Infiniti – Technische Spezifikationen & Ausstattungen

Karosserietyp
Getriebe
Motor
Antrieb
Lenkung
Anzahl der Türen
Hubraum
von
bis
Leistung

PS

PS

Beschleunigung

s

s

Baujahr
von
bis
Preis

$

$

Infiniti

Gründungsjahr
1989-12-01
Gründer
Nissan Motor Company
Herkunftsland
Japan
Hauptsitz
Yokohama, Kanagawa
Konzern
Nissan Motor Company
Modelle im Katalog
21
Jahresproduktion
~0.5 million vehicles

Infiniti entstand 1989 — aus einer radikalen Idee heraus. Nissan wollte Toyota und Honda nicht einfach kopieren, sondern etwas völlig Neues schaffen. Ein Luxusangebot für den amerikanischen Markt, das sich anfühlte wie europäisches Understatement gemischt mit japanischer Präzision. Die erste Generation des Q45 rollte 1989 vom Band und schockierte die Industrie. Kein billiges Massenprodukt. Keine Spielerei. Ein echter Konkurrent für Mercedes und BMW — nur günstiger, zuverlässiger und mit dieser eigenartigen japanischen Eleganz, die niemand erwartet hatte.

Das Besondere an Infiniti war immer die Philosophie dahinter. Nicht "mehr Hubraum, mehr PS" wie die Amerikaner — sondern "perfekt abgestimmte Balance". Die Japaner verstanden etwas, das Detroit erst viel später lernte: Luxus bedeutet nicht Größe, sondern Kontrolle. Jede Lenkbewegung sollte sich präzise anfühlen. Jede Bremsanlage sollte vorhersagbar arbeiten. Diese Obsession mit Details machte Infiniti zur bevorzugten Marke in Asien und Nordamerika — während Europa sie lange ignorierte. Heute produziert die Marke jährlich etwa 600.000 Fahrzeuge weltweit aus Fabriken in Japan, China und den USA.

Das heutige Angebot ist vielfältig geworden. Die Limousinen-Serie mit Modellen wie dem Q70 und Q50 bildet das Rückgrat. Dann kamen die SUVs — der QX80 als großes Flaggschiff, der QX50 als wendiges Mittelgewicht. Und jetzt? Elektrifizierung kommt. Die E-Modelle entstehen gerade. Infiniti versucht, dieselbe Formel zu bewahren — Qualität, Balance, Kontrolle — nur eben mit neuer Antriebstechnik.

Alle Infiniti Modelle

Infiniti — Die Geschichte einer japanischen Luxus-Marke

1989 — das Jahr, in dem Nissan beschloss, es anders zu machen. Die Japaner wollten gegen Mercedes, BMW und Jaguar antreten, brauchten aber eine eigene Identität, nicht nur ein Nissan mit besserer Ausstattung. Tokio war der Geburtsort dieser Strategie. Infiniti sollte Luxus neu definieren — nicht durch Tradition oder europäische Eleganz, sondern durch Technologie und Handwerk. Die erste Kampagne? Minimalistisch, rätselhaft, ohne ein Auto zu zeigen. Genial oder verrückt? Die Amerikaner waren verwirrt. Aber genau das war der Plan.

Der Start verlief holprig. Q45 kam 1990 auf den Markt — eine Limousine mit 4,5-Liter-V8, Allradlenkung und mehr Technologie als die meisten Konkurrenten. Beeindruckend auf dem Papier. Aber wer kaufte so ein Ding? Nissan hatte keine Markengeschichte, keinen Ruf wie die Deutschen. Der Q45 war überteuert, zu kompliziert, zu wenig verstanden. Die ersten Jahre waren ein Kampf um Glaubwürdigkeit. Dealernetzwerk aufbauen? Teuer. Kundenzufriedenheit beweisen? Dauerte Jahre. Das war der Preis für den Traum.

Dann kam 1996 — und plötzlich änderte sich alles. Der I30 (später I genannt) war nicht größer, nicht teurer, aber deutlich besser. Sportlich. Zuverlässig. Ein Auto, das man fahren wollte, nicht nur besitzen. Die Kritiker merkten es sofort — hier war eine Marke, die verstand, worum es beim Fahren ging. Zwischen 1996 und 2005 verkaufte sich der I30 wie warme Semmeln. Keine Übertreibung. Das war der Durchbruch, auf den alle gewartet hatten.

Die 2000er brachten Expansion — überall. FX 2003 war ein Skandal im positiven Sinne: ein Coupé-SUV von Infiniti, designt vom legendären Kazunari Isozaki. Kantig. Aggressiv. Sexy. Nicht die typische Luxus-Karosse. Dann kam der Q50 2013 als Nachfolger des M — mit Twin-Turbo-Technologie und Direct Adaptive Steering. Mutig. Kontrovers. Aber Infiniti zeigte, dass Japaner auch provozieren konnten. Das war nicht ihr schlechtester Zug.

Heute ist Infiniti an einem Scheideweg. Das Luxus-Segment ist brutal kompetitiv, und die Elektrifizierung kommt schneller als erwartet. Der QX55 und der QX60 sind solide, aber reichen sie? Nissan arbeitet an elektrischen Modellen — das ist die Zukunft. Ob Infiniti in diesem Umbruch bestehen wird wie in den 90ern? Das wird sich zeigen. Aber unterschätzt diese Marke nicht.

Infiniti — Luxus mit Charakter

Infiniti — das ist das Versprechen, dass Luxus nicht bedeutungslos sein muss. Nissan wagte das Experiment, eine Premium-Marke zu schaffen, die anders denkt. Weniger Chrom-Bombast, mehr Substanz. Die Japaner verstanden schnell, dass europäische Käufer keine bloßen Statussymbole wollen, sondern Autos mit echtem Seele. Und genau das lieferten sie — mit Modellen, die Eleganz und technische Brillanz verbinden, ohne dabei belehrend zu wirken.

Mit 21 Modellen im Portfolio zeigt Infiniti, dass Vielfalt möglich ist. Von den SUV-Modellen bis zu den zukunftsweisenden Elektrofahrzeugen — die Marke entwickelt sich weiter, ohne ihre Identität zu verlieren. Das ist selten. Das ist respektabel. Wer Infiniti fährt, macht keine Kompromisse — nur bewusste Entscheidungen.

Infiniti Modellkategorien

Technische Übersicht der Infiniti-Modelle

SegmentModelleLeistungAntriebAusstattung
Segment
Limousine
Models
G, I, J, M, Q40, Q45, Q50, Q70
Performance
140 - 420 PS
Drive
RWD, 4x4, FWD
Features
-
Segment
Sedan long
Models Performance
320 - 420 PS
Drive
RWD, 4x4
Features
-
Segment
Hatchback 5 door
Models Performance
109 - 211 PS
Drive
FWD, 4x4
Features
-
Segment
Suv 5 doors
Models Performance
168 - 420 PS
Drive
4x4, RWD, FWD
Features
-
Segment
Cabrio
Models
G, M, Q60
Performance
164 - 348 PS
Drive
RWD
Features
-
Segment
Coupé
Models
G, M, Q60
Performance
164 - 405 PS
Drive
RWD, 4x4
Features
-

Häufig gestellte Fragen zur Infiniti

Wie viele Modelle hat Infiniti insgesamt?

Infiniti hat aktuell 21 Modelle im Portfolio — von kompakten Sedans bis zu großen SUVs. Die Spanne reicht vom Q30 bis zum massiven QX80. Das ist eine ziemlich breite Palette für eine Luxusmarke, die erst 1989 gegründet wurde. Damit konkurriert Infiniti direkt mit etablierten Namen wie BMW und Mercedes.

Wann wurde Infiniti gegründet und wo?

Infiniti startete 1989 als Luxusmarke von Nissan — relativ spät im Vergleich zu etablierten Konkurrenten. Der Sitz war von Anfang an in Yokohama, Japan. Die Marke sollte Nissans Premium-Segment bedienen und konkurrierte sofort mit Lexus und Acura. Das war ein ehrgeiziger Plan. Und ehrlich gesagt hat's funktioniert. Die erste Modellgeneration mit dem Q45 setzte neue Maßstäbe bei Komfort und Verarbeitung. Nicht schlecht für einen Neuling.

Was ist die Signature-Technologie von Infiniti?

Infiniti ist bekannt für sein Double-Wish-Bone-Aufhängungssystem — eine unabhängige Doppelquerlenker-Konstruktion vorne und hinten. Das bietet präzise Lenkung und Fahrstabilität, die Konkurrenten schwer nachahmen können. Dazu kommt die Direct Adaptive Steering — elektronische Lenkung ohne mechanische Verbindung. Das System passt sich in Echtzeit an Straßenbedingungen an. Klingt futuristisch? Ist es auch. Diese Technologien finden sich über die gesamte Limousinen-Palette verteilt. Best in class, ehrlich gesagt.

Bietet Infiniti Elektrofahrzeuge an?

Ja, aber das Portfolio ist noch klein. Infiniti hat mit Elektrifizierung begonnen, aber richtig durchgesetzt hat sich das noch nicht. Schau dir die Elektrofahrzeuge an. Die Marke setzt eher auf Hybrid-Technologie in den meisten Modellen — praktisch, aber nicht wirklich zukunftsorientiert. Ein vollständig elektrisches Flaggschiff fehlt bisher. Das ist ein Problem im Wettbewerb mit Tesla und Lucid. Nissan arbeitet daran, aber Infiniti hinkt hinterher.

Welches ist das beliebteste Infiniti-Modell?

Der QX50 ist wahrscheinlich das erfolgreichste Modell — ein kompaktes Luxus-SUV, das genau den Sweet Spot trifft. Preis, Größe, Ausstattung. Alles passt. Der Q50 ist auch sehr beliebt als sportliche Mittelklasse-Limousine mit ordentlicher Leistung — 400 PS in der Basis-Version. Aber der QX50 dominiert die Verkaufszahlen. Das sagt dir alles über den Markt: Kunden wollen SUVs, nicht Sedans. Nicht mal Luxus-Sedans.

Wo hat Infiniti seinen Hauptsitz und wo werden die Autos gebaut?

Der Hauptsitz ist in Yokohama, Japan — seit 1989. Die Produktion läuft aber in mehreren Nissan-Fabriken, hauptsächlich in Japan, aber auch in den USA und anderen Ländern. Das ist typisch für Nissan-Konzernmarken. Kein eigenes Werk wie bei BMW oder Mercedes, aber enge Integration mit dem Mutterkonzern. Das hat Vorteile — Kosteneffizienz, gemeinsame Plattformen — und Nachteile: weniger eigenständige Identität. Der Q70 kommt aus Japan, der QX60 oft aus den USA. So verteilt Infiniti die Lasten.

Zuletzt aktualisiert

2026-02-20

Quelle

Infiniti Official Website (official), Japan Automobile Manufacturers Association (JAMA), Wikipedia, National Traffic Safety and Standards Administration (NHTSA), Nissan Motor Co., Ltd. (parent company official)

Alle technischen Daten stammen aus den offiziellen Herstellerangaben und werden regelmäßig aktualisiert.