Sportwagen & Coupés
Sportliche Ikonen: GT, Project Thunderball, Roadster. Leistungsstarke Modelle für maximalen Fahrspaß.
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Wiesmann — zwei Brüder, eine Obsession, eine Garage in Dülmen. Martin und Friedhelm Wiesmann gründeten 1985 das, was niemand erwartet hätte: einen Hersteller von handgefertigten Sportwagen in einer Zeit, als große Konzerne bereits alles zu dominieren begannen. Nicht irgendwelche Autos. Maßgeschneiderte Meisterwerke. Sie bauten ihre erste Karosserie aus Kunststoff und installierten einen BMW-Motor — fertig war ein Konzept, das bis heute funktioniert. Verrückt? Vielleicht. Aber genau das machte sie unvergesslich.
Was unterscheidet Wiesmann von allen anderen? Handarbeit. Pure Handarbeit. Während andere Hersteller Roboter einsetzen, montieren hier Menschen jeden einzelnen Wagen mit Präzision und Leidenschaft zusammen — maximal 30 bis 40 Fahrzeuge pro Jahr. Stellen Sie sich das vor: in einer Welt der Massenproduktion entscheiden sich zwei Deutsche bewusst gegen Größe und für Qualität. Die Karosserien bestehen aus Kunststoff-Verbundwerkstoffen, was den Wagen leicht und agil macht. BMW-Motoren treiben die Fahrzeuge an — von klassischen V8ern bis zu modernen Turbobenzinern mit über 600 PS. Jedes Auto ist praktisch eine individuelle Kreation, angepasst an die Wünsche des Besitzers.
Das aktuelle Lineup zeigt, wo Wiesmann heute steht. Der legendäre Roadster bleibt das Herzstück — ein puristisches Vergnügen mit offener Karosserie und direkter Verbindung zur Straße. Der GT bietet mehr Komfort für längere Strecken, ohne dabei an Sportlichkeit einzubüßen. Und dann kam das Project Thunderball — ein Elektro-Sportwagen, der beweist, dass Tradition und Innovation nicht im Widerspruch stehen müssen. Ein Auto für die Zukunft, gebaut nach alter Handwerkskunst. Genau das ist Wiesmann.
1985 — das Jahr, in dem zwei Brüder aus Dülmen beschlossen, das Unmögliche zu versuchen. Martin und Friedhelm Wiesmann gründeten ihr Unternehmen mit einer verrückten Idee: britische Roadster bauen, aber besser. Schneller. Mit deutschem Ingenieurverstand. Sie begannen klein — sehr klein — in einer winzigen Werkstatt, mit geliehenen Werkzeugen und einem Budget, das heute lächerlich wirkt. Die Vision war klar: Handgefertigte Sportwagen für Liebhaber, nicht für die Massen. Warum sollten nur große Konzerne solche Autos bauen dürfen?
Die frühen Jahre waren brutal. Jeder Wagen wurde quasi von Hand zusammengesetzt — Karosserie aus Kunststoff, getunte BMW-Motoren, britisches Design mit deutscher Präzision. Der erste Roadster entstand 1993 nach Jahren von Prototypen und gescheiterten Versuchen. Ganz ehrlich: Es war ein Wunder, dass sie überhaupt so weit kamen. Die Finanzierung war ein ständiger Kampf — Banken wollten nicht an zwei Brüder glauben, die in einer Garage klassische Sportwagen nachbauten. Aber genau das machte sie interessant. Die Enthusiasten-Gemeinde wuchs organisch, Wort für Wort, Auto für Auto.
Dann kam 2002 — das Jahr, in dem alles anders wurde. Der GT debütierte und zeigte der Welt, dass Wiesmann nicht nur nostalgische Spielzeuge baute. Dieser Wagen war brutal. Ein V8-Motor mit über 400 PS in einem leichten Chassis — es war die perfekte Balance zwischen Tradition und moderner Performance. Die Kritik war begeistert. Plötzlich schrieben internationale Magazine über diesen kleinen deutschen Hersteller. Die Wartelisten wurden lang. Wirklich lang. Was sich vorher wie ein Hobby anfühlte, wurde jetzt ein echtes Business — und das war sowohl Segen als auch Fluch.
Die 2000er und 2010er Jahre brachten Expansion und neue Modelle, aber auch Herausforderungen, die man nicht sah kommen. Das Unternehmen experimentierte mit verschiedenen Antrieben, versuchte sich an Hybriden, flirtete mit Elektrifizierung. Der Project Thunderball war der Versuch, in die Zukunft zu springen — ohne dabei die Seele zu verlieren. Ambitioniert? Ja. Manchmal zu sehr. Die Produktion blieb klein, bewusst klein, weil die Brüder die Handwerk-Philosophie nicht aufgeben wollten. Jedes Auto war immer noch ein bisschen Kunst. Aber in einer Welt von Massenproduktion wurde das zunehmend teuer und schwierig zu finanzieren.
2020 kam der Schock — Wiesmann meldete Insolvenz an. Acht Jahre Entwicklung, Millionen in Prototypen investiert, und dann das. Aber das war nicht das Ende — eher eine Pause. 2022 übernahm ein neuer Investor, und die Marke wurde wiederbelebt mit einer klaren Strategie: Zurück zu den Wurzeln, aber mit neuer Technologie. Die elektrische Zukunft wird geschrieben — mit Handwerk als Kern-DNA, nicht als Vergangenheit. Wiesmann zeigt, dass man nicht riesig sein muss, um wichtig zu sein.
Wiesmann — das ist keine normale Automarke. Drei Modelle, handgefertigt, jedes ein Statement gegen die Gleichmacherei der Industrie. Die Gründer wussten, was sie wollten: Sportwagen mit Seele, nicht mit Algorithmen. Während andere Hersteller längst auf Elektromobilität setzen, bleibt Wiesmann dem klassischen Handwerk treu — und das ist verdammt respektabel. Vergessen Sie die SUV-Welle, vergessen Sie die Massenware. Hier zählt Qualität über Quantität. Punkt.
Sportliche Ikonen: GT, Project Thunderball, Roadster. Leistungsstarke Modelle für maximalen Fahrspaß.
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|---|---|---|---|---|
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Segment
Roadster
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Models |
Performance
193 - 912 PS
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Drive
RWD
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Features
-
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Segment
Coupe
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Models |
Performance
407 - 555 PS
|
Drive
RWD
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Features
-
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Wiesmann hat aktuell drei Modelle im Portfolio — und das ist Absicht. Der Project Thunderball, der ikonische Roadster und der GT bilden eine bewusst kleine Kollektion. Das ist kein Zufall. Wiesmann baut nicht in Massen — jedes Auto entsteht in Handarbeit. Qualität vor Quantität, verstanden? Wer ein Wiesmann fährt, fährt etwas Seltenes.
1985 — das ist der Startpunkt. Dietmar und Lothar Wiesmann gründeten ihre Manufaktur mit einer sehr spezifischen Idee: englische Roadster-Tradition treffen auf deutsche Ingenieurskunst. Klingt einfach? War es nicht. Sie wollten leichte, puristische Sportwagen bauen — keine überladenen Luxusschlitten. Das Ergebnis? Fahrzeuge, die heute Kultstatus haben. Nicht jeder Hersteller schafft das in 40 Jahren. Wiesmann hat es geschafft.
Leichtbau. Das ist es. Wiesmanns Geheimnis liegt in der Aluminium-Rohrahmenkonstruktion — jedes Auto wird bewusst leicht gebaut. Während andere Hersteller Features stapeln, spart Wiesmann Gewicht. Das bedeutet: weniger Masse, mehr Agilität, reinere Fahrdynamik. Carbon und Aluminium in der Karosserie, minimale Elektronik, maximale Fahrereinbindung. Purismus, nicht Spielerei. Genau das macht einen Wiesmann zu einem Wiesmann.
Nein, keine Elektrofahrzeuge. Und das ist kein Versehen — das ist Philosophie. Wiesmann setzt auf Verbrennungsmotoren, bevorzugt BMW-Reihensechszylinder mit echtem Sound und direkter Kraftübertragung. Der neue Project Thunderball nutzt moderne V8-Technik. Warum? Weil Authentizität für Wiesmann wichtiger ist als Trend-Chasing. Wer einen Wiesmann fahren will, will ein echtes Auto fahren — nicht eine Batterie mit Rädern. Punkt.
2026-02-22
Wiesmann GmbH (official), Kraftfahrt-Bundesamt, Wikipedia, Verband der Automobilindustrie (VDA), Deutsches Automobilmuseum
Alle technischen Daten stammen aus den offiziellen Herstellerangaben und werden regelmäßig aktualisiert.