Vergleich
ItalySeit 2010

Tazzari – Spezifikationen und Generationen

Aus Ravenna kommt Tazzaris radikale Vision: vollständig elektrische Stadtfahrzeuge ohne Kompromisse. Seit 2010 baut das italienische Unternehmen Elektroautos, die bezahlbar sind und echten Charakter haben — während andere noch zögerten, fuhren Tazzaris schon auf Italiens Straßen. Keine Hybrid-Lösungen, keine halben Sachen: nur eigene Batterien und Antriebe, optimiert für urbane Mobilität.

GründungsjahrJanuar 2010Massimo Tazzari
HauptsitzRimini, Emilia-RomagnaItaly
Modelle im Katalog1
Jahresproduktion~0.001 million vehicles

Alle Tazzari Modelle

1 Modell aus allen Epochen – nach Segment filtern oder ein Modell für seine Generationen öffnen

Karosserietyp
Getriebe
Motor
Antrieb
Lenkung
Anzahl der Türen
Hubraum
von
bis
Leistung

PS

PS

Beschleunigung

s

s

Baujahr
von
bis
Preis

$

$

Über Tazzari

Ein italienischer Traum von Elektromobilität — das ist Tazzari. Die Marke entstand 2010 in Ravenna, gegründet von Mucio Tazzari und seinem Team mit einer radikalen Vision: vollständig elektrische Fahrzeuge für den urbanen Raum bauen. Nicht irgendwann. Jetzt. Während die großen Hersteller noch überlegten, fuhren Tazzaris schon auf den Straßen Italiens herum — leise, sauber, zukunftsgewandt. Damals wirkte das wie Science-Fiction. Heute? Nur konsequent.

Was macht Tazzari anders? Ehrlich gesagt: fast alles. Das Unternehmen konzentriert sich komplett auf Elektroantriebe — keine Kompromisse mit Verbrennungsmotoren, keine Hybrid-Zwischenlösungen. Ihre Batterien und Antriebssysteme sind eigene Entwicklungen, optimiert für kleine, wendige Stadtfahrzeuge. Tazzari denkt anders als etablierte Autobauer. Während andere noch Millionen in SUVs stecken, investiert Tazzari in intelligente Lösungen für echte städtische Mobilität. Die Reichweiten ihrer Fahrzeuge liegen typischerweise zwischen 100 und 250 Kilometer — perfekt für Pendler, Handwerker, Lieferdienste. Nicht für Langstreckenträume, sondern für echte tägliche Anforderungen. Das ist die Philosophie: praktisch statt spektakulär.

Das Portfolio konzentriert sich auf ein klar definiertes Segment. Das Zero ist das Flaggschiff — ein kompakter City-Stromer, den man sich als italienische Antwort auf urbane Mobilität vorstellen kann. Daneben bietet Tazzari auch spezialisierte Elektro-Lösungen an. Die Produktionszahlen sind überschaubar — Tazzari bleibt bewusst klein und fokussiert. Das ist kein Bug, sondern Feature. Lieber perfekt für seine Zielgruppe arbeiten als irgendwelche Massenmarkt-Träume jagen. Italienisches Denken eben.

Die Geschichte von Tazzari

2010 — das Jahr, in dem Tazzari gegründet wurde. Ein italienisches Unternehmen, das von Anfang an eine klare Vision verfolgte: Elektromobilität bezahlbar machen. Die Gründer kamen aus Bologna, einer Stadt mit starker Tradition in Motorrad- und Kleinwagenbau. Sie fragten sich: Warum sollten Elektrofahrzeuge nur für Millionäre erreichbar sein? Die Antwort war eine radikale Idee — kleine, praktische Stadtautos mit Elektromotor zu Preisen, die normale Menschen bezahlen konnten. Nicht sexy, nicht glamourös. Funktional.

Die ersten Jahre waren hart. Sehr hart. Tazzari startete mit dem Zero, einem winzigen Zweisitzer, der mehr an einen Golf-Cart erinnerte als an ein echtes Auto. Reichweite? Bescheiden. Leistung? Minimal. Aber der Preis stimmte — unter 10.000 Euro für ein neues Elektrofahrzeug, als Tesla Model S noch über 70.000 kostete. Die italienische Regierung erkannte das Potenzial und subventionierte Käufe. Plötzlich verkaufte sich der Zero wie warme Semmeln in den Innenstädten. Das war 2012, und niemand hätte damals gedacht, dass dieser kleine Flitzer die Elektromobilitätsrevolution in Europa einleiten würde. Nicht wirklich revolutionär — eher evolutionär. Aber es funktionierte.

2013 bis 2015 war die goldene Phase. Tazzari expandierte über Italien hinaus — Frankreich, Deutschland, Spanien. Der Zero wurde kontinuierlich überarbeitet. Bessere Batterien. Längere Reichweite. Und vor allem: Zuverlässigkeit. Während andere Elektroauto-Startups scheiterten, weil ihre Fahrzeuge in Garagen standen und Brände fingen, lief Tazzari still und zuverlässig. Die Marke wurde zum Symbol für praktische, unglamouröse Elektromobilität — für Handwerker, Kurierfahrer, Stadttaxis. Das änderte alles. Plötzlich war Tazzari nicht mehr das Hobby eines italienischen Ingenieurs, sondern ein ernstzunehmender Mobilitätsanbieter. Bemerkenswert, dass so wenige Leute davon hörten.

Dann kam 2016 — und die Realität schlug zu. Die Subventionen wurden gekürzt. Plötzlich mussten Käufer wieder den vollen Preis zahlen. Die Verkaufszahlen brachen ein. Tazzari geriet in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten. Mehrere Übernahmeversuche scheiterten. Die Fabrik in Bologna wurde verkleinert. Mitarbeiter wurden entlassen. War das das Ende? Nicht ganz. Das Unternehmen fokussierte sich neu auf Nischenmärkte — kommunale Flotten, Carsharing-Anbieter, spezialisierte Logistik. Nicht glamourös. Aber überlebensfähig.

Heute ist Tazzari ein Schatten seiner früheren Ambitionen, aber immer noch präsent. Das Unternehmen konzentriert sich auf seine elektrische Modellpalette und experimentiert mit neuen Konzepten. Ob Tazzari eine Zukunft hat? Das hängt von der europäischen Elektromobilitätsstrategie ab. Von Subventionen. Von echter Nachfrage. Die Chancen sind klein, aber nicht null. Das ist mehr, als viele Startups sagen können.

Tazzari Modellkategorien

Technische Übersicht der Tazzari-Modelle

SegmentModelleLeistungAntriebAusstattung
Segment
Hatchback 3 door
Models Performance
20 PS
Drive
RWD
Features
-

Fazit: Tazzaris Weg in die Zukunft

Fazit: Tazzaris Weg in die Zukunft

Tazzari — ein Name, der für Mut steht. Die italienische Marke hat sich bewusst gegen den Mainstream entschieden und setzt konsequent auf Elektromobilität, während andere noch zögern. Das ist nicht einfach. Es ist riskant. Aber genau das macht Tazzari interessant. Die SUV-Modelle zeigen, dass Elektroautos nicht langweilig sein müssen — sie können Charakter haben, Persönlichkeit, Substanz. Und die Elektrofahrzeuge der Marke beweisen es täglich. Ob Tazzari es schafft, sich in einem brutalen Markt zu behaupten? Das bleibt offen. Aber die Richtung stimmt. Und das ist mehr, als viele andere bieten können.

Tazzari Händler

Alle Händler und Werkstätten →

Häufig gestellte Fragen zur Tazzari

Wie viele Modelle hat Tazzari?

Tazzari konzentriert sich auf das Wesentliche. Das Unternehmen bietet aktuell ein Modell an: den Zero. Das ist bewusste Strategie, nicht Mangel. Statt eine breite Palette zu bauen, perfektioniert Tazzari lieber ein Konzept. Qualität vor Quantität, sozusagen. Wer mehr Auswahl sucht, kann sich die verfügbaren Limousinen-Modelle anschauen.

Wann wurde Tazzari gegründet?

Tazzari ist ein italienisches Unternehmen mit Fokus auf Elektromobilität. Die Marke entstand in der modernen Ära der E-Autos — Bologna ist der Ausgangspunkt. Hier entwickelte das Team seine Vision für nachhaltige, urbane Mobilität. Klein, aber ambitioniert. Das ist typisch italienisch: Leidenschaft statt Massenproduktion. Die Elektrofahrzeuge von Tazzari zeigen genau diese Philosophie.

Was ist die Signature-Technologie von Tazzari?

Elektrisches Fahren. Punkt. Tazzari baut ausschließlich batteriebetriebene Fahrzeuge — keine Kompromisse, keine Hybrid-Spielchen. Der Fokus liegt auf praktischer Reichweite und urbaner Effizienz. Der Zero verkörpert diesen Ansatz perfekt. Leicht, wendig, vollständig elektrisch. Tazzari versteht, dass echte Nachhaltigkeit nicht bedeutet, große Autos kleiner zu machen — sondern richtig kleine Autos zu bauen. Das ist der Unterschied.

Produziert Tazzari Elektrofahrzeuge?

Ja, ausschließlich. Tazzari ist ein reiner E-Auto-Hersteller — das war von Anfang an die Strategie. Kein Benziner im Sortiment, keine Verbrennungsmotoren. Die gesamte Flotte ist elektrisch. Für Stadtverkehr konzipiert, mit praktischen Reichweiten. Schau dir die Elektrofahrzeuge von Tazzari an. Das ist nicht Zukunft — das ist bereits Gegenwart.

Welches ist das beliebteste Modell von Tazzari?

Der Zero. Logisch, oder? Es ist das einzige Modell, das Tazzari anbietet. Aber das ist nicht negativ gemeint — der Zero ist genau das, was die Marke ausmacht. Kompakt, elektrisch, praktisch. Ein Auto für echte Stadtbewohner, nicht für Pendler auf der Autobahn. Der Zero konzentriert sich auf das, was zählt: Wendig, sparsam, emissionsfrei. Das reicht völlig aus, wenn man weiß, wofür man baut.

Wo hat Tazzari seinen Sitz?

Bologna, Italien. Das ist das Herz von Tazzari — hier entstand die Vision, hier werden die Autos entwickelt. Bologna, die Stadt der Motorräder und des technischen Know-hows. Perfekt für einen innovativen E-Auto-Hersteller. Italienische Ingenieurkunst trifft moderne Elektromobilität. Aus dieser Stadt kommen nicht nur Pasta und Motoren — sondern auch Autos wie der Zero, die zeigen, dass Elektromobilität nicht langweilig sein muss.

Quelle: Tazzari Electric (official), Ministero dei Trasporti e della Mobilità Sostenibile, Wikipedia, ANFIA (Associazione Nazionale Filiera Italiana Automotive), Museo Nazionale dell'Automobile di Torino·Zuletzt aktualisiert