Vergleich
UKSeit 1982

Westfield – Technische Spezifikationen & Modellreihen

Seit 1982 baut Westfield in Großbritannien das, wofür andere zu groß geworden sind: leichte Sportwagen mit echter Fahrdynamik und handwerklicher Qualität. Während die Industrie immer komplexer wird, setzt die Marke konsequent auf Minimalismus und Gewichtseinsparung statt Trends. Jedes Fahrzeug entsteht in kleinen Stückzahlen, gebaut von Enthusiasten für Enthusiasten — Individualität statt Massenproduktion.

Gründungsjahr1. Januar 1982Chris Bevan
HauptsitzKingswinford, EnglandUK
Modelle im Katalog2
Jahresproduktion~0.05 million vehicles

Alle Westfield Modelle

2 Modelle aus allen Epochen – nach Segment filtern oder ein Modell für seine Generationen öffnen

Karosserietyp
Getriebe
Motor
Antrieb
Lenkung
Anzahl der Türen
Hubraum
von
bis
Leistung

PS

PS

Beschleunigung

s

s

Baujahr
von
bis
Preis

$

$

Über Westfield

Ein Kerl namens Chris Bevan hatte eine verrückte Idee. 1982 in Großbritannien gegründet, startete Westfield als das, was man heute einen „Kit-Car-Hersteller" nennen würde — aber das Wort trifft es nicht ganz. Bevan wollte nicht einfach Bausätze verkaufen. Er wollte echte Sportwagen bauen, die leicht waren, schnell beschleunigten und vor allem — bezahlbar blieben. Der erste SEiGHT entstand aus dieser Philosophie heraus. Handgefertigt. Minimalistisch. Pure Fahrdynamik ohne Marketing-Blabla.

Das Besondere an Westfield? Sie ignorieren jeden Trend, den die Industrie vorgibt. Während andere Hersteller SUVs stapelten und Elektromobilität predigten, blieb Westfield dem Kern treu — leichte Fahrzeuge mit großem Leistungsgewicht. Die Produktion läuft klein, überschaubar, in Großbritannien unter englischer Kontrolle. Jedes Auto wird quasi individuell zusammengesetzt, nicht am Fließband gepresst. Klingt altmodisch? Genau das ist der Punkt. In einer Welt von Massenproduktion und Algorithmen baut Westfield noch Autos für Menschen, die fahren wollen — nicht nur sitzen.

Das aktuelle Lineup umfasst zwei Modelle, die das Westfield-Ethos perfekt verkörpern. Der SEi Sport steht für die klassische Interpretation — leicht, reaktionsfreudig, mit Vierzylinder-Power und Hinterradantrieb wie es sich gehört. Und dann ist da noch der neuere SEiGHT, der das Konzept weiterentwickelt hat ohne es zu verwässern. Keine Kompromisse. Keine Elektronik-Spielereien. Nur das, was zählt — Gewicht, Kraft, Handling. Westfield bleibt sich selbst treu, während die Welt sich dreht.

Die Geschichte von Westfield

Alles begann 1982. Ein Traum von Chris Smith und sein Freund Chris Evans hatten eine verrückte Idee — warum nicht einen leichten Sportwagen bauen, der echte Fahrdynamik mit britischer Handwerkskunst verbindet? Sie gründeten Westfield im beschaulichen Oaks, Nottinghamshire, mit wenig mehr als Enthusiasmus und mechanischem Geschick. Die erste SEi war nicht dazu bestimmt, die Welt zu erobern. Aber sie sollte etwas Besseres bewirken — sie würde eine Bewegung starten, die Kitcar-Kultur neu definieren. Stellen Sie sich vor: Anfang der 1980er, als die meisten Hersteller immer schwerer und komplexer wurden, baute Westfield bewusst zurück zum Wesentlichen.

Die frühen Jahre waren rau. Handgefertigt. Jedes Auto war praktisch ein Einzelstück, gebaut von Leuten, die es liebten. Die SEi basierte anfangs auf Komponenten anderer Hersteller — das war nicht Betrug, das war Pragmatismus. Lotus-inspirierte Philosophie traf auf britische Garagenkultur. Kleine Stückzahlen. Hohe Qualität. Die Nachfrage war überraschend stark — Enthusiasten erkannten sofort, was Westfield anbot: reines Fahrerlebnis ohne Marketing-Schnickschnack. Kein Schnörkel. Nur Fahren. Das war revolutionär, obwohl niemand es so nannte.

Dann kam der Durchbruch Mitte der 1990er Jahre. Die Sport-Variante mit modernerem Design und verbesserter Ergonomie — das war der Moment, wo Westfield vom Geheimtipp zum echten Konkurrenten wurde. Plötzlich hatten sie Wartelisten. Wirklich. Menschen warteten Monate auf ihren Westfield. Warum? Weil die Autos das lieferten, was andere nur versprachen — unmittelbare Verbindung zwischen Fahrer und Maschine. Keine Servolenkung, die alles filterte. Keine Elektronik, die dazwischenfunkte. Just Skill — und Mut.

Die 2000er brachten Modernisierung ohne Seelenverkauf. Die SEiGHT erschien mit aktuellerem Styling, aber derselben philosophischen Grundhaltung. Westfield expandierte langsam, aber stetig — nicht weil sie Massenproduktion anstrebten, sondern weil mehr Menschen das verstanden, was sie taten. Motorsport-Erfolge kamen dazu. Club-Rennen. Trackdays. Westfield-Fahrer dominierten ihre Klassen, weil leicht und präzise einfach gewinnt. Keine Überraschung für jeden, der Physik versteht. Handmade British Engineering — das war ihr Mantra, und es funktionierte.

Heute steht Westfield an einem Wendepunkt. Die Marke hat ihre Identität bewahrt — noch immer werden die Autos mit Leidenschaft gebaut, noch immer sind sie leicht, noch immer konzentrieren sie sich auf das Wesentliche. Aber die Zukunft? Das wird anders aussehen. Elektrifizierung kommt für alle, auch für Puristen. Schauen Sie sich ihre Elektromodelle an. Westfield experimentiert, behält aber Kontrolle. Die Frage ist nicht, ob sie überleben — es ist, ob sie ihre Essenz bewahren können, wenn Batterie und Motor an die Stelle von Hubraum und Mechanik treten. Das wird interessant.

Technische Übersicht der Westfield-Modelle

SegmentModelleLeistungAntriebAusstattung
Segment
Cabrio
Models Performance
116 - 200 PS
Drive
RWD
Features
-

Fazit: Westfield bleibt eine Nische

Fazit: Westfield bleibt eine Nische

Westfield — das ist kein Name für Massenmarkt. Die britische Marke hat sich bewusst für den unkonventionellen Weg entschieden, Fahrzeuge zu bauen, die Individualität und handwerkliche Qualität über Volumenproduktion stellen. Mit nur zwei Modellen im Portfolio bleibt Westfield klein, aber präsent — ein echter Geheimtipp für Liebhaber, die wissen, was sie wollen. Schau dir die SUV-Modelle an oder erkunde die wachsende Welt der elektrischen Optionen. Westfield baut nicht für jeden. Aber für die richtigen Menschen? Genau richtig.

Westfield Händler

Alle Händler und Werkstätten →

Häufig gestellte Fragen zur Westfield

Wie viele Modelle hat Westfield?

Westfield hat aktuell zwei Modelle. Der SEiGHT und der SEi & Sport. Zwei Fahrzeuge, beide legendär in der Welt der leichten Sportler. Westfield baut nicht für Massen — die Marke baut für Puristen. Schau dir die komplette Modellpalette an — klein, aber fein.

Wann wurde Westfield gegründet?

1982. Das ist der Startpunkt. Ein britischer Ingenieur hatte eine Idee: Was wäre, wenn wir Sportwagen bauen würden, die wirklich leicht sind? Keine Kompromisse. Keine Elektronik-Spielereien. Nur Fahrzeug, Motor, Fahrer. Vier Jahrzehnte später ist Westfield noch immer dieser Gedanke — puristische Technik, handwerkliche Qualität. Die SEiGHT und der SEi & Sport sind direkte Nachkommen dieser ursprünglichen Vision. Zeitlos.

Was ist die Signature-Technologie von Westfield?

Leichtbau. Punkt. Westfield-Fahrzeuge sind verdammt leicht — wir sprechen von Gewichten unter 700 Kilogramm. Das klingt abstrakt? Stell dir vor: Ein moderner Westfield wiegt weniger als zwei große Männer zusammen. Kombiniert mit einem effizienten Motor — oft zwischen 150 und 200 PS — entsteht ein Leistungs-zu-Gewicht-Verhältnis, das manche Supercars blass aussehen lässt. Die Technik ist nicht kompliziert. Aluminium-Chassis. Leichte Karosserie. Minimalismus als Philosophie. Schau dir an, wie das in der Praxis funktioniert: SEiGHT und SEi & Sport zeigen beide diese Philosophie. Weniger ist mehr. Immer.

Baut Westfield Elektrofahrzeuge?

Nein. Westfield baut keine Elektrofahrzeuge. Und das ist kein Fehler — das ist Absicht. Die Marke glaubt an direktes Fahrerlebnis. Benzinmotor. Mechanisches Getriebe. Keine Elektronik zwischen dir und der Straße. Elektrifizierung würde gegen alles verstoßen, wofür Westfield steht. Wenn du nach Elektromodelle von Westfield suchst, wirst du nichts finden. Das ist aber okay. Nicht jede Marke muss alles bauen. Westfield weiß, was es ist.

Welches ist das beliebteste Westfield-Modell?

Der SEiGHT. Das ist die moderne Antwort Westfields auf den Leichtbau-Sportwagen. Mehr Raffinesse. Bessere Materialien. Aktuelle Motorentechnik. Verkauft sich besser? Ja. Aber hier's the thing — der SEi & Sport hat seine eigene Anhängerschaft. Für Fahrer, die weniger Elektronik lieben und mehr mechanisches Feedback wollen. Beide sind großartig. Der SEiGHT ist nur... populärer. Wenn du dich entscheiden musst, schau dir beide an.

Wo ist der Hauptsitz von Westfield?

Großbritannien. Das ist Westfield-Land. Die Marke sitzt dort, wo britische Sportwagen-Legenden entstehen. Seit 1982 baut Westfield in Großbritannien — nicht irgendwo, sondern dort, wo echte Fahrzeugtradition lebt. Britische Ingenieure. Britische Qualitätsstandards. Britischer Eigensinn. Das merkst du in jedem SEiGHT und SEi & Sport. Nicht mass-produced. Hand-built. Mit Liebe zum Detail, die du nur in Großbritannien findest. Die ganze Modellpalette trägt diese DNA.

Quelle: Westfield Cars Ltd (official), DVLA, Wikipedia, SMMT, British Motor Museum·Zuletzt aktualisiert