Mid-size
15 generations
1976 → heute
Honda Accord – Technische Daten & 15 Generationen
Wer auf dem deutschen Gebrauchtwagenmarkt nach einem Honda Accord sucht, trifft auf ein Modell, das hierzulande nie zu den Bestsellern zählte, aber technisch immer solide war. Seit 1976 gebaut, deckt der Accord das Segment D ab und war als Sedan, Kombi, Coupé und Hatchback erhältlich – 15 Generationen mit insgesamt 266 dokumentierten Varianten prägen seine Geschichte.
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Die aktuelle elfte Generation (seit 2022) zählt zwei Varianten mit 192 bis 207 PS, ausschließlich als Sedan mit Benzin- oder Hybridantrieb. Ein reduziertes, fokussiertes Angebot kennzeichnet die Gegenwart des Modells.
Das Facelift (ab 2020) bietet fünf Varianten von 192 bis 252 PS, ausschließlich Sedan, Benzin und Hybrid. Die Antriebstechnik wurde gestrafft, die Effizienz stand klar im Vordergrund.
Die zehnte Generation (2017–2020) reduzierte sich auf reine Sedan-Karosserie mit vier Varianten, 150 bis 249 PS, Benzin und Hybrid. Für den deutschen Markt bedeutete dies eine noch stärkere Nischenposition.
Das Facelift (2015–2017) bot zehn Varianten zwischen 145 und 281 PS, weiterhin Benzin und Hybrid. Die Modellpflege war moderat, die technische Basis blieb der neunten Generation treu.
2012 bis 2015 verzichtete Honda auf Diesel zugunsten von Benzin- und Hybridantrieben, mit bis zu 281 PS über 12 Varianten. Karosserieformen reduzierten sich auf Coupé und Sedan – ein klarer Rückzug aus der Kombi-Nische.
Das Facelift (2010–2013) übernahm Leistungsdaten und Antriebspalette unverändert von der Vorgängerversion, mit 25 Varianten bis 271 PS. Der Schwerpunkt lag auf Detailoptimierung statt technischer Neuerung.
Die achte Generation (2008–2010) erreichte mit 271 PS die bislang höchste Spitzenleistung bei 28 Varianten, weiterhin mit Diesel- und Benzinoptionen. Für TÜV-Importe aus dem europäischen Ausland ein technisch ausgereiftes Angebot.
Das Facelift (2005–2009) hielt die Antriebsvielfalt aus Diesel, Benzin und Hybrid bei, 22 Varianten mit bis zu 256 PS. Feinschliff an Karosserie und Effizienz stand im Vordergrund, keine radikale Neuerung.
2002 bis 2005 debütierte erstmals ein Hybridantrieb neben Diesel und Benziner, mit bis zu 258 PS über 25 Varianten. Technisch war dies der ambitionierteste Schritt des Accord bis dahin.
Die sechste Generation (1997–2003) brachte mit 37 Varianten die bislang breiteste Modellpalette, inklusive Hatchback, bis 220 PS. Diesel- und Benzinmotoren liefen parallel – ein klares Signal Richtung europäischer Flottenkundschaft.
Mit der fünften Generation (1993–1998) hielt erstmals ein Dieselmotor Einzug, ergänzt um Benziner bis 190 PS über 28 Varianten. Diese Diversifizierung war entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber europäischen Dieselflotten.
1989 bis 1992 erweiterte Honda die Karosserievarianten um Coupé und Kombi, die Leistungsspanne reichte bis 150 PS bei 22 Varianten. Für deutsche Nutzfahrzeug- und Kombikäufer wurde der Accord damit relevanter.
Die dritte Generation (1985–1989) markiert einen technischen Sprung: 30 Varianten, bis zu 137 PS. Honda verfeinerte Fahrwerk und Motorenpalette spürbar – ein Modell, das in Europa allmählich ernstgenommen wurde.
1981 bis 1985 wuchs das Angebot auf zwölf Varianten, die Leistung stieg auf bis zu 101 PS. Die Motorentechnik blieb konventionell benzinbetrieben, doch die Modellpflege zeigte erstmals gezielte Marktdifferenzierung.
Die erste Generation (1976–1981) kam als Hatchback und Sedan mit 80 bis 82 PS auf den Markt – vier Varianten, rein benzinbetrieben. Für deutsche Käufer war dies primär ein Importfahrzeug mit einfacher, robuster Technik.
Honda Accord
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How the model evolved
Market context
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