MPV

4 generations

2003 → 2017

Toyota Wish – Technische Daten & 4 Generationen

Der Toyota Wish entstand 2003 als kompakter Minivan auf Basis der MC-Plattform, die Toyota mit dem Avensis und mehreren Modellen der mittleren Klasse teilte. Diese Architektur ermöglichte eine niedrige Bodenfreiheit und einen flachen Boden bei gleichzeitig variabler Sitzanordnung. Toyota produzierte den Wish ausschließlich für den japanischen Markt und ausgewählte asiatische Regionen; eine offizielle Vermarktung in Deutschland fand nie statt. Importierte Gebrauchtfahrzeuge aus Japan tauchen gelegentlich im deutschen Markt auf.

Discontinued 2017Updated 2026-08-0413 variants documented0 archive brochures
Toyota Wish 2 generation, restyling
2012 - 2017
2 generation, restyling
Toyota Wish 2 generation
2009 - 2012
2 generation
Toyota Wish 1 generation
2003 - 2005
1 generation
Yauheni Kapliarchuk
Last technical audit 2026-08-04 · two-source verified against Automobilisto catalog database.
First year2003
Final year2017
Generations4
Final chassisZGE20G, ZGE20W, ZGE22W, ZGE25G, ZGE25W
Body types2Minivan · Compact Van

Toyota Wish

2012 - 2017
2 generation, restyling
2005 - 2009
1 generation, restyling

Full powertrain matrix (ZGE20G, ZGE20W, ZGE22W, ZGE25G, ZGE25W, 2017)

Every engine × drivetrain combination currently available in the German market

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Generation lineage

Each generation at a glance, oldest to newest

11 gen.2003 — 20051 variants
11 gen. rest.2005 — 20091 variants
22 gen.2009 — 20121 variants
22 gen. rest.2012 — 20171 variants

How the model evolved

Toyota baute vier Generationen des Wish zwischen 2003 und 2017, dokumentiert mit insgesamt 13 Varianten in der Automobilisto-Datenbank. Der Plattformwechsel von der MC- zur New MC-Architektur 2009 markierte die technische Zäsur: Die zweite Generation bot steifere Karosseriestruktur und effizientere Raumausnutzung bei nahezu identischen Außenabmessungen. Alle Generationen setzten ausschließlich auf Benzinmotoren mit Frontantrieb; die Leistungsspanne bewegte sich konstant zwischen 125 und 158 PS. Toyota verzichtete bewusst auf Allradantrieb und Dieselmotorisierung, um Kosten und Komplexität niedrig zu halten. Die Restylings 2005 und 2012 beschränkten sich auf optische Retuschen und Ausstattungsanpassungen, während die Kernarchitektur jeweils unverändert blieb. Der Wish konkurrierte im japanischen Heimatmarkt mit Honda Stream und Nissan Lafesta, blieb jedoch stets ein reines Regionalmodell ohne globale Expansion. Das Fehlen eines Nachfolgers spiegelt Toyotas strategische Verschiebung hin zu SUV und Crossover-Modellen wider.

Market context

Toyota vertrieb den Wish primär in Japan sowie in Singapur, Hongkong und Taiwan. Eine Zulassung für den europäischen oder deutschen Markt erfolgte nie; die homologationstechnischen Anforderungen und die geringe Nachfrage nach kompakten Minivans in Europa machten einen Import unrentabel. In Deutschland tauchen vereinzelt Reimporte aus Japan auf, die als Gebrauchtfahrzeuge über Spezialisten für JDM-Fahrzeuge gehandelt werden. Die Ersatzteilversorgung erfolgt über internationale Kanäle.

Frequently asked questions about Wish

Wurde der Toyota Wish in Deutschland offiziell verkauft?

Nein, Toyota bot den Wish nie offiziell in Deutschland oder Europa an. Das Modell war ausschließlich für Japan und ausgewählte asiatische Märkte bestimmt. Vereinzelte Reimporte aus Japan sind als Gebrauchtfahrzeuge verfügbar.

Wie viele Generationen des Toyota Wish existieren?

Toyota produzierte vier Generationen zwischen 2003 und 2017: die erste Generation (2003–2005), ihr Restyling (2005–2009), die zweite Generation (2009–2012) und deren Restyling (2012–2017). Insgesamt 13 Varianten sind dokumentiert.

Welche Motorisierungen bot der Toyota Wish?

Alle Generationen nutzten ausschließlich Benzinmotoren mit Leistungen zwischen 125 und 158 PS. Diesel-, Hybrid- oder Allradantriebe bot Toyota für den Wish nie an. Frontantrieb war serienmäßig.

Was ersetzte den Toyota Wish nach 2017?

Toyota stellte die Produktion 2017 ohne direkten Nachfolger ein. Die Marke verlagerte den Fokus auf SUV und Crossover-Modelle, da kompakte Minivans in Japan an Bedeutung verloren.