Der Nockenwellensensor teilt dem Steuergerät mit, in welchem Takt sich jeder Zylinder befindet — das ermöglicht sequenzielle Einspritzung und korrektes Zündtiming. Anders als bei einem Kurbelwellensensor-Ausfall können viele Motoren auch ohne gutes Nockenwellensignal noch notlaufen, nur schlechter.
Symptome
- Startschwierigkeiten, besonders längeres Anlassen, bis der Motor anspringt
- Unruhiger Leerlauf und verringerte Leistung
- Gelegentliches Abwürgen, meist aber weniger abrupt als bei einem Kurbelwellensensor-Ausfall
- Erhöhter Kraftstoffverbrauch
Wahrscheinliche Ursachen
- Defekter Nockenwellensensor — die häufigste Ursache
- Beschädigte oder korrodierte Verkabelung oder Steckverbindung am Sensor
- Verschleiß an Steuerkette/Zahnriemen, der die Nockenwelle leicht aus der erwarteten Position gebracht hat
- Ölverschmutzte Sensorspitze bei Motoren, wo der Sensor nah an beweglichen Teilen sitzt
So diagnostizierst du ihn
- Zunächst Steckverbindung und Verkabelung des Sensors auf Korrosion oder Beschädigung prüfen
- Sensorsignal beim Anlassen oder im Leerlauf mit Diagnosegerät prüfen
- Bei Verdacht auf Steuerkettenverschleiß (Rasseln beim Start) Steuerzeiten/Kettenlängung prüfen, bevor der Sensor als Ursache angenommen wird