Mid-size

10 generations

1957 → 1996

Toyota Corona – Technische Daten & 10 Generationen

Der Toyota Corona war über vier Jahrzehnte hinweg eine tragende Säule im Mittelklasse-Portfolio des japanischen Herstellers. Zwischen 1957 und 1996 entstanden zehn Generationen, die sich von einfachen Limousinen mit 33 PS zu technisch ausgereiften Fahrzeugen mit bis zu 180 PS entwickelten. In Deutschland blieb der Corona stets ein Nischenmodell – offizielle Verkaufszahlen über Vertragshändler waren gering, doch die Zuverlässigkeit machte ihn zum geschätzten Gebrauchtwagen-Import aus Japan. Die Automobilisto-Datenbank dokumentiert 128 Varianten über alle Generationen.

Discontinued 1996Updated 2026-08-04128 variants documented15 archive brochures
Toyota Corona 10 generation
1992 - 1996
10 generation
Toyota Corona 9 generation
1987 - 1992
9 generation
Toyota Corona 8 generation
1983 - 1989
8 generation
Toyota Corona 7 generation
1982 - 1987
7 generation
Toyota Corona 6 generation
1978 - 1982
6 generation
Toyota Corona 5 generation
1973 - 1978
5 generation
Toyota Corona 4 generation
1970 - 1973
4 generation
Toyota Corona 3 generation
1964 - 1970
3 generation
Toyota Corona 2 generation
1960 - 1964
2 generation
Toyota Corona 1 generation
1957 - 1959
1 generation
Yauheni Kapliarchuk
Last technical audit 2026-08-04 · two-source verified against Automobilisto catalog database.
First year1957
Final year1996
Generations10
Final chassisAT190, CT190, CT195, ST190, ST191, ST195
Body types10Sedan · Liftback · Estate 5-door · Coupe · Coupe Hardtop · Sedan 2-doors · Estate 3-door · Hatchback 5-door · Pickup single-cab · Pickup double-cab

Generation picker

Open any chassis code for its dedicated generation reference

Current10 generation 1992 — 1996
Sedan

Die zehnte Generation (1992–1996) rationalisierte auf 19 Varianten, ausschließlich Limousine, 88 bis 145 PS. Diesel und Benziner, technisch ausgereift, aber ohne Innovationssprung – das Ende einer Ära.

Variants1
9 generation 1987 — 1992
LiftbackSedanEstate 5-door

Die neunte Generation (1987–1992) führte 26 Varianten mit 73 bis 180 PS. Diesel und Benziner, Kombi kehrte zurück, Liftback und Limousine. Leistungsspitze bei 180 PS – die technisch vielfältigste Corona-Generation.

Variants3
8 generation 1983 — 1989
SedanCoupeLiftback

Die achte Generation (1983–1989) markierte den Diesel-Einstieg: 27 Varianten, 73 bis 165 PS, erstmals Selbstzünder im Programm. Coupé, Liftback und Limousine, technisch der Höhepunkt der Hinterradantrieb-Ära.

Variants3
7 generation 1982 — 1987
SedanCoupe Hardtop

Die siebte Generation (1982–1987) umfasste 14 Varianten mit 83 bis 115 PS. Ausschließlich Coupé Hardtop und Limousine, keine Kombis mehr – Fokus auf Pkw-Segment, verfeinerte Fahrwerksabstimmung.

Variants2
6 generation 1978 — 1982
Estate 5-doorCoupe HardtopSedanLiftback

Die sechste Generation (1978–1982) dokumentierte acht Varianten mit 86 PS. Neu: Liftback-Karosserie neben Coupé Hardtop, Kombi und Limousine. Technisch Konsolidierung auf mittlerem Leistungsniveau, kantigere Linienführung.

Variants4
5 generation 1973 — 1978
Sedan 2-doorsSedanEstate 5-doorCoupe Hardtop

Die fünfte Generation (1973–1978) erreichte 105 PS und führte acht Varianten. Coupé Hardtop und zweitürige Limousine ergänzten das Programm, die Technik wurde verfeinert, aber Hinterradantrieb blieb Standard.

Variants4
4 generation 1970 — 1973
CoupeSedanEstate 5-door

Die vierte Generation (1970–1973) brachte neun Varianten mit 77 bis 95 PS. Technischer Fokus: größere Hubraumvarianten, fünftüriger Kombi statt dreitürigem, Coupé ohne Hardtop-Konstruktion – Rationalisierung der Karosserieformen.

Variants3
3 generation 1964 — 1970
Estate 3-doorHatchback 5-doorPickup single-cabPickup double-cabCoupe HardtopSedan

Mit der dritten Generation (1964–1970) erfolgte der erste große Sprung: zwölf Varianten, 70 PS, erstmals Coupé Hardtop und Fünftürer-Schrägheck. Die Modellpalette differenzierte sich, Pickup-Versionen mit Doppelkabine kamen hinzu.

Variants6
2 generation 1960 — 1964
SedanEstate 3-doorPickup single-cab

Die zweite Generation (1960–1964) steigerte die Leistung auf 45 PS und erweiterte das Programm um einen Pickup. Drei Varianten, weiterhin konventioneller Hinterradantrieb, technisch evolutionär ohne Brüche.

Variants3
1 generation 1957 — 1959
Estate 3-doorSedan

Die erste Generation (1957–1959) bot zwei dokumentierte Varianten mit jeweils 33 PS. Technisch simpel: Limousine und dreitüriger Kombi mit Frontmotor und Hinterradantrieb, robuste Bauweise für den japanischen Binnenmarkt.

Variants2

Full powertrain matrix (AT190, CT190, CT195, ST190, ST191, ST195, 1996)

Every engine × drivetrain combination currently available in the German market

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Generation lineage

Each generation at a glance, oldest to newest

11 gen.1957 — 19592 variants
22 gen.1960 — 19643 variants
33 gen.1964 — 19706 variants
44 gen.1970 — 19733 variants
55 gen.1973 — 19784 variants
66 gen.1978 — 19824 variants
77 gen.1982 — 19872 variants
88 gen.1983 — 19893 variants
99 gen.1987 — 19923 variants
1010 gen.1992 — 19961 variants

How the model evolved

Der Corona durchlief zwischen 1957 und 1996 eine technische Evolution vom simplen 33-PS-Hinterradantrieb-Fahrzeug zur differenzierten Modellpalette mit bis zu 180 PS. Die ersten drei Generationen etablierten die Grundarchitektur: Frontmotor, Hinterradantrieb, robuste Technik. Ab der dritten Generation (1964) diversifizierte Toyota die Karosserieformen massiv – Coupé Hardtop, Fünftürer, Pickups mit Doppelkabine. Die vierte und fünfte Generation (1970–1978) steigerten Hubraum und Leistung kontinuierlich, die sechste führte 1978 den Liftback ein. Der technische Höhepunkt lag in den Generationen acht und neun (1983–1992): Diesel-Motorisierung ab 1983, Leistungsspitze von 180 PS in der neunten Generation, bis zu 27 Varianten parallel. Die achte Generation dokumentiert 165 PS als Benziner-Maximum der Hinterradantrieb-Ära. Die zehnte Generation (1992–1996) konzentrierte sich auf die Limousine, reduzierte auf 19 Varianten und schloss das Kapitel ohne Nachfolger – der Name Corona verschwand, während Avensis und Camry die Mittelklasse übernahmen. Über alle Generationen blieb der Hinterradantrieb konstant, was den Corona technisch konservativ, aber wartungsfreundlich machte. 128 dokumentierte Varianten zeigen die Modellvielfalt über 39 Produktionsjahre.

Market context

In Deutschland war der Corona nie Teil des offiziellen Großserienvertriebs. Während er in Japan und Nordamerika Millionenauflagen erreichte, blieb er hierzulande ein Gebrauchtwagen-Import für Kenner. TÜV-Eintragungen und Kfz-Steuer-Einstufungen erfolgten meist über Einzelabnahmen, vor allem bei Generationen sechs bis neun. Die Zuverlässigkeit und niedrige Unterhaltskosten machten ihn attraktiv für preisbewusste Käufer, die deutsche Mittelklasse mied. Offizielle Verkaufsstatistiken des Kraftfahrt-Bundesamtes weisen den Corona nicht als relevante Größe aus.

15 original brochures are preserved in the Automobilisto archive.

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Frequently asked questions about Corona

Wie viele Generationen des Toyota Corona wurden gebaut?

Toyota produzierte zwischen 1957 und 1996 zehn Generationen des Corona. Die Automobilisto-Datenbank dokumentiert 128 Varianten über alle Generationen.

Wurde der Toyota Corona offiziell in Deutschland verkauft?

Nein, der Corona war in Deutschland kein offizielles Großserienmodell. Er gelangte hauptsächlich als Gebrauchtwagen-Import aus Japan auf den deutschen Markt.

Welche Generation des Toyota Corona hatte die meisten Varianten?

Die achte Generation (1983–1989) bot mit 27 dokumentierten Varianten die größte Modellvielfalt, gefolgt von der neunten Generation mit 26 Varianten.

Gab es den Toyota Corona mit Dieselmotor?

Ja, ab der achten Generation (1983) führte Toyota Dieselmotoren ein. Auch die neunte und zehnte Generation boten Selbstzünder-Varianten.

Was ersetzte den Toyota Corona nach 1996?

Toyota stellte die Corona-Produktion 1996 ohne direkten Nachfolger ein. Die Mittelklasse wurde fortan von Avensis und Camry abgedeckt.