Mid-size

5 generations

1979 → 2002

Mazda 626 – Technische Daten aller 5 Generationen

Der Mazda 626 war über zwei Jahrzehnte eine technisch solide Mittelklasse-Limousine, die zwischen 1979 und 2002 in fünf Generationen vom Band lief. In Deutschland etablierte sich der 626 als zuverlässige Alternative zu Opel Vectra und Ford Mondeo, ohne je deren Marktdurchdringung zu erreichen. Mazda dokumentiert 134 Varianten über alle Baureihen — von sparsamen Dieseln bis hin zu 170-PS-Benzinern. Besonders die dritte und vierte Generation prägten das Bild des 626 auf deutschen Straßen, wo Gebrauchtwagenkäufer den Wagen wegen niedriger Unterhaltskosten und TÜV-freundlicher Technik schätzten.

Discontinued 2002Updated 2026-08-04134 variants documented22 archive brochures
Mazda 626 5 generation
1997 - 2002
5 generation
Mazda 626 4 generation
1991 - 1997
4 generation
Mazda 626 3 generation
1987 - 1996
3 generation
Mazda 626 2 generation
1982 - 1987
2 generation
Mazda 626 1 generation
1979 - 1982
1 generation
Yauheni Kapliarchuk
Last technical audit 2026-08-04 · two-source verified against Automobilisto catalog database.
First year1979
Final year2002
Generations5
Final chassisGF
Body types4Sedan · Hatchback 5-door · Estate 5-door · Coupe

Generation picker

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Current5 generation 1997 — 2002
SedanHatchback 5-doorEstate 5-door

Die fünfte und letzte Generation (1997–2002) bot 27 Varianten mit 90 bis 170 PS. Technisch: neue GF-Plattform, nochmals verbesserter V6 (2.0 und 2.5), ABS und Airbags serienmäßig. Das Coupé blieb gestrichen. 2002 endete die Produktion ersatzlos — der Mazda6 übernahm ab 2003 das D-Segment.

Variants3
4 generation 1991 — 1997
Hatchback 5-doorEstate 5-doorSedan

Die vierte Generation (1991–1997) entfiel das Coupé, dafür 28 Varianten als Limousine, Schrägheck und Kombi. Leistungsobergrenze kletterte auf 165 PS (2.5 V6). Plattformwechsel auf die GE-Architektur, längerer Radstand, steifere Struktur. Dieselmotoren blieben im Programm, wurden aber selten bestellt.

Variants3
3 generation 1987 — 1996
Hatchback 5-doorCoupeEstate 5-doorSedan

Die dritte Generation (1987–1996) markierte den Höhepunkt der Variantenvielfalt: 46 dokumentierte Ausführungen, darunter erstmals ein Kombi. Leistungsspektrum 60 bis 140 PS. Technisch: MacPherson vorn, Mehrlenker hinten, verbesserte Karosseriesteifigkeit. In Deutschland die meistverkaufte 626-Baureihe, häufig als Gebrauchtwagen-Import aus Japan.

Variants4
2 generation 1982 — 1987
CoupeSedanHatchback 5-door

Die zweite Generation (1982–1987) brachte 25 Varianten und erstmals Dieselmotoren ins Programm. Die Leistungsbandbreite wuchs auf 63 bis 120 PS. Neu: eine fünftürige Schräghecklimousine neben Limousine und Coupé. Die Plattform blieb Frontantrieb, die Aufhängung wurde straffer abgestimmt.

Variants3
1 generation 1979 — 1982
CoupeSedan

Die erste Generation (1979–1982) startete mit acht Varianten, ausschließlich als Limousine und Coupé. Benzinmotoren zwischen 75 und 90 PS deckten das Angebot ab — Frontantrieb, Einzelradaufhängung rundum, technisch konventionell, aber für die späten Siebziger modern umgesetzt.

Variants2

Full powertrain matrix (GF, 2002)

Every engine × drivetrain combination currently available in the German market

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Generation lineage

Each generation at a glance, oldest to newest

CB1 gen.1979 — 19822 variants
GC2 gen.1982 — 19873 variants
GD3 gen.1987 — 19964 variants
GE4 gen.1991 — 19973 variants
GF5 gen.1997 — 20023 variants

How the model evolved

Mazda baute den 626 über 23 Jahre in fünf Generationen, die technisch jeweils einen deutlichen Schritt nach vorn machten. Die erste Generation etablierte Frontantrieb und Einzelradaufhängung als Standard, die zweite fügte Diesel hinzu und erweiterte das Karosserieangebot. Mit der dritten Generation kam der Kombi, die Variantenzahl explodierte auf 46, und die Mehrlenker-Hinterachse hob Fahrkomfort und Handling auf ein neues Niveau — diese Baureihe verkaufte sich in Deutschland am besten. Die vierte Generation brachte den ersten V6 und eine steifere GE-Plattform, verzichtete aber auf das Coupé. Die fünfte Generation war technisch ausgereift (GF-Plattform, serienmäßige Sicherheitssysteme), erreichte aber nie die Verkaufszahlen der dritten. Insgesamt dokumentiert Automobilisto 134 Varianten; die Leistungsspanne wuchs von 75–90 PS (Generation 1) auf 90–170 PS (Generation 5). Diesel blieben über alle Generationen Nischenprodukte. Der 626 hatte weder Vorgänger noch direkten Nachfolger im Modellnamen — der Mazda6 übernahm 2003 die Rolle im D-Segment, folgte aber einer anderen Nomenklatur.

Market context

In Deutschland war der 626 nie Bestseller, fand aber als Gebrauchtwagen treue Abnehmer. Besonders die dritte Generation (1987–1996) prägte den Ruf: zuverlässig, günstig im Unterhalt, TÜV-sicher. Viele Exemplare kamen als Japan-Importe auf den Markt, oft besser ausgestattet als EU-Modelle. Kfz-Steuer und Versicherungseinstufung waren moderat. Der 626 konkurrierte mit Vectra, Mondeo und Passat, blieb aber stets Außenseiter — wer ihn kaufte, tat es aus Vernunft, nicht aus Markentreue.

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Frequently asked questions about 626

Wie viele Generationen des Mazda 626 gab es?

Mazda baute den 626 in fünf Generationen zwischen 1979 und 2002. Die dritte Generation (1987–1996) war mit 46 dokumentierten Varianten die umfangreichste und in Deutschland am weitesten verbreitet.

Welche Karosserieformen bot der Mazda 626?

Der 626 war als Limousine, Coupé, fünftürige Schräghecklimousine und Kombi erhältlich. Das Coupé entfiel ab der vierten Generation (1991), der Kombi kam erst ab der dritten Generation (1987) ins Programm.

Gab es den Mazda 626 mit Dieselmotor?

Ja, ab der zweiten Generation (1982) bot Mazda Dieselmotoren an. Sie blieben aber über alle Generationen Nischenprodukte und wurden in Deutschland selten bestellt — Benziner dominierten das Angebot klar.

Was ersetzte den Mazda 626?

Der Mazda 626 hatte keinen direkten Nachfolger im Modellnamen. Ab 2003 übernahm der Mazda6 die Rolle im D-Segment, folgte aber einer neuen Nomenklatur und Plattformstrategie.

Welche Generation des Mazda 626 ist am zuverlässigsten?

Die dritte Generation (1987–1996) gilt als besonders zuverlässig und TÜV-sicher. Sie war in Deutschland die meistverkaufte Baureihe und ist heute noch häufig als Gebrauchtwagen anzutreffen.