Limousinen & Sportbacks
Von kompakten 145, Accord, Accord (USA), Ascot, Ascot Innova, Ballade – elegantes Design mit modernster Technologie.
Alle Limousinen anzeigen →PS
PS
s
s
$
$

Soichiro Honda war Mechaniker, kein Geschäftsmann. Das ist entscheidend. 1946 gründete er seine Motorenfabrik in Hamamatsu, Japan — nicht um ein Automobilimperium aufzubauen, sondern weil er Motoren verstehen wollte und wusste, wie man sie besser macht. Die erste Honda war kein Auto. Es war ein kleiner Hilfsmotor für Fahrräder, der Honda A-Type. Stellen Sie sich vor: Während andere Hersteller Limousinen designten, experimentierte Honda mit Motorentechnik wie ein verrückter Ingenieur in einer Garage. Das war die DNA von Anfang an — nicht Marketing, nicht Status, sondern pure mechanische Obsession.
Das unterscheidet Honda bis heute. Während konkurrierende japanische Hersteller auf Größe und Luxus setzten, blieb Honda fokussiert auf das Wesentliche: Effizienz, Zuverlässigkeit, Fahrspaß. Die Civic wurde zur meistverkauften Kompaktlimousine der Welt, nicht weil sie die schönste war, sondern weil sie funktionierte. Honda entwickelte die VTEC-Technologie — variable Ventilsteuerung — und revolutionierte damit kleine Motoren. Mit 89 Modellen im Katalog bedient Honda fast jeden Markt, aber immer nach denselben Prinzipien. Heute produziert Honda weltweit über 4 Millionen Fahrzeuge jährlich. Nicht schlecht für einen Mechaniker, der eigentlich nur bessere Motoren bauen wollte.
Die aktuelle Flotte ist vielfältig und präzise durchdacht. Klassische Limousinen wie die Legend und Grace konkurrieren mit Premium-Marken. SUVs wie der CR-V dominieren ihre Klasse durch Funktionalität, nicht Pomp. Und Elektrofahrzeuge zeigen Hondas Weg in die Zukunft. Das Unternehmen entwickelt sich weiter — elektrisch, hybrid, wasserstoffbetrieben. Die Philosophie bleibt gleich: Baue das beste Fahrzeug, nicht das teuerste.
Alles begann mit Motorrädern. 1949 gründete Soichiro Honda die Honda Motor Company in Hamamatsu, Japan — nicht aus romantischen Gründen, sondern aus purer Notwendigkeit. Der Zweite Weltkrieg hatte Japan zerstört, die Wirtschaft lag am Boden, und Honda sah eine Chance: kleine, zuverlässige Motorräder für die Millionen Menschen, die sich Autos nicht leisten konnten. Seine erste Maschine, die Dream D-Type, war bescheiden — 98 Kubikzentimeter, 3 PS — aber sie funktionierte. Und sie war günstig. Das war das Geheimnis.
Die frühen Jahre? Rau und ungewiss. Honda baute Motorräder mit einer Obsession für Qualität, die seine Konkurrenten als verrückt hielten — er bestand darauf, dass jede Maschine Tausende Kilometer getestet wurde, bevor sie das Werk verließ. Während andere Hersteller Kosten sparten, investierte Honda in Perfektion. Die Super Cub, 1958 eingeführt, sollte das meistverkaufte Motorrad aller Zeiten werden — über 100 Millionen Stück bis heute. Aber Autos? Das war noch Zukunft. Honda wusste, wohin die Reise ging, aber der Weg dorthin war unbekannt.
Dann kam 1963. Honda brachte den S500 auf den Markt — einen kleinen, leichten Sportwagen mit einem hochdrehenden Vierzylindermotor, der alles in seiner Klasse beschämte. Das war der Moment. Plötzlich war Honda nicht mehr nur ein Motorradbauer, sondern ein ernsthafter Autohersteller. Die Philosophie dahinter war typisch Honda: nimm einen kleinen Motor, lass ihn höher drehen als die Konkurrenz, optimiere die Effizienz bis zum Letzten. Der Civic von 1972 perfektionierte dieses Konzept für den Massenmarkt — kompakt, sparsam, zuverlässig, und irgendwie unterhaltsam zu fahren. Die Welt hatte noch nie so etwas gesehen. Honda hatte die Formel für den modernen Kompaktwagen erfunden.
Die 1980er und 90er Jahre waren Hondas Goldenes Zeitalter. Der Accord wurde zur Mittelklasse-Institution, die CR-V erfand 1997 praktisch das kompakte SUV-Segment aus dem Nichts, und in der Formel 1 dominierte Hondas Motorentechnik die Rennstrecke — nicht immer siegreich, aber immer respektiert. Dann kam die Finanzkrise 2008 und traf jeden hart. Honda verlor Milliarden. Die Diesel-Skandale schlugen andere Hersteller härter, aber Honda verlor trotzdem das Vertrauen von Millionen Kunden. Das war bitter.
Heute kämpft Honda wie alle anderen um die Zukunft der Elektromobilität. Der Honda e ist ein charmanter Versuch, den Spirit der frühen Civics in die E-Mobilität zu retten — klein, effizient, irgendwie menschlich. Aber ist es genug? Schwer zu sagen. Honda hat sein komplettes Elektrofahrzeug-Lineup neu aufgebaut, aber die Konkurrenz schläft nicht. Was bleibt, ist Hondas bleibende Stärke: die Fähigkeit, kleine Dinge richtig zu machen, während andere Riesiges bauen. Ob das 2030 noch reicht? Das werden wir sehen.
Honda — ein Name, der für Zuverlässigkeit steht wie kaum ein anderer in der Automobilgeschichte. Neun Jahrzehnte später immer noch relevant. Wie schaffen sie das? Die Antwort liegt in einer simplen Philosophie: Menschen verstehen, Probleme lösen, nicht Trends jagen. Der Konzern baut nicht, was die Konkurrenz baut — er baut, was funktioniert. Ob klassische Verbrenner oder die neuesten SUV-Modelle mit modernem Design — Honda liefert. Und jetzt die elektrischen Fahrzeuge — die gleiche Handschrift. Technisch ausgereift. Praktisch durchdacht. Nicht übertrieben. Das ist Honda. Punkt.
Von kompakten 145, Accord, Accord (USA), Ascot, Ascot Innova, Ballade – elegantes Design mit modernster Technologie.
Alle Limousinen anzeigen →Vielseitige SUV-Familie: Avancier, CR-V, Crossroad, Crosstour, Element, HR-V. Alle mit optionalem quattro-Allrad.
Alle SUVs anzeigen →Sportliche Ikonen: 145, Accord, Accord (USA), Beat, CR-X, Civic. Leistungsstarke Modelle für maximalen Fahrspaß.
Alle Sportwagen anzeigen →Zukunft der Mobilität: FCX Clarity, Fit, Prologue, e mit bis zu 600 km Reichweite.
Alle Elektroautos anzeigen →Hochleistungsmodelle: S2000, S500, S600, S660. Rennstrecken-Performance für die Straße.
Alle Performance-Modelle anzeigen →| Segment | Modelle | Leistung | Antrieb | Ausstattung |
|---|---|---|---|---|
|
Segment
Limousine
|
Models
145, Accord, Accord (USA), Ascot, Ascot Innova, Ballade, Brio, City, Civic, Civic (USA), Civic Ferio, Civic Type R, Concerto, Domani, FCX Clarity, Fit Aria, Grace, Insight, Inspire, Integra, Integra SJ, Legend, Quint, Rafaga, Saber, Torneo, Vigor
|
Performance
45 - 314 PS
|
Drive
FWD, 4x4
|
Features
-
|
|
Segment
Coupé
|
Models |
Performance
50 - 581 PS
|
Drive
FWD, 4x4, RWD
|
Features
-
|
|
Segment
Suv 5 doors
|
Models |
Performance
105 - 289 PS
|
Drive
FWD, 4x4, RWD
|
Features
-
|
|
Segment
Roadster
|
Models |
Performance
64 - 170 PS
|
Drive
FWD, RWD
|
Features
-
|
|
Segment
Minivan
|
Models |
Performance
125 - 300 PS
|
Drive
FWD, 4x4
|
Features
-
|
|
Segment
Hatchback 5 door
|
Models |
Performance
75 - 329 PS
|
Drive
FWD, 4x4
|
Features
-
|
|
Segment
Hatchback 3 door
|
Models |
Performance
75 - 225 PS
|
Drive
FWD, 4x4
|
Features
-
|
|
Segment
Mini 3 doors
|
Models |
Performance
42 - 170 PS
|
Drive
FWD, 4x4
|
Features
-
|
|
Segment
Mini 5 doors
|
Models
Brio, Civic, Civic (USA), Fit, Jazz, Jazz Crosstar, Life, Logo, N-BOX, N-BOX Slash, N-One, N-WGN, That'S, Zest, e
|
Performance
48 - 154 PS
|
Drive
FWD, 4x4, RWD
|
Features
-
|
|
Segment
Microvan
|
Models |
Performance
34 - 98 PS
|
Drive
4x4, RWD, FWD
|
Features
-
|
|
Segment
Compact van
|
Models |
Performance
88 - 158 PS
|
Drive
FWD, 4x4
|
Features
-
|
|
Segment
Pickup double cab
|
Models |
Performance
247 - 280 PS
|
Drive
4x4, FWD
|
Features
-
|
|
Segment
Estate 5 door
|
Models |
Performance
54 - 215 PS
|
Drive
FWD, 4x4
|
Features
-
|
|
Segment
Cabrio
|
Models |
Performance
45 - 250 PS
|
Drive
RWD
|
Features
-
|
|
Segment
Suv 3 doors
|
Models |
Performance
105 - 124 PS
|
Drive
4x4, FWD
|
Features
-
|
|
Segment
Sedan 2 doors
|
Models |
Performance
27 PS
|
Drive
FWD
|
Features
-
|
Honda hat insgesamt 89 Modelle im Portfolio — eine beeindruckende Breite. Von winzigen Kei-Cars bis zu vollwertigen Limousinen. Die Sedans umfassen Klassiker wie die Legend und den Grace. Die SUV-Sparte ist mit dem CR-V und XR-V vertreten. Nicht schlecht für einen Hersteller, der 1949 mit Motorrädern anfing.
1949. Das ist das Gründungsjahr. Soichiro Honda und sein Partner Takeo Fujisawa begannen mit gebrauchten Armeebeständen und selbstgebauten Motorrädern — nicht mit Autos. Das erste echte Auto kam erst 1963: der S500, ein kleiner Zweisitzer mit 531 ccm und 44 PS. Winzig nach heutigen Maßstäben. Aber es war der Anfang. Vom Motorrad-Reparaturshop zur globalen Kraft — in weniger als 15 Jahren. Das zeigt, was Visionen und Hartnäckigkeit bewirken können.
VTEC. Das ist der Name, den Enthusiasten kennen. Variable Valve Timing and Lift Electronic Control — klingt kompliziert, funktioniert aber elegant. Der Motor schaltet sozusagen zwischen zwei Nockenwellen um: bei niedriger Last sparsam, bei hoher Last aggressiv. Seit 1989 im Einsatz. Game-Changer, ehrlich gesagt. Dazu kommt Hondas Hybrid-Technologie — nicht als Zusatz, sondern als integrales System. Der Civic Hybrid und der CR-V mit Hybrid-Antrieb zeigen: Honda denkt anders. Weniger Komplexität, mehr Effizienz. Das ist die Honda-Philosophie.
Honda hat die E-Sparte deutlich ausgebaut. Der Honda e ist ein charmanter Stadtflitzer — 154 PS, Platz für vier Personen, maximal 222 Kilometer Reichweite. Perfekt für urbane Pendler. Der e:Ny1 ist das neuere SUV-Konzept: größer, praktischer, moderner. Noch nicht in der Masse wie Tesla oder VW, aber Honda baut bewusst auf Qualität statt Quantität. Die Prologue ist eine weitere Option für den Premiummarkt. Yep, Honda nimmt Elektromobilität ernst.
Das ist eine Zwei-Pferde-Rennen: Der Civic oder der CR-V. Der Civic seit 1972 — über 27 Millionen Exemplare verkauft. Das ist keine Zahl, das ist ein Phänomen. Kompakt, zuverlässig, tuning-freundlich, jede Generation ein Hit. Aber: Der CR-V hat den Civic überholt. Warum? SUVs. Der Markt hat sich verschoben, und Honda hat das verstanden. Der CR-V verkauft sich heute besser als jedes andere Modell im Portfolio. Beide sind Klassiker. Beide verdienen Respekt.
Tokio. Der Minato-Bezirk, um genau zu sein. Das Honda-Gebäude steht dort seit 1961 — über 60 Jahre am gleichen Ort. Von dort aus steuert Honda ein globales Netzwerk: Fabriken in Japan, Nord- und Südamerika, Europa, Asien. Über 200.000 Mitarbeiter weltweit. Der Hauptsitz ist bescheiden geblieben — nicht pompös wie manche Konkurrenten. Das passt zu Hondas Philosophie: Effizienz vor Prestige. Soichiro Honda hätte es wahrscheinlich genau so gewollt. Funktionalität. Keine Spielereien.
2026-02-20
Honda Motor Co., Ltd. (official), Japan Automobile Manufacturers Association (JAMA), Ministry of Land, Infrastructure, Transport and Tourism (MLIT), Wikipedia, Society of Indian Automobile Manufacturers (SIAM), National Museum of Japanese History
Alle technischen Daten stammen aus den offiziellen Herstellerangaben und werden regelmäßig aktualisiert.