Porsche – Technische Spezifikationen & Modellreihen

Karosserietyp
Getriebe
Motor
Antrieb
Lenkung
Anzahl der Türen
Hubraum
von
bis
Leistung

PS

PS

Beschleunigung

s

s

Baujahr
von
bis
Preis

$

$

Porsche

Gründungsjahr
1948-06-08
Gründer
Ferry Porsche
Herkunftsland
Germany
Hauptsitz
Stuttgart, Baden-Württemberg
Konzern
Volkswagen Group
Modelle im Katalog
27
Jahresproduktion
~0.3 million vehicles

Eine Rennmaschine wurde zur Legende. Ferdinand Porsche, der Mann hinter dem Käfer, gründete 1948 sein eigenes Unternehmen in Stuttgart — nicht um Massenware zu bauen, sondern um die perfekte Maschine zu schaffen. Die erste 356 rollte 1948 aus der Werkstatt, ein zartes Ding mit gerade 40 PS. Stellen Sie sich vor: In einer zerstörten Nachkriegswelt baute dieser Mann ein Auto, das Rennen gewinnen würde. Das war nicht Optimismus. Das war Wahnsinn. Und genau das machte Porsche zu dem, was es heute ist.

Porsche denkt anders. Während andere Hersteller Gewicht sparen wollen, bauen Porsche-Ingenieure leichte Autos, die gleichzeitig brutal schnell sind — eine Philosophie, die sich vom 911 bis zum 918 Spyder durchzieht. Die Marke produziert jährlich etwa 300.000 Fahrzeuge — eine kleine Zahl für einen Weltkonzern, aber genau richtig für Exklusivität. Porsche gehört zur Volkswagen-Gruppe, behält aber seine Unabhängigkeit wie kaum ein anderer Hersteller. Hybrid-Technologie, Elektrifizierung, traditionelle Boxer-Motoren — alles gleichzeitig. Warum? Weil Porsche nicht einer Philosophie folgt. Porsche schreibt sie vor.

Die aktuelle Flotte ist Wahnsinn in jeder Form. Klassiker wie die 912 und 914 zeigen die Wurzeln. Die Limousinen-Modelle bringen Alltag in die Ekstase. Der Cayenne Coupe bewies, dass SUVs auch Spaß machen können. Und wer wirklich mutig ist, schaut sich die Elektro-Varianten an, wo Stille die neue Geschwindigkeit definiert. 27 Modelle. Jedes eine Geschichte.

Die Geschichte von Porsche

Ferdinand Porsche gründete sein Ingenieurbüro 1931 in Stuttgart. Ein Traum. Nicht mehr Angestellter sein, sondern die eigenen Ideen verwirklichen. Der Mann hatte bereits für Daimler-Benz und Auto Union gearbeitet — bekannt für seine Fähigkeit, Unmögliches möglich zu machen. Sein erstes großes Projekt? Ein winziger Volkswagen für das Volk, den Hitler persönlich beauftragte. Porsche entwarf den Käfer, einen Wagen, der die Motorisierung Deutschlands ändern sollte, während er gleichzeitig an Rennwagen für die Elite bastelte — eine merkwürdige Doppelrolle, aber typisch für sein Genie.

Nach dem Krieg war alles zerstört. Fabrik weg. Vermögen weg. Sohn Ferry Porsche — damals noch im französischen Gefängnis — musste von vorne anfangen. 1948 in Gmünd, Österreich, entstand das erste echte Porsche-Automobil. Der 356. Winzig. Leicht. Mit einem Volkswagen-Motor im Heck, aber völlig neu konzipiert. Handarbeit. Jeder Wagen eine kleine Kunstleistung. Die Konkurrenz unterschätzte diesen kleinen Österreicher völlig — großer Fehler. Der 356 gewann sofort beim Racing. Nicht irgendwann. Sofort.

Dann kam 1963 und mit ihm eine Sensation. Der 911. Das änderte alles. Nicht nur für Porsche, sondern für die gesamte Sportwagen-Industrie. Dieser Flachsechser-Motor im Heck — alle sagten, das sei unmöglich zu fahren, zu gefährlich, zu verrückt. Wissen Sie was? Es funktionierte brillant. Der 911 wurde zur Legende. Sechzig Jahre später fahren Menschen immer noch diesen Motor-im-Heck-Layout, weil es einfach richtig ist. Ferry Porsche hatte wieder recht. Während andere Fabrikanten ihre Designs alle zehn Jahre vergessen, wird der 911 nur verfeinert, perfektioniert, aber niemals wirklich verändert.

Die 1970er und 80er Jahre brachten Wachstum und Experimentierlust. Der 924 war ein Experiment — nicht jedermanns Sache, aber wichtig. Der 928 sollte den 911 ersetzen, tat es aber nie. Der 944 war der Treffer — bezahlbar, schnell, verlässlich. Dann kam die 959 1986. Ein Rennwagen für die Straße. Allradantrieb. Turbo. Elektronik. Zukunft. Zu teuer. Zu komplex. Aber es bewies, dass Porsche immer noch an der Spitze stand.

Die 2000er Jahre? Risiko und Belohnung. Der Cayenne 2002 war umstritten — ein SUV von Porsche? Puristen schrien auf. Aber es rettete das Unternehmen finanziell und öffnete völlig neue Märkte. Der Carrera GT war pure Wahnsinn — ein V10-Hypercar mit 600 PS. Heute? Porsche elektrifiziert. Der 918 Spyder war der Anfang. Jetzt kommt die elektrische Zukunft. Wird der 911 eines Tages auch elektrisch? Wahrscheinlich. Und ehrlich? Es wird funktionieren.

Das Vermächtnis einer Legende

Porsche — das ist nicht einfach eine Automarke. Es ist eine Philosophie, die seit 1948 funktioniert, weil Ferdinand und sein Sohn Ferry verstanden haben, was andere vergessen: Autos sollen Spaß machen. Punkt. Die 27 Modelle in unserem Katalog zeigen, wie diese Obsession mit Perfektion über Jahrzehnte hinweg nichts an Kraft verloren hat — weder beim klassischen Sportwagen noch beim modernen SUV. Und jetzt — mit den neuen Elektrofahrzeugen — zeigt sich: Porsche hat nicht nur überlebt. Sie haben gewonnen.

Porsche Modellkategorien

Technische Übersicht der Porsche-Modelle

SegmentModelleLeistungAntriebAusstattung
Segment
Targa
Models Performance
80 - 612 PS
Drive
4x4, RWD
Features
-
Segment
Coupé
Models Performance
40 - 1073 PS
Drive
4x4, RWD
Features
-
Segment
Cabrio
Models Performance
40 - 650 PS
Drive
RWD, 4x4
Features
-
Segment
Roadster
Models Performance
40 - 608 PS
Drive
RWD
Features
-
Segment
Suv coupe
Models Performance
340 - 680 PS
Drive
4x4
Features
-
Segment
Estate 5 door
Models Performance
330 - 761 PS
Drive
4x4, RWD
Features
-
Segment
Limousine
Models Performance
408 - 761 PS
Drive
RWD, 4x4
Features
-
Segment
Liftback long
Models Performance
330 - 700 PS
Drive
4x4, RWD
Features
-
Segment
Liftback
Models Performance
211 - 700 PS
Drive
4x4, RWD
Features
-
Segment
Suv 5 doors
Models Performance
211 - 639 PS
Drive
4x4, RWD
Features
-
Segment
Suv 5 doors
Models Performance
211 - 739 PS
Drive
4x4
Features
-

Häufig gestellte Fragen zur Porsche

Wie viele Modelle hat Porsche aktuell im Angebot?

Porsche hat 27 Modelle im Portfolio. Klingt nach viel? Ist es auch. Die Bandbreite ist beeindruckend — da sind die klassischen Limousinen wie der 911, dann die Performance-Maschinen wie der 911 GT3, und natürlich die SUVs wie der Cayenne Coupe. Vom 718 Cayman bis zum 918 Spyder — jedes Auto hat seinen eigenen Charakter. Das ist nicht einfach eine Modellpalette. Das ist eine Philosophie.

Wann wurde Porsche gegründet und wo ist der Hauptsitz?

1931. Das ist fast hundert Jahre her. Ferdinand Porsche, dieser Genie unter den Ingenieuren, gründete sein Designbüro in Stuttgart — und damit war die Reise los. Der Hauptsitz? Stuttgart-Zuffenhausen. Immer noch. Das sagt was über Kontinuität aus, nicht wahr? Während andere Hersteller herumgezogen sind, blieb Porsche dort, wo alles anfing. Die Fabrik, die Entwicklung, die ganze DNA der Marke — alles konzentriert sich in dieser einen Stadt. Über neun Jahrzehnte. Von Hand-Werkstatt zu Hightech-Zentrum. Aber immer in Stuttgart.

Was ist Porsches charakteristische Technologie?

Der Mittelmotor. Punkt. Das ist das Herz von Porsche — besonders beim 911. Warum? Weil es funktioniert. Perfekte Gewichtsverteilung, optimale Handling-Charakteristiken, dieser unverwechselbare Sound. Dann kommt die Turbo-Technologie hinzu — Porsche hat darin Jahrzehnte Erfahrung. Der 911 GT2 mit Twin-Turbo zeigt, was möglich ist. Und jetzt? Hybrid und Elektro. Der Elektro-Katalog wächst. Porsche passt sich an, bleibt aber Porsche.

Welche Elektrofahrzeuge bietet Porsche an?

Porsche geht elektro — aber nicht halbherzig. Da ist der Taycan, eine echte Limousine mit bis zu 938 PS. Ja, richtig gelesen. Das ist nicht irgendein Kompromiss, das ist eine vollwertige Porsche-Limousine mit Elektro-Antrieb. Dann kommt der 718 Cayman GT4 ePerformance — ein reiner Rennwagen, Strecke only. Kein Kompromiss. Die ganze Elektro-Flotte zeigt: Porsche versteht, dass die Zukunft elektrisch ist. Und die Zukunft fährt schnell.

Zuletzt aktualisiert

2026-02-22

Quelle

Porsche AG (official), Kraftfahrt-Bundesamt, Wikipedia, Verband der Automobilindustrie (VDA), Porsche Museum

Alle technischen Daten stammen aus den offiziellen Herstellerangaben und werden regelmäßig aktualisiert.