Elektrofahrzeuge
Zukunft der Mobilität, mit bis zu 600 km Reichweite.
Alle Elektroautos anzeigen →Aus Vietnams Konglomerat Vingroup entstand 2018 ein Autobauer mit unbegrenzten Ressourcen und großem Ehrgeiz. VinFast setzt konsequent auf Elektromobilität und arbeitet mit europäischen Designern sowie führenden Batterie-Partnern zusammen, statt alles selbst zu entwickeln. Das Unternehmen baut keine Spielerei — seine Fahrzeuge konkurrieren auf Augenhöhe mit etablierten Marken.


5 Modelle aus allen Epochen – nach Segment filtern oder ein Modell für seine Generationen öffnen
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VinFast kam aus dem Nichts. 2017 gegründet von Pham Nhat Vuong, dem reichsten Mann Vietnams — ein Unternehmer, der mit Immobilien Milliarden verdient hatte und dann plötzlich Autos bauen wollte. Verrückt? Vielleicht. Aber Vuong spielte nicht um kleine Einsätze. Die Fabrik in Hai Phong, nördlich von Hanoi, sollte Hunderttausende Fahrzeuge pro Jahr produzieren. Während andere Startups Prototypen bastelten, baute VinFast eine komplette Infrastruktur — Fabriken, Batteriewerke, Ladenetze. Das änderte alles.
Warum sollte ausgerechnet Vietnam zum Elektroauto-Giganten werden? Hier ist der Clou: VinFast setzte von Anfang an auf Batterietechnik und partnerte mit führenden Zulieferern statt alles selbst zu entwickeln. Die Elektrofahrzeuge entstanden durch Zusammenarbeit mit BMW-Designern und anderen etablierten Namen. Das Portfolio umfasst mittlerweile fünf Modelle — vom kompakten bis zum großen SUV. Aggressives Wachstum prägt die Strategie. Innerhalb weniger Jahre expandierte VinFast nach Nordamerika, Europa und Asien. Riskant? Definitiv. Aber die Zahlen zeigen: 2023 produzierte VinFast über 376.000 Fahrzeuge weltweit.
Die aktuelle Palette zeigt ambitionierte Ziele. Kompakt-SUVs wie der VF5 Plus richten sich an preisbewusste Käufer, während größere SUV-Modelle wie der VF9 gegen etablierte Konkurrenten antreten. Der VF8 und VF6 positionieren sich dazwischen — intelligente Marktsegmentierung. Alles elektrisch. Alles mit Fokus auf Schnelligkeit: Schnellladezeiten unter 30 Minuten sind Standard. Das Unternehmen spielt nicht die Langzeitstrategie — es spielt jetzt, sofort, aggressiv. Und ob das aufgeht? Wir werden es sehen.
VinFast entstand 2018 aus dem Nichts. Phạm Nhật Vượng, Vietnams reichster Mann, gründete die Marke als Sparte des Konglomerats Vingroup — eines Unternehmens, das vorher Immobilien, Hotels und Einzelhandel betrieb. Kein traditioneller Autobauer. Keine Erfahrung in der Industrie. Aber unbegrenzte Ressourcen und eine Vision: Vietnam sollte ein Automobilland werden. Das war kühn. Vielleicht auch naiv. Doch Vượng war nicht der Typ, der zweimal überlegte.
Die ersten Jahre waren chaotisch — und das ist euphemistisch ausgedrückt. VinFast kaufte 2017 ein französisches Designstudio namens Pininfarina-Automobiles auf und holte sich italienische und europäische Ingenieure. Alles sollte schnell gehen. Im Haiphong-Werk startete die Produktion 2019 mit dem VF5 Plus, einem kleinen Elektro-SUV, der für den vietnamesischen Markt gedacht war. Dann kam der VF9 — ein großes elektrisches Flaggschiff-SUV mit ambitioniertem Design und beeindruckender Reichweite. Klingt vielversprechend? Auf dem Papier ja. In der Realität? Qualitätsprobleme, Softwarefehler, Verzögerungen.
Der Wendepunkt kam 2022. VinFast kündigte an, dass sie in die USA expandieren würden — in North Carolina eine neue Fabrik bauen, mit Batterieproduktion und allem. Ein halber Plan. Nicht wirklich durchdacht. Aber die Ankündigung schuf Momentum. Der VF8 und der VF6 kamen auf den Markt — mittlere SUVs mit besserer Verarbeitung und moderneren Batterien. Das Unternehmen ging 2023 an die Börse, obwohl es noch keine Gewinne machte. Die Bewertung war absurd hoch. Investoren spekulierten auf die Zukunft. Das ist Risikokapitalismus pur.
Dann wurde es schwierig. Die Aktienkurse stürzten ab — Verluste von 95 Prozent zwischen Börsengang und 2024. Die US-Fabrik verzögerte sich immer wieder. Lieferkettenprobleme. Batterietechnologie-Engpässe. Dazu kam ein brutaler Preiskampf: Tesla senkte die Preise massiv, und VinFast konnte nicht mithalten. Die Produktion sank. Arbeitsplätze wurden abgebaut. Analysten schreiben der Marke längst ab. Aber Vượng hielt durch — eine überraschende Hartnäckigkeit für einen Newcomer.
Heute steht VinFast an einem Scheideweg. Die gesamte elektrische Modellpalette ist auf Batterien angewiesen, die günstiger und zuverlässiger werden müssen. Der VF7 soll 2024 folgen. Aber kann ein vietnamesisches Startup gegen etablierte Giganten bestehen? Frage ist berechtigt. Die Antwort kommt in den nächsten drei Jahren.

VinFast — ein vietnamesischer Newcomer, der es ernst meint. Keine Spielerei. Die Marke baut Autos, die konkurrieren können, nicht einfach irgendwelche Fahrzeuge zusammenschustern. Mit fünf Modellen im Portfolio und dem klaren Fokus auf Elektromobilität hat sich VinFast eine mutige Strategie vorgenommen, die in einem übersättigten Markt bestehen muss. Besonders die SUV-Modelle zeigen technisches Verständnis und Ambitionen, die über einfache Kopien hinausgehen. Die Zukunft? Liegt in der Elektrifizierung — genau dort, wo VinFast mit seinen Elektrofahrzeugen den Hebel ansetzt. Wird es funktionieren? Das hängt davon ab, ob sie durchhalten.
VinFast hat fünf Modelle. Klingt überschaubar, aber das Portfolio wächst ständig. Das VF5 Plus ist der Einstieg — kompakt, praktisch, günstig. Dann kommen die SUVs — VF6, VF8 — für Familien. Das VF9 ist die Flaggschiff-Nummer. Und die VF7 für alle, die lieber Limousine fahren. Alle elektrisch. Das ist ihre Strategie.
2017. Das ist gerade mal sieben Jahre her. Während andere Hersteller noch über Elektromobilität diskutierten, baute VinFast bereits Autos. Gegründet als Tochter der Vingroup — vietnamesischer Mischkonzern, sehr vermögend, sehr ambitioniert. Sie wollten kein Spielzeug bauen, sondern echte Konkurrenz. Und ehrlich gesagt? Das ist ihnen gelungen. Vom Startup zur globalen Präsenz in Nordamerika, Europa, Asien — in weniger als einem Jahrzehnt. Das hat nicht jeder geschafft.
Das Batterie-Abo-Modell. Hier's the thing: normale EVs sind teuer, hauptsächlich wegen der Batterie. VinFast sagt: Kauf das Auto, miete die Batterie. Monatliche Gebühr. Austausch inklusive. Genial? Ja. Praktisch? Sehr. Das senkt die Einstiegshürde massiv — statt 40.000 Euro Anschaffungskosten zahlst du weniger und hast eine flexible Lösung. Alle ihre Elektromodelle nutzen diese Strategie. Das ist ihre Unterscheidungsmerkmal.
Alle fünf. Komplett elektrisch. Keine Kompromisse, keine Hybride als Übergangslösung. VinFast startete mit diesem Fokus und hat ihn beibehalten. Das ist eigentlich mutig — keine Verbrennungsmotoren als Sicherheitsnetz. Aber es hat funktioniert. Ihre gesamte Elektroflotte bietet Reichweiten von etwa 300 bis über 600 Kilometern je nach Modell. Das VF9 ist dabei das Flaggschiff mit Premium-Ausstattung. Smart gemacht.
Das VF8. Nicht das größte, nicht das kleinste — genau richtig. Mittleres SUV, elektrisch, mit etwa 430 Kilometer Reichweite in der Standard-Version. Der Preis? Wettbewerbsfähig. Die Praktikabilität? Sehr gut für Familien. Deshalb verkauft es sich am besten. Das VF9 ist zwar beeindruckender — größer, luxuriöser, stärker — aber teurer. Das VF8 ist der Kompromiss, den die meisten machen wollen. Das ist gutes Produktmanagement.
Hanoi, Vietnam. Das Zentrum der Vingroup, und von dort aus steuert VinFast die globale Expansion. Aber hier's the thing: sie produzieren nicht nur in Vietnam. Lokale Produktion ist der Schlüssel zur Kosteneffizienz. Deshalb bauen sie Fabriken in den USA und Europa. Das senkt Transportkosten, erfüllt lokale Anforderungen, macht sie wettbewerbsfähiger. Smart thinking. Von einer vietnamesischen Startup-Garage zur globalen Produktionspräsenz in weniger als einem Jahrzehnt — das ist bemerkenswert. Ihre gesamte Modellpalette ist verfügbar, ob SUVs oder Limousinen.
Quelle: VinFast (official), Ministry of Transport Vietnam, Wikipedia, Vietnam Automobile Manufacturers Association, Reuters, Bloomberg·Zuletzt aktualisiert