Mazda – Modelle & Technikdaten

Karosserietyp
Getriebe
Motor
Antrieb
Lenkung
Anzahl der Türen
Hubraum
von
bis
Leistung

PS

PS

Beschleunigung

s

s

Baujahr
von
bis
Preis

$

$

Mazda

Mazda
Gründungsjahr
1920-01-30
Gründer
Jujiro Matsuda
Herkunftsland
Japan
Hauptsitz
Hiroshima, Japan
Konzern
Modelle im Katalog
81
Jahresproduktion
~1.3 million vehicles

Ein winziger Motorradhersteller aus Hiroshima wurde zur Legende. Matsuda Jujiro gründete 1920 die Toyo Kogyo — niemand hätte damals geglaubt, dass aus dieser kleinen Werkstatt einmal einer der innovativsten Autobauer der Welt entstehen würde. Der Name "Mazda" kam später, inspiriert vom Ahura Mazda, dem zoroastrischen Gott der Weisheit — eine gewisse Arroganz, aber auch ein Versprechen. Von Motorrädern über Dreiräder zu echten Automobilen. Das war der Weg. Und Mazda ging ihn konsequent, während andere Konkurrenten scheiterten.

Was macht Mazda anders? Das Rotationskolbenmotor-Konzept — der Wankelmotor — war ihre Obsession, ihr Fluch und gleichzeitig ihre Identität. Während andere Hersteller schnell aufgaben, perfektionierte Mazda diese verrückte Technologie über Jahrzehnte. Der Cosmo war 1967 eines der ersten Serienfahrzeuge mit Wankelmotor — revolutionär, temperamentvoll, unforgettable. Heute steht Mazda für "Jinba Ittai", das Konzept der emotionalen Verbindung zwischen Fahrer und Maschine. Nicht maximale Kraft. Sondern maximale Harmonie. Das ist der Unterschied.

Das aktuelle Sortiment zeigt diese Philosophie überall. Die eleganten Limousinen wie die 6 und 3 beweisen, dass Sparsamkeit nicht langweilig sein muss. Die wachsende SUV-Familie mit dem beliebten CX-5 spricht für moderne Realitäten. Und während andere Hersteller panisch auf vollelektrische Fahrzeuge setzen, entwickelt Mazda intelligente Hybrid- und Elektrolösungen — pragmatisch statt ideologisch. Achtzig-eine Modelle in unserem Katalog erzählen die Geschichte eines Herstellers, der niemals aufgehört hat zu experimentieren.

Mazdas Geschichte — Von Kork zu Rotationskolben

Alles begann 1920 in Hiroshima. Jujiro Matsuda gründete die Toyo Cork Kogyo Company — ja, Kork, nicht Autos. Der Mann war Unternehmer, sah aber schnell: Das Potenzial liegt woanders. 1931 rollte der erste Mazda vom Band, ein kleiner Dreirad-Lastwagen namens DA. Warum "Mazda"? Matsuda verband seinen Namen mit Ahura Mazda, dem zoroastrischen Gott der Weisheit. Kitschig? Vielleicht. Aber es funktionierte. Japan brauchte Transportmittel, und Mazda lieferte sie.

Die frühen Jahrzehnte waren brutal. Kriegsproduktion, Bombenschäden, Neuaufbau — die klassische japanische Industriegeschichte. Nach 1945 fing Mazda praktisch von vorne an. Die Fabrik in Hiroshima war verwüstet, aber nicht zerstört, und das machte den Unterschied. Sie begannen mit kleinen Fahrzeugen, Motorrädern, Dreirädern — alles, um Geld zu verdienen. Der R360 von 1960 war eine Sensation. Ein winziges, bezahlbares Auto für die wachsende urbane Bevölkerung. Das war Mazdas Einstieg ins ernsthafte Autogeschäft. Nicht glamourös. Aber klug.

Dann kam 1967 — der Wendepunkt. Der Cosmo mit Wankelmotor. Warte, das ist wichtig: Mazda war das einzige Unternehmen weltweit, das diesen Motortyp wirklich beherrschte, während andere scheiterten. Der Cosmo war nicht praktisch. Er war nicht sparsam. Aber er war wunderschön — ein langgestrecktes Coupe mit Rundumblick und dieser eigenartig sanften, vibrationsfreien Kraftentfaltung. Der Rotationskolben klang wie Zukunft. Während NSU und andere aufgaben, investierte Mazda Millionen in Entwicklung und Perfektion. Das zahlte sich aus. Dieser Motor wurde Mazdas Identität für Jahrzehnte.

Die 1970er und 80er waren Expansion. Der 626 wurde zum globalen Bestseller — zuverlässig, attraktiv, bezahlbar. Der MX-3 war ein Sportwagen für Normalverbraucher. Und dann der MX-5 von 1989 — ein Auto, das den Roadster-Markt von den Toten auferweckte. Erinnert euch: Ende der 80er waren offene Sportwagen tot. Jaguar, MG, Triumph — alle weg. Mazda wagte es, mit einem winzigen, leichten, modernen Roadster zurückzukommen. Es war wahnsinnig. Es funktionierte. Der MX-5 wird bis heute gebaut und ist immer noch köstlich zu fahren.

Die 2000er brachten das Design-Erwachen unter Yasutake Matsumura — Mazdas "Zoom-Zoom"-Philosophie. Die neuen Modelle wie der 3 und der 6 sahen endlich aus wie Autos, nicht wie Kompromisse. Der CX-5 wurde zum globalen Hit — ein SUV, das tatsächlich Spaß machte zu fahren. Heute investiert Mazda in Elektromobilität und Nachhaltigkeit, bleibt aber bei seiner Philosophie: Autos sollten mit dem Menschen verbunden sein, nicht nur von A nach B transportieren. Schaut euch ihre elektrische Linie an. Mazda vergisst nie: Fahren sollte sich anfühlen wie Fahren.

Mazda bleibt sich treu

Mazda — ein Name, der für Eigensinn steht. Während andere Hersteller Trends hinterherjagen, geht Mazda seinen eigenen Weg. Das ist bewundernswert. Oder manchmal auch frustrierend, je nachdem wie man es sieht. Die Marke hat 81 Modelle entwickelt, von frühen Motorrädern bis zu modernen SUV-Modellen, die zeigen, dass echte Fahrdynamik nicht aus dem Drehbuch kommt. Und jetzt kommt die Elektrifizierung — Mazda macht das auf ihre Art, mit Elektroautos, die nicht vergessen, dass Fahren noch Spaß machen sollte. Das ist Mazda. Unkonventionell. Hartnäckig. Und genau deshalb interessant.

Mazda Modellkategorien

Technische Übersicht der Mazda-Modelle

SegmentModelleLeistungAntriebAusstattung
Segment
Mini 5 doors
Models Performance
46 - 180 PS
Drive
FWD, 4x4, RWD
Features
-
Segment
Hatchback 5 door
Models Performance
45 - 263 PS
Drive
FWD, 4x4, RWD
Features
-
Segment
Estate 5 door
Models Performance
54 - 222 PS
Drive
FWD, 4x4, RWD
Features
-
Segment
Limousine
Models Performance
42 - 273 PS
Drive
FWD, 4x4, RWD
Features
-
Segment
Coupé
Models Performance
16 - 280 PS
Drive
FWD, RWD, 4x4
Features
-
Segment
Mini 3 doors
Models Performance
30 - 210 PS
Drive
FWD, RWD, 4x4
Features
-
Segment
Suv 5 doors
Models Performance
76 - 345 PS
Drive
4x4, FWD, RWD
Features
-
Segment
Suv 3 doors
Models Performance
64 - 162 PS
Drive
4x4, RWD
Features
-
Segment
Microvan
Models Performance
42 - 64 PS
Drive
RWD, 4x4, FWD
Features
-
Segment
Minivan
Models Performance
36 - 160 PS
Drive
4x4, RWD
Features
-
Segment
Liftback
Models Performance
120 - 222 PS
Drive
FWD
Features
-
Segment
Compact van
Models Performance
90 - 245 PS
Drive
4x4, FWD, RWD
Features
-
Segment
Hatchback 3 door
Models Performance
45 - 185 PS
Drive
FWD, 4x4, RWD
Features
-
Segment
Pickup 1.5 cab
Models Performance
66 - 207 PS
Drive
RWD, 4x4
Features
-
Segment
Pickup double cab
Models Performance
75 - 207 PS
Drive
RWD, 4x4
Features
-
Segment
Pickup single cab
Models Performance
60 - 207 PS
Drive
4x4, RWD
Features
-
Segment
Sedan 2 doors
Models Performance
42 - 68 PS
Drive
RWD
Features
-
Segment
Estate 3 door
Models Performance
42 - 68 PS
Drive
RWD
Features
-
Segment
Cabrio
Models Performance
76 - 210 PS
Drive
4x4, FWD
Features
-
Segment
Van
Models Performance
60 PS
Drive
RWD
Features
-
Segment
Roadster
Models Performance
90 - 184 PS
Drive
RWD
Features
-

Häufig gestellte Fragen zur Mazda

Wie viele verschiedene Modelle hat Mazda?

Mazda hat derzeit 81 Modelle im Katalog. Beeindruckend, oder? Das reicht von Klassikern bis zu modernen Fahrzeugen. Die Sedan-Palette umfasst Kultmodelle wie den 626 und den 3, während die SUV-Linie mit dem beliebten CX-5 stark vertreten ist. Von winzigen Stadtflitzern bis zu geräumigen Familien-SUVs — Mazda deckt praktisch jedes Segment ab.

Wann wurde Mazda gegründet?

Mazda wurde 1920 gegründet. Nicht als Autohersteller, sondern als Toyo Cork Kogyo Company in Hiroshima — erst mit Motorrädern und Dreirädern. Der Name 'Mazda' kam später, benannt nach dem zoroastrischen Gott Ahura Mazda. Clever, oder? Die erste Serie von Automobilen startete 1931. Über hundert Jahre später ist Mazda immer noch eine der faszinierendsten japanischen Marken — mit einer Philosophie, die sich durch Modelle wie den legendären MX-3 bis zum modernen 6 zieht.

Wofür ist Mazda technologisch bekannt?

Mazda ist berühmt für die Wankelmotor-Technologie. Ein revolutionäres Rotationskolben-Design — kompakt, hochdrehend, irgendwie magisch. Der Cosmo war einer der ersten Serienwagen damit. Beeindruckend für die 1960er Jahre. Aber hier's the thing: Mazda's echte Signatur ist 'Jinba Ittai' — das Konzept, dass Fahrer und Auto eins sind. Nicht nur Zahlen auf einem Datenblatt. Es geht um Fahrgefühl. Präzision. Das merkt man in jedem 2 genauso wie im CX-8. Das ist Mazda's DNA.

Hat Mazda Elektrofahrzeuge?

Ja, Mazda hat Elektrofahrzeuge — aber die Marke ist da strategisch vorsichtig. Das ist typisch Mazda, ehrlich gesagt. Statt blind auf vollelektrisch zu setzen, investiert Mazda in Hybrid-Technologie und schrittweise Elektrifizierung. Warum? Weil Fahrfreude für Mazda nicht verhandelbar ist. Sie wollen nicht nur emissionsfrei fahren — sie wollen, dass es sich gut anfühlt. Schau dir die Elektro- und Hybrid-Modelle an. Modelle wie der 2 Hybrid zeigen, wohin die Reise geht. Nachhaltig. Intelligent. Nicht überstürzt.

Zuletzt aktualisiert

2026-02-22

Quelle

Mazda Motor Corporation (official), Japan Automobile Manufacturers Association (JAMA), Wikipedia, National Traffic Safety and Standards Administration (NHTSA), Japan Transport and Tourism Bureau, Mazda Museum

Alle technischen Daten stammen aus den offiziellen Herstellerangaben und werden regelmäßig aktualisiert.