Subaru – Generationen & Spezifikationen 1958–2023

Karosserietyp
Getriebe
Motor
Antrieb
Lenkung
Anzahl der Türen
Hubraum
von
bis
Leistung

PS

PS

Beschleunigung

s

s

Baujahr
von
bis
Preis

$

$

Subaru

Subaru
Gründungsjahr
1953-07-15
Gründer
Kenji Kita, Chikuhei Nakajima, Yoichi Hatsuda
Herkunftsland
Japan
Hauptsitz
Tokyo, Japan
Konzern
Subaru Corporation
Modelle im Katalog
44
Jahresproduktion
~1 million vehicles

Fuji Heavy Industries. Das ist der Name, unter dem alles begann — 1953 in Japan, als fünf spezialisierte Zulieferer sich zusammentaten und beschlossen, selbst Autos zu bauen. Subaru war eigentlich nur der Markenname, ein Verweis auf das japanische Sternbild Pleiaden. Wer hätte gedacht, dass aus dieser unscheinbaren Konstellation ein Hersteller entsteht, der die Automobilwelt grundlegend verändern würde? Die ersten Modelle waren winzig — der 360 beispielsweise, ein knutscheliger Kei-Car mit gerade mal 356 Kubikzentimetern Hubraum. Aber dahinter steckte echte Ingenieurskunst.

Was Subaru von jedem anderen Hersteller unterschied? Der Mut zur Eigenständigkeit. Während andere japanische Marken europäische oder amerikanische Designs kopierten, entwickelte Subaru seine eigene Philosophie — und die dreht sich um eines: Symmetrische Allradantrieb. 1972 war das Debüt, lange bevor der Westen verstand, warum das überhaupt wichtig sein könnte. Erst durch Erfolge in der Rallye-Weltmeisterschaft, später durch die legendäre Impreza WRX STi, erkannte die Welt: Diese Japaner wissen, was sie tun. Flach-Boxer-Motoren, Boxer-Motoren überall — eine andere Konstruktion, die Gewichtsvorteil bringt und den Schwerpunkt senkt.

Heute sind wir bei 44 Modellen angekommen — ein beeindruckendes Portfolio für einen Hersteller, der nie die Größe eines Toyota oder Honda erreichen wollte. Die Limousinen-Baureihen wie die Legacy und Impreza haben Kultstatus erreicht. Die SUV-Modelle wie der Forester dominieren ihre Klasse. Und jetzt? Der Blick geht nach vorne — elektrische Modelle entstehen, die die gleiche Leidenschaft für Authentizität zeigen. Subaru war nie die größte Marke. Aber die loyalsten Fans? Die hat kein anderer.

Geschichte von Subaru

1954 — das Geburtsjahr von Subaru. Gegründet von Fuji Heavy Industries, einem Rüstungskonzern, der nach dem Zweiten Weltkrieg völlig umdenken musste. Stellt euch das vor: Ein Unternehmen, das Flugzeuge gebaut hat, sitzt plötzlich mit Fabriken, Maschinen und hunderten von Ingenieuren da — aber ohne Flugzeugindustrie. Was tun? Sie bauten Autos. Der Name "Subaru" stammt aus der japanischen Astronomie — es ist der Name für das Sternbild Plejaden. Sieben Sterne, sechs sichtbar. Das Logo zeigt genau das. Symbolisch, oder? Ein Neuanfang unter neuen Sternen.

Die ersten Jahre waren hart. Subaru startete mit dem 1000, einem winzigen, frontgetriebenen Wagen mit gerade mal einem Liter Hubraum. Klein, günstig, praktisch — genau das, was Japan in den 1950ern brauchte. Aber ehrlich? Niemand außerhalb Japans kannte die Marke. Die Konkurrenz war übermächtig. Toyota, Nissan — diese Namen dominieren die Welt. Subaru war das Unbekannte. Und dann kam die Wende. Der 360 in 1958 — dieser Mini-Wagen mit runden Formen und 16 PS. Nicht gerade beeindruckend. Aber zuverlässig. Und verdammt niedlich.

Revolutionär war nicht das Auto selbst — es war das, was danach kam. 1966, der Subaru 1000 mit Allradantrieb. Warte kurz — Allrad in einem Budget-Familienauto? Das war verrückt. Aber es funktionierte. Subaru erkannte etwas, das andere übersehen hatten: In bergigen, schneebedeckten Gegenden brauchte man Grip, nicht Sportlichkeit. Diese Erkenntnis definierte die gesamte Marke. Jahrzehnte später — im Rallysport — sollte dieses Wissen Gold wert sein. Alles begann mit dieser einfachen Idee.

Der Durchbruch kam in den 1980ern mit dem Legacy. Eine mittelgroße Limousine mit Allradantrieb, Boxermotor und — das war neu — wirklich gut verarbeitet. Die Japaner verfeinerten, was sie kannten. Nicht spektakulär, aber zuverlässig. Der Impreza WRX folgte 1994 und änderte alles. Ein turbogelanderter Kompakt-Sportler mit Allrad — Performance, die man nicht erwartet hatte. Im Rallysport dominierte Subaru nun. Colin McRae, Richard Burns — diese Namen sind Legende. Der WRX STi wurde zum Kultauto. Nicht nur für Rennfahrer — für jeden, der verstand, was echter Antrieb bedeutet.

Heute ist Subaru anders. Der Forester dominiert die SUV-Klasse, der BRZ erinnert daran, dass Subaru immer noch Sportlichkeit im Blut hat. Die Zukunft? Elektrifizierung ist unvermeidlich. Schaut euch die elektrische Modellpalette an. Von einem Flugzeughersteller, der zufällig Autos baute, zu einer Marke, die Millionen Menschen vertraut — das ist die Subaru-Geschichte. Nicht die größte. Aber definitiv eine der authentischsten.

Subarus Vermächtnis: Bodenständig und Zukunftsorientiert

Subaru — das ist nicht die glamouröse Marke, die dich mit Prestige blendet. Das ist ehrliche Handwerkskunst. Ein Hersteller, der sich seit 1926 bewusst anders entschieden hat: Allradantrieb statt Massenpopularität, Boxer-Motoren statt Trends, verlässliche Langlebigkeit statt Schnellschuss. Die 44 Modelle in der Subaru-Familie zeigen genau das — von robusten SUV-Modellen bis zu zukunftsweisenden Elektrofahrzeugen. Wer Subaru wählt, wählt nicht das Auffälligste. Aber das Richtige.

Subaru Modellkategorien

Technische Übersicht der Subaru-Modelle

SegmentModelleLeistungAntriebAusstattung
Segment
Suv 5 doors
Models Performance
114 - 280 PS
Drive
4x4, FWD
Features
-
Segment
Estate 5 door
Models Performance
60 - 300 PS
Drive
4x4, FWD
Features
-
Segment
Hatchback 5 door
Models Performance
58 - 400 PS
Drive
4x4, FWD
Features
-
Segment
Mini 5 doors
Models Performance
31 - 99 PS
Drive
4x4, FWD
Features
-
Segment
Minivan
Models Performance
48 - 64 PS
Drive
4x4, FWD, RWD
Features
-
Segment
Microvan
Models Performance
46 - 98 PS
Drive
FWD, 4x4, RWD
Features
-
Segment
Mini 3 doors
Models Performance
31 - 86 PS
Drive
FWD, 4x4, RWD
Features
-
Segment
Limousine
Models Performance
60 - 308 PS
Drive
4x4, FWD
Features
-
Segment
Coupé
Models Performance
16 - 280 PS
Drive
4x4, RWD, FWD
Features
-
Segment
Compact van
Models Performance
54 - 147 PS
Drive
4x4, FWD
Features
-
Segment
Sedan 2 doors
Models Performance
60 PS
Drive
FWD
Features
-
Segment
Pickup double cab
Models Performance
165 - 210 PS
Drive
4x4
Features
-
Segment
Pickup single cab
Models Performance
67 - 94 PS
Drive
4x4
Features
-

Häufig gestellte Fragen zur Subaru

Wie viele Modelle hat Subaru insgesamt?

Subaru hat aktuell 44 verschiedene Modelle im Portfolio — vom winzigen Kei-Car bis zum robusten SUV. Das reicht vom legendären 360er aus den 1960ern bis zu modernen Elektrofahrzeugen. Die Bandbreite ist beeindruckend. Schau dir die Limousinen und SUVs an. Jedes Segment abgedeckt.

Wann wurde Subaru gegründet?

Subaru wurde 1953 gegründet — aber die Geschichte beginnt viel früher. Die Muttergesellschaft Fuji Heavy Industries existierte schon seit 1917. Nach dem Zweiten Weltkrieg brauchte Japan Autos. Subaru sprang ein mit dem 360 1958. Kleiner Wagen, großer Einfluss. Das Unternehmen wuchs von da an kontinuierlich — erst Kei-Cars, dann größere Modelle wie der Legacy. Heute ist Subaru eine globale Marke mit echtem Charakter.

Was ist Subarus charakteristische Technologie?

Allradantrieb. Punkt. Subaru hat das perfektioniert wie kaum ein anderer. Nicht nur für SUVs — auch in Limousinen wie dem Legacy und dem WRX STi. Diese Boxer-Motoren mit Allrad sind legendär. Bessere Stabilität, bessere Traktion, präzisere Fahrdynamik. Das ist Subarus DNA. Während andere Hersteller Allrad als Luxus-Feature verkaufen, ist es bei Subaru Standard-Philosophie. Deshalb fahren ihre Autos auch bei schlechtem Wetter sicherer.

Bietet Subaru Elektrofahrzeuge an?

Ja, aber nicht massiv — noch nicht. Subaru entwickelt E-Fahrzeuge, aber gemächlich. Der Fokus liegt auf Hybrid-Technologie momentan. Das ist typisch für Subaru: pragmatisch statt radikal. Die Elektro-Modelle sind noch begrenzt, aber das ändert sich. Subaru will nicht der schnellste sein — sie wollen es richtig machen. Das Unternehmen investiert in Batterie-Technologie und Allrad-Elektro-Konzepte. Geduld lohnt sich hier.

Welches ist Subarus beliebtestes Modell?

Der Forester. Definitiv. Dieses SUV verkauft sich weltweit millionenfach. Praktisch, zuverlässig, mit Allrad und Boxer-Motor. Nicht sexy wie ein WRX STi, aber ehrlich. Das ist Subarus Stärke — echte, funktionierende Autos für normale Menschen. Der Forester ist in Japan, Nordamerika und Europa die Nummer eins im Segment. Warum? Weil er liefert, was er verspricht. Keine Marketing-Spielchen.

Wo hat Subaru seinen Hauptsitz?

Tokio, Japan. Genauer: Shinjuku-Bezirk. Das Hauptwerk für die Produktion liegt aber in Ota und Gunma — dort werden die meisten Modelle gebaut. Subaru ist japanisch bis ins Mark, auch wenn sie global verkaufen. Die Fabrik in Gunma ist besonders wichtig — hier entstehen der Legacy und der Forester. Das erklärt viel über die Qualität. Japanische Handwerkskunst, nicht Massenproduktion.

Zuletzt aktualisiert

2026-02-22

Quelle

Subaru Corporation (official), National Traffic Safety and Standards Administration Japan, Wikipedia, Japan Automobile Manufacturers Association, Subaru Heritage Museum

Alle technischen Daten stammen aus den offiziellen Herstellerangaben und werden regelmäßig aktualisiert.