Chrysler – 36 Modellreihen und 97 Generationen

Karosserietyp
Getriebe
Motor
Antrieb
Lenkung
Anzahl der Türen
Hubraum
von
bis
Leistung

PS

PS

Beschleunigung

s

s

Baujahr
von
bis
Preis

$

$

Chrysler

Chrysler
Gründungsjahr
1925-06-06
Gründer
Walter P. Chrysler
Herkunftsland
USA
Hauptsitz
Auburn Hills, Michigan
Konzern
Stellantis
Modelle im Katalog
36
Jahresproduktion
~1.2 million vehicles

Walter Chrysler wollte nicht einfach nur Autos bauen. 1925 gründete er seine Marke in Highland Park, Michigan — und schrieb damit eine der wildesten Erfolgsgeschichten der Automobilindustrie. Stellen Sie sich vor: Ein Mann mittleren Alters, der bei Maxwell und Willys gearbeitet hatte, beschließt, seine eigene Firma zu gründen und wird innerhalb weniger Jahre zum Rivalen von Ford und General Motors. Der erste Imperial war kein billiger Massenprodukt. Das war ein Auto für Menschen mit Geschmack und Geld. Chrysler verstand etwas Fundamentales, das andere übersahen: Amerikaner wollten nicht nur Fortbewegung. Sie wollten Stil. Innovation. Status.

Die Innovation war Chryslers Obsession. Während Konkurrenten kopierten, entwickelte Chrysler weiter — Hydraulikbremsen, Mehrschicht-Windschutzscheiben, Klimaanlage in Serienfahrzeugen. Denken Sie daran: Das war in den 1930ern und 40ern. Der 300M in den 1950ern war legendär, ein echtes Muskelcar vor seiner Zeit. Aber Chrysler war nicht nur Luxus und Kraft — die Marke verstand auch den Familien-Massenmarkt. Der Neon in den 1990ern bewies das. Ein billiges Auto, das lustig aussah und funktionierte. Gewinnt man damit Preise? Nein. Verkauft man Millionen? Ja.

Heute umfasst Chryslers Portfolio alles vom praktischen Familienvan bis zum luxuriösen Flaggschiff — und ja, die Marke hat gelernt, sich anzupassen. Die Sedan-Linie zeigt klassische amerikanische Eleganz, während die SUV-Modelle moderne Familien ansprechen. Was sich nicht ändert? Der Anspruch, Autos zu bauen, die Menschen lieben wollen. Mit 36 Modellen in unserem Katalog — vom klassischen Cordoba bis zum modernen PT Cruiser — dokumentieren wir eine Jahrhundert-lange Obsession mit Fahrzeugen, die Persönlichkeit haben.

Chrysler — Die Geschichte einer amerikanischen Legende

1925 — das Jahr, in dem Walter P. Chrysler sein Imperium gründete. Ein ehemaliger Eisenbahningenieur mit Visionen, der bei Buick und Maxwell Motor gearbeitet hatte, beschloss, es selbst zu versuchen. Die erste Imperial war ein Schock für die Konkurrenz — ein Auto, das nicht nur billiger war als die etablierten Luxusmarken, sondern auch technisch überlegen. Hydraulische Bremsen. Hochleistungsvergaser. Ein Motor, der tatsächlich funktionierte. Chrysler verstand etwas, das Ford und General Motors übersehen hatten: Der Markt wollte Qualität zum anständigen Preis. Nicht irgendwie. Richtig gemacht.

Die frühen Jahre? Explosives Wachstum. Innerhalb von fünf Jahren war Chrysler der drittgrößte Autohersteller in Amerika — hinter Ford und GM, aber sie holten auf. Der Cordoba debütierte 1975 und wurde zur Legende. "Wenn Corinthisches Leder Ihr Leben berührt hätte..." Diese Anzeige. Dieser Stil. Plötzlich wollten alle einen Cordoba — einen luxuriösen, großen Coupé mit Charakter und Substanz. Das war kein Zufall. Das war Strategie. Die 1970er und 80er Jahren waren Chryslers goldene Zeit, trotz der Ölkrise, trotz der Konkurrenz. Sie dominierten den amerikanischen Markt mit einer Modellpalette, die jeden Geschmack bediente.

Dann kam der Schlag. Die 1980er Jahre waren brutal — Rezession, steigende Rohstoffkosten, japanische Konkurrenz, die alles veränderte. Chrysler stand am Rande des Zusammenbruchs. Lee Iacocca übernahm 1978 und tat das Unvorstellbare: Er bat die Regierung um Hilfe. Ein Kreditpaket von 1,5 Milliarden Dollar. Umstritten? Absolut. Aber dann passierte etwas Magisches. Der PT Cruiser kam — nicht sofort, aber Jahre später — und zeigte, dass Chrysler noch immer Innovationen bringen konnte. Nein, warte, das stimmt nicht. Der Minivan — das war der echte Wendepunkt. 1984 erfand Chrysler eine ganze Kategorie neu. Der Town & Country war nicht sexy, aber er war praktisch, zuverlässig und veränderte, wie Amerika Familien transportierte. Das rettete das Unternehmen.

Die 1990er und 2000er Jahre brachten weitere Ikonen. Der 300M mit seinem aggressiven Design. Der Neon — ein billiger, unglaublich zuverlässiger Kompaktwagen, der Millionen Studenten und jungen Fahrern diente. Der Grand Voyager wurde zum Standard für Roadtrips. Aber dann — und das ist wichtig — kam die Finanzkrise 2008. Chrysler kollabierte fast völlig. Eine Übernahme durch Fiat folgte 2009. Schmerzhaft, aber notwendig.

Heute kämpft Chrysler um Relevanz in einer Welt, die sich elektrifiziert. Die Zukunft ist unsicher, aber die Vergangenheit ist unbestreitbar — ein Jahrhundert amerikanischer Innovation, von Luxus bis zur Familie, von Designboldheit bis zur praktischen Vernunft. Schau dir ihre Elektro-Linie an — ein Unternehmen, das versucht, relevant zu bleiben. Das ist das wahre Amerika.

Chrysler — Das Ende einer Ära?

Chrysler — von Anfang an der Außenseiter unter den großen Drei. Das Unternehmen, das Walter Chrysler aus dem Nichts aufbaute, schrieb amerikanische Automobilgeschichte mit innovativen Ideen, kühnen Designs und manchmal auch fragwürdigen Entscheidungen, die das Unternehmen immer wieder an den Rand trieben. Heute kämpft die Marke ums Überleben. Die neuesten SUV-Modelle und die Hinwendung zu Elektromobilität sind der letzte Versuch, relevant zu bleiben. Wird es reichen? Das bleibt offen — aber Chrysler hat schon schwierigere Zeiten überstanden.

Chrysler Modellkategorien

Technische Übersicht der Chrysler-Modelle

SegmentModelleLeistungAntriebAusstattung
Segment
Cabrio
Models Performance
92 - 396 PS
Drive
FWD, RWD
Features
-
Segment
Limousine
Models Performance
80 - 485 PS
Drive
FWD, RWD, 4x4
Features
-
Segment
Coupe hardtop
Models Performance
86 - 396 PS
Drive
RWD
Features
-
Segment
Estate 5 door
Models Performance
91 - 431 PS
Drive
RWD, 4x4
Features
-
Segment
Sedan hardtop
Models Performance
155 - 380 PS
Drive
RWD
Features
-
Segment
Phaeton
Models Performance
92 - 135 PS
Drive
RWD
Features
-
Segment
Coupé
Models Performance
91 - 455 PS
Drive
RWD, FWD
Features
-
Segment
Suv 5 doors
Models Performance
214 - 340 PS
Drive
4x4, RWD, FWD
Features
-
Segment
Hatchback 5 door
Models Performance
115 - 425 PS
Drive
FWD, RWD
Features
-
Segment
Minivan
Models Performance
98 - 287 PS
Drive
FWD, 4x4
Features
-
Segment
Sedan 2 doors
Models Performance
110 - 135 PS
Drive
RWD
Features
-
Segment
Hatchback 3 door
Models Performance
98 - 227 PS
Drive
FWD
Features
-

Häufig gestellte Fragen zur Chrysler

Wie viele Modelle hat Chrysler insgesamt?

Chrysler hat über 36 verschiedene Modelle entwickelt — beeindruckend, wenn man bedenkt, wie lange die Marke schon existiert. Die Bandbreite ist riesig. Vom kompakten Neon über mittlere Sedans bis zum luxuriösen 300M und praktischen Minivans wie dem Town & Country. Heute konzentriert sich die Marke eher auf weniger, dafür bessere Modelle.

Wann wurde Chrysler gegründet?

Chrysler wurde 1925 gegründet — und ja, es war Walter P. Chrysler selbst, der die Marke ins Leben rief. Der Mann war kein Anfänger. Er kam vom Maxwell-Motor-Konzern und wusste genau, was er tat. Der erste Imperial war ein Statement: Premium-Engineering zu einem fairen Preis. Nicht billig, aber nicht unerschwinglich. Das war die Strategie. Und es funktionierte. Innerhalb weniger Jahre war Chrysler die drittgrößte Automarke in Amerika. Das ist kein Zufall — das ist Geschäftssinn.

Was ist die Signatur-Technologie von Chrysler?

Das Minivan. Das war Chryslers großer Moment. Der Town & Country revolutionierte 1984 den Familientransport. Vorher gab es das einfach nicht — einen Auto-ähnlichen Van mit Schiebetüren und praktischem Layout. Chrysler erfand das Segment praktisch aus dem Nichts. Daneben entwickelte die Marke auch Forward Control-Technologie und später innovative Getriebe-Systeme. Aber das Minivan? Das war das Game-Changer-Produkt. Bis heute prägt es Chryslers Identität. SUVs sind später gekommen, aber das Minivan bleibt die Signatur.

Hat Chrysler Elektrofahrzeuge?

Ja, aber ehrlich gesagt? Chrysler kam hier etwas später ins Spiel als Tesla oder andere. Das ist nicht unbedingt schlecht — manchmal ist es besser, von anderen zu lernen, bevor man selbst startet. Die Elektrofahrzeuge von Chrysler konzentrieren sich auf Praktisches. Familienfreundlich. Nicht zu teuer. Das ist die Strategie. Und sie macht Sinn — nicht jeder braucht einen High-Performance-Stromer. Viele wollen einfach ein zuverlässiges Auto, das nicht tanken muss. Das ist Chryslers Ansatz. Die Palette wird kontinuierlich erweitert. Warten wir ab, was kommt.

Zuletzt aktualisiert

2026-02-20

Quelle

Stellantis N.V. (official), National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA), Wikipedia, Alliance of Automobile Manufacturers (AAM), Smithsonian National Museum of American History

Alle technischen Daten stammen aus den offiziellen Herstellerangaben und werden regelmäßig aktualisiert.