Small
6 generations
1978 → 1999
Toyota Tercel – Spezifikationen & 6 Generationen
Der Toyota Tercel entstand 1978 als Toyotas Antwort auf die erste Ölkrise und den wachsenden Bedarf an kompakten, verbrauchsarmen Fahrzeugen. Zwischen 1978 und 1999 durchlief das Modell sechs Generationen mit insgesamt 117 dokumentierten Varianten in der Automobilisto-Datenbank. Als B-Segment-Fahrzeug positionierte sich der Tercel unterhalb des Corolla und bot Karosserieformen von dreitürigen Kleinwagen über Limousinen bis hin zu Coupés und Kombis. In Europa blieb der Tercel ein Nischenmodell; der deutsche Markt sah vor allem Parallelimporte und Gebrauchtwagen aus anderen EU-Ländern.
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Das Facelift (1997–1999) mit 20 Varianten (67–94 PS) schloss die Tercel-Ära ab. Leichte optische Retuschen und verfeinerte Motoren, aber keine grundlegenden technischen Änderungen. 1999 endete die Produktion ohne direkten Nachfolger; der Yaris übernahm später die Rolle im B-Segment.
Die fünfte Generation (1994–1997) brachte 26 Varianten mit reduzierter Maximalleistung (65–94 PS). Die Motorenpalette schrumpfte zugunsten kleinerer, effizienter Aggregate. Coupé, dreitürige und viertürige Limousine blieben im Programm, technisch dominierte nun Kostenoptimierung über Leistung.
Generation vier (1990–1994) umfasste 31 Varianten mit unveränderter Leistungsspanne (67–115 PS). Diesel und Benziner blieben, die Limousine kehrte zurück, der Kombi verschwand endgültig. Die Plattform wurde versteift, die Sicherheitsstruktur nach zeitgenössischen Standards überarbeitet.
Die dritte Generation (1986–1990) brachte 17 Varianten mit 67 bis 115 PS und führte erstmals Dieselmotoren ein. Das Coupé debütierte, Limousine und Kombi entfielen. Die Motorenpalette wurde deutlich breiter, technisch rückte der Tercel näher an den Corolla heran.
Mit der zweiten Generation (1982) erfolgte der Wechsel zum Frontantrieb und Quermotor, was den Innenraum vergrößerte. 22 Varianten zwischen 64 und 85 PS entstanden, erstmals auch als Kombi und dreitürige Karosserien. Die Plattformänderung markierte den Übergang zur modernen Kleinwagentechnik.
Die erste Generation (1978–1982) startete mit einem einzelnen 65-PS-Benzinmotor und ausschließlich als Limousine. Die Plattform setzte auf Längsmotoreinbau mit Hinterradantrieb – eine Seltenheit in dieser Klasse, die Toyota für bessere Traktion in schneereichen Märkten wählte.
Toyota Tercel
Full powertrain matrix (EL5, 1999)
Every engine × drivetrain combination currently available in the German market
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