Vauxhall – Fahrzeugdaten 1948–2019

Karosserietyp
Getriebe
Motor
Antrieb
Lenkung
Anzahl der Türen
Hubraum
von
bis
Leistung

PS

PS

Beschleunigung

s

s

Baujahr
von
bis
Preis

$

$

Vauxhall

Gründungsjahr
1857-09-01
Gründer
Alexander Wilson
Herkunftsland
UK
Hauptsitz
Luton, England
Konzern
Stellantis
Modelle im Katalog
25
Jahresproduktion
~0.2 million vehicles

Vauxhall entstand 1857 — nicht als Autohersteller, sondern als Gießerei an der Vauxhall Road in London. Wer hätte das gedacht? Ein Unternehmen, das mit Pumpen und Stahlteilen begann, sollte zum britischen Automobilpionier werden. Der Name blieb, die Fabrik zog um, aber die DNA der Handwerkskunst blieb. 1903 kam das erste Auto, und damit war klar: Vauxhall würde den britischen Markt prägen — nicht mit Luxus wie Rolls-Royce, sondern mit soliden, erschwinglichen Fahrzeugen für normale Menschen. Das war die Stärke. Das ist bis heute die Mission.

General Motors übernahm Vauxhall 1925 — eine strategische Entscheidung, die dem britischen Hersteller globale Ressourcen brachte. Aber Vauxhall blieb eigenständig, behielt seinen Charakter. Die Marke spezialisierte sich auf praktische Mittelklassewagen, auf Zuverlässigkeit statt Spektakel. Denk mal drüber nach: Während andere Marken um Prestige kämpften, baute Vauxhall Autos, die funktionieren. Der Corsa wurde zur Legende, der Vectra dominierte die Unternehmensflotten. Mit über 25 Modellen im Portfolio zeigt sich eine Brand, die für jeden etwas hat.

Heute ist das Angebot vielfältig wie nie. Klassische Limousinen wie der Insignia stehen neben modernen SUV-Modellen wie dem Frontera. Die Zukunft? Elektrisch. Der Ampera zeigt, dass Vauxhall die Elektromobilität ernst nimmt. Praktisch, zuverlässig, bezahlbar — das war immer das Versprechen. Das bleibt es.

Die Geschichte von Vauxhall

Vauxhall wurde 1857 gegründet — aber nicht als Autohersteller. Alexander Wilson und sein Schwager Samuel Stern bauten zunächst Binnenschiffe in Vauxhall, einem Stadtteil Londons. Die Marke entstand aus dem Namen des Viertels. Erst 1903 wagte sich das Unternehmen in die Automobilindustrie, als Laurence H. Pomeroy die technische Leitung übernahm. Ein gewagter Schritt. Und es funktionierte.

Die frühen Jahre waren von Experimenten geprägt — Vauxhall baute Luxuswagen für wohlhabende Briten, später auch sportliche Modelle. Der Viceroy und der Royale waren Versuche, sich in der gehobenen Klasse zu etablieren. Doch das britische Publikum war nicht bereit. Massenproduktion war die Antwort. 1925 übernahm General Motors Vauxhall — eine Entscheidung, die alles verändern würde. GM brachte amerikanische Produktionseffizienz nach England. Das war clever.

Der Durchbruch kam mit dem Wyvern und dem Victor in den 1950ern. Preiswert. Zuverlässig. Für gewöhnliche Briten erschwinglich. Der Victor war besonders erfolgreich — mit seinem modernen Design und dem wirtschaftlichen Motor sprach er genau die richtige Zielgruppe an. Plötzlich war Vauxhall nicht mehr nur für Reiche interessant. Die Fabrik in Luton lief auf Hochtouren. GM hatte seine Wette gewonnen.

In den 1960ern und 70ern expandierte Vauxhall rasant mit dem Viva, dem Chevette und dem legendären Cavalier. Der Cavalier war zeitweise Deutschlands meistverkauftes Auto — ja, richtig gelesen. Die Briten dominierten auch unsere Straßen. Dann kam der Vectra in den 1990ern, moderner und effizienter. Aber die Zeiten änderten sich. Die Konkurrenz wurde härter. Japanische Hersteller zogen mit besserer Qualität vorbei.

Die 2000er waren turbulent — der Insignia versuchte, Vauxhall wieder nach oben zu bringen. Ein gutes Auto. Zu spät. General Motors verkaufte Opel und Vauxhall schließlich 2017 an den französischen Stellantis-Konzern — nach fast 100 Jahren unter amerikanischer Kontrolle. Jetzt folgt die Elektrifizierung mit Modellen wie dem Ampera. Ob Vauxhall in dieser neuen Ära wieder Fuß fasst? Das bleibt abzuwarten. Schauen Sie sich unsere komplette Elektro-Flotte an und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung.

Vauxhalls Erbe und Zukunft

Vauxhall — ein Name mit hundert Jahren Geschichte, der von britischen Arbeiterwagenträumen bis zu modernen Elektrofahrzeugen reicht. Ob du die klassischen Modelle der Nachkriegszeit liebst oder dich für die aktuelle Generation interessierst — Vauxhall hat immer wieder bewiesen, dass solide Ingenieurskunst und Alltagstauglichkeit zusammenpassen. Die SUV-Modelle zeigen, wie die Marke sich an moderne Anforderungen anpasst, während die wachsende Palette an Elektrofahrzeugen den Blick nach vorn richtet. Nicht glamourös? Vielleicht nicht. Aber ehrlich und zuverlässig — genau wie Vauxhall immer war.

Vauxhall Modellkategorien

Technische Übersicht der Vauxhall-Modelle

SegmentModelleLeistungAntriebAusstattung
Segment
Estate 5 door
Models Performance
52 - 315 PS
Drive
RWD, FWD, 4x4
Features
-
Segment
Sedan
Models Performance
45 - 431 PS
Drive
RWD, FWD, 4x4
Features
-
Segment
Coupe
Models Performance
54 - 404 PS
Drive
RWD, FWD
Features
-
Segment
Mini 5 doors
Models Performance
45 - 150 PS
Drive
FWD
Features
-
Segment
Mini 3 doors
Models Performance
45 - 160 PS
Drive
FWD
Features
-
Segment
Suv 5 doors
Models Performance
100 - 205 PS
Drive
4x4, FWD
Features
-
Segment
Suv 3 doors
Models Performance
113 - 205 PS
Drive
4x4
Features
-
Segment
Roadster
Models Performance
70 - 125 PS
Drive
FWD
Features
-
Segment
Hatchback 3 door
Models Performance
60 - 140 PS
Drive
RWD, FWD
Features
-
Segment
Cabrio
Models Performance
60 - 116 PS
Drive
RWD, FWD
Features
-
Segment
Hatchback 5 door
Models Performance
65 - 250 PS
Drive
FWD
Features
-
Segment
Liftback
Models Performance
110 - 260 PS
Drive
4x4, FWD
Features
-
Segment
Sedan 2 doors
Models Performance
45 - 106 PS
Drive
RWD
Features
-
Segment
Estate 3 door
Models Performance
48 - 110 PS
Drive
RWD
Features
-
Segment
Minivan
Models Performance
136 - 170 PS
Drive
FWD
Features
-
Segment
Compact van
Models Performance
70 - 240 PS
Drive
FWD
Features
-

Häufig gestellte Fragen zur Vauxhall

Wie viele Modelle hat Vauxhall insgesamt?

Vauxhall hat über 25 Modelle in seiner Geschichte produziert — vom winzigen Chevette bis zum imposanten VXR8. Die aktuelle Palette umfasst Klassiker wie den Corsa, Astra und Zafira, plus moderne Elektrofahrzeuge wie den Ampera. Jedes Modell hatte seine Zeit, seine Fans, seinen Moment.

Wann wurde Vauxhall gegründet?

Vauxhall startete 1857 als Eisengießerei an der Themse in London — ja, wirklich 1857. Das Unternehmen begann mit Motorrädern, dann Autos ab 1903. Der Name stammt vom Vauxhall-Viertel in London, wo alles anfing. Von dort aus wurde Vauxhall zu einem britischen Automobilikonen über mehr als ein Jahrhundert. Die Sedan-Modelle der Marke prägen bis heute das britische Straßenbild.

Was ist die Signature-Technologie von Vauxhall?

Ehrlich gesagt: Vauxhall war nie der Technologie-Vorreiter wie Audi oder Mercedes. Aber der VXR-Badge — das ist ihre Sache. Das bedeutet Performance, Aggression, echte Kraft. Der VXR8 mit seinem 6,2-Liter-V8 war britische Muskelkraft pur. Praktisch, direkt, keine Spielchen. Das ist Vauxhall. Heute konzentriert sich die Marke auf Elektrifizierung und nachhaltige Mobilität.

Welches Vauxhall-Modell ist am beliebtesten?

Der Corsa. Punkt. Seit seiner Einführung 1993 ist er das Gesicht von Vauxhall — klein, zuverlässig, bezahlbar. Millionen verkauft. Der Corsa ist das Everyman-Auto, das Auto für normale Menschen mit normalem Budget. Nicht sexy, aber verdammt praktisch. Das ist der Grund, warum Vauxhall existiert. Wenn du größer brauchst, gibt's auch andere Optionen.

Bietet Vauxhall Elektrofahrzeuge an?

Ja, der Ampera ist Vauxhalls Antwort auf die Elektro-Revolution. Ein Plug-in-Hybrid mit Reichweitenverlängerer — clever konstruiert. Nicht rein elektrisch wie ein Tesla, aber praktisch für den Alltag: elektrisch fahren, dann der Benzinmotor springt ein. Das ist britische Pragmatik. Passt zu Vauxhall. Schau dir alle elektrifizierten Modelle an und vergleich die Reichweiten selbst.

Zuletzt aktualisiert

2026-02-22

Quelle

Vauxhall Motors (official), DVLA, Wikipedia, SMMT, National Motor Museum

Alle technischen Daten stammen aus den offiziellen Herstellerangaben und werden regelmäßig aktualisiert.