscher Ingenieurskunst. Heute ist Maybach Teil der Mercedes-Benz-Gruppe — das ist seit 1960 so. Aber die DNA bleibt deutsch. Die Fahrzeuge entstehen an verschiedenen Standorten, je nach Modell. Die klassischen Limousinen wie die S-Class und die 57 entstehen unter strenger Qualitätskontrolle. Jedes Detail wird überprüft. Mehrfach. Das ist nicht einfach nur Herkunftsangabe — das ist Versprechen.
2026-02-22
Mercedes-Maybach (official), Kraftfahrt-Bundesamt, Wikipedia, Verband der Automobilindustrie (VDA), Daimler AG (official), Deutsches Technikmuseum
Alle technischen Daten stammen aus den offiziellen Herstellerangaben und werden regelmäßig aktualisiert.