Compact

9 generations

1966 → 2005

Nissan Sunny – Spezifikationen & 9 Generationen

Der Nissan Sunny durchlief zwischen 1966 und 2005 neun Generationen und etablierte sich als technisch solide Kompaktklasse-Baureihe mit Frontantrieb. Nissan dokumentierte über diesen Zeitraum 175 Varianten in der Automobilisto-Datenbank, die von 54 PS bis 230 PS reichten. Die Modellreihe deckte nahezu alle Karosserieformen ab: Limousine, Schrägheck, Kombi und Coupé. In Deutschland blieb der Sunny stets ein Nischenmodell, während er in Asien und auf anderen Märkten hohe Stückzahlen erreichte.

Discontinued 2005Updated 2026-08-04175 variants documented0 archive brochures
Nissan Sunny 9 generation
1998 - 2005
9 generation
Nissan Sunny 8 generation
1993 - 1999
8 generation
Nissan Sunny 7 generation
1990 - 1993
7 generation
Nissan Sunny 6 generation
1986 - 1991
6 generation
Nissan Sunny 5 generation
1981 - 1985
5 generation
Nissan Sunny 4 generation
1977 - 1981
4 generation
Nissan Sunny 3 generation
1973 - 1977
3 generation
Nissan Sunny 2 generation
1970 - 1973
2 generation
Nissan Sunny 1 generation
1966 - 1969
1 generation
Yauheni Kapliarchuk
Last technical audit 2026-08-04 · two-source verified against Automobilisto catalog database.
First year1966
Final year2005
Generations9
Final chassisB15
Body types7Sedan · Hatchback 3-door · Hatchback 5-door · Estate 5-door · Coupe · Sedan 2-doors · Estate 3-door

Generation picker

Open any chassis code for its dedicated generation reference

Current9 generation 1998 — 2005
Sedan

Die neunte Generation (1998–2005) endete mit 10 Limousinen-Varianten, 87–120 PS. Nissan bot nur noch Benzinmotoren an. In Deutschland nicht offiziell vertrieben, vereinzelt als Reimporte. Die Baureihe wurde 2005 eingestellt, ohne direkten Nachfolger.

Variants1
8 generation 1993 — 1999
Sedan

Generation acht (1993–1999) schrumpfte drastisch auf 2 Varianten, ausschließlich Limousine mit 87 PS. Nissan konzentrierte sich auf Kernmärkte außerhalb Europas. Die Plattform wurde gestrafft, Sonderversionen entfielen vollständig, technische Innovationen blieben aus.

Variants1
7 generation 1990 — 1993
Hatchback 3-doorHatchback 5-doorSedan

Die siebte Generation (1990–1993) brachte 25 Varianten mit 55–230 PS. Die Spitzenleistung stammte vom GTI-R mit Allradantrieb und Turbolader. Technisch bot Nissan nun Vierradlenkung (HICAS) in Topmodellen, Schrägheck drei- und fünftürig sowie Limousine.

Variants3
6 generation 1986 — 1991
Hatchback 3-doorSedanEstate 5-doorCoupe

Generation sechs (1986–1991) explodierte auf 78 Varianten. Leistungsspanne: 54–125 PS, erstmals Dieselmotoren. Die Frontantriebsplattform wurde ausgereift, Mehrlenkerachsen hinten bei stärkeren Versionen. Für den deutschen Markt die relevanteste Sunny-Generation mit TÜV-konformen Importen.

Variants4
5 generation 1981 — 1985
Hatchback 3-doorSedan 2-doorsEstate 5-doorCoupeSedanEstate 3-door

Die fünfte Generation (1981–1985) markierte den Wechsel zum Frontantrieb mit quer eingebautem Motor. 12 Varianten mit 95 PS, erstmals auch dreitüriges Schrägheck. Diese Plattformrevolution senkte Gewicht und Verbrauch, verbesserte die Raumausnutzung deutlich.

Variants6
4 generation 1977 — 1981
Estate 5-doorEstate 3-doorCoupeSedanSedan 2-doors

Generation vier (1977–1981) reduzierte sich auf 10 Varianten mit einheitlich 75 PS. Die Karosseriepalette blieb unverändert. Technisch konzentrierte sich Nissan auf Verbrauchsoptimierung und strengere Abgasnormen, strukturelle Änderungen blieben aus.

Variants5
3 generation 1973 — 1977
Sedan 2-doorsSedanEstate 3-doorEstate 5-doorCoupe

Die dritte Generation (1973–1977) verdoppelte das Variantenangebot auf 20 Ausführungen. Motorleistungen stiegen minimal auf 70–75 PS. Nissan reagierte auf die Ölkrise mit sparsameren Aggregaten, behielt aber die bewährte Heckantriebsarchitektur bei.

Variants5
2 generation 1970 — 1973
SedanSedan 2-doorsEstate 3-doorCoupeEstate 5-door

Generation zwei (1970–1973) brachte 10 Varianten mit 70 PS. Nissan ergänzte einen fünftürigen Kombi. Die Motorisierung blieb einheitlich, die Plattform wurde gestreckt und die Karosserie modernisiert, ohne grundlegende technische Neuerungen.

Variants5
1 generation 1966 — 1969
CoupeSedan 2-doorsEstate 3-doorSedan

Die erste Generation (1966–1969) startete mit 8 Varianten und einem 62-PS-Benzinmotor. Nissan bot Limousine, Coupé und dreitürigen Kombi an. Die Technik folgte konventionellem Frontmotor-Heckantrieb-Layout, das damals in der Klasse Standard war.

Variants4

Full powertrain matrix (B15, 2005)

Every engine × drivetrain combination currently available in the German market

Loading variants…

Generation lineage

Each generation at a glance, oldest to newest

11 gen.1966 — 19694 variants
22 gen.1970 — 19735 variants
33 gen.1973 — 19775 variants
44 gen.1977 — 19815 variants
55 gen.1981 — 19856 variants
B126 gen.1986 — 19914 variants
B147 gen.1990 — 19933 variants
88 gen.1993 — 19991 variants
B159 gen.1998 — 20051 variants

How the model evolved

Der Nissan Sunny vollzog 1981 den entscheidenden Paradigmenwechsel vom Heckantrieb zum Frontantrieb, der die Baureihe technisch in die Moderne führte. Die ersten vier Generationen (1966–1981) folgten klassischer Längsmotoranordnung mit angetriebener Hinterachse, während ab Generation fünf die raumsparende Querantriebsarchitektur dominierte. Der Höhepunkt der Variantenvielfalt lag in der sechsten Generation (1986–1991) mit 78 dokumentierten Ausführungen und der Einführung von Dieselmotoren, die Leistungsspanne reichte von 54 bis 125 PS. Generation sieben (1990–1993) markierte den technischen Zenit: 230 PS im GTI-R-Topmodell mit Allradantrieb, Turboaufladung und optionaler Vierradlenkung – eine Ingenieursleistung, die den Sunny kurzzeitig in die Sportwagen-Liga hob. Ab 1993 folgte der Rückzug: Generation acht reduzierte sich auf zwei Limousinen-Varianten ohne Dieseloption, Generation neun blieb auf zehn Benziner-Ausführungen beschränkt. Nissan baute zwischen 1966 und 2005 insgesamt 175 Varianten über neun Generationen, die Leistungsspanne von 54 bis 230 PS dokumentiert die technische Bandbreite. Die Karosserievielfalt schrumpfte von sieben Formen (Limousine, Schrägheck, Kombi, Coupé) auf ausschließlich viertürige Limousinen. 2005 endete die Produktion ersatzlos, Nissan positionierte andere Modelle in der Kompaktklasse.

Market context

In Deutschland blieb der Nissan Sunny stets Randerscheinung, offizielle Verkaufszahlen erreichten nie die Volumina japanischer Konkurrenten. Die sechste Generation (1986–1991) erlebte als einzige nennenswerte Präsenz durch TÜV-geprüfte Importe, vor allem die Dieselvarianten fanden Käufer. Der GTI-R der siebten Generation wurde zum Sammlerobjekt, blieb aber extrem selten. Ab 1993 endete der offizielle Vertrieb, spätere Generationen kamen nur als Einzelimporte ins Land. Kfz-Steuer und Ersatzteilversorgung machten den Sunny unattraktiv gegenüber europäischen Wettbewerbern.

Frequently asked questions about Sunny

Wie viele Generationen des Nissan Sunny wurden gebaut?

Nissan produzierte zwischen 1966 und 2005 neun Generationen des Sunny. Die Automobilisto-Datenbank dokumentiert 175 Varianten über alle Generationen hinweg, von 54 bis 230 PS Leistung.

Wann wechselte der Nissan Sunny auf Frontantrieb?

Mit der fünften Generation 1981 stellte Nissan auf Frontantrieb mit quer eingebautem Motor um. Die ersten vier Generationen (1966–1981) hatten Heckantrieb mit Längsmotor.

Welche Sunny-Generation war in Deutschland am häufigsten?

Die sechste Generation (1986–1991) mit 78 Varianten erreichte die höchste Verbreitung in Deutschland, vor allem durch TÜV-geprüfte Importe. Dieselmotoren und breite Ausstattungswahl machten sie attraktiv.

Was war der stärkste Nissan Sunny?

Der GTI-R der siebten Generation (1990–1993) leistete 230 PS aus einem turbogeladenen Vierzylinder mit Allradantrieb. Nur 25 Varianten dieser Generation wurden dokumentiert, der GTI-R blieb extrem selten.

Gibt es einen Nachfolger des Nissan Sunny?

Nein, die Sunny-Baureihe endete 2005 ohne direkten Nachfolger. Nissan positionierte andere Modelle in der Kompaktklasse, die Sunny-Bezeichnung wurde nicht weitergeführt.