Limousinen & Sportbacks
Von kompakten Apollo, Astra, Calais, Caprice, Commodore, Statesman – elegantes Design mit modernster Technologie.
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Holden war Australiens Herz. General Motors kaufte 1931 die Autofirma und machte sie zur lokalen Produktionsstätte — eine Entscheidung, die ein ganzes Land verändern sollte. Gegründet 1856 als Sattlerei in Südaustralien, wuchs das Unternehmen zu einer Automobilfabrik heran, die schließlich zum Symbol australischer Ingenieurskunst wurde. Aus bescheidenen Anfängen entstand eine Legende. Die erste Holden, der FX von 1948, rollte vom Band in Melbourne und zeigte der Welt, dass Australien Autos bauen konnte — moderne, zuverlässige, bezahlbare Fahrzeuge für normale Menschen.
Was Holden besonders machte? Die Marke verstand ihre Kunden. Während andere Hersteller europäische oder amerikanische Designs einfach importierten, entwickelte Holden Fahrzeuge speziell für australische Bedingungen — lange Strecken, raue Straßen, extremes Klima. Der Commodore wurde zur Institution, ein Auto, das jede australische Familie kannte. Über sieben Generationen hinweg dominierte dieser Mittelklassler den Markt, konkurrierte mit dem Ford Falcon und schrieb Motorsport-Geschichte in der V8 Supercar-Serie. Die Marke stand für Authentizität, nicht für Prestige — und genau das liebten die Australier.
Das Portfolio war vielfältig und praktisch. Limousinen wie der elegante Caprice boten Komfort für die gehobene Mittelklasse, während SUV-Modelle wie der robuste Jackaroo und der legendäre UTE echte Arbeitstiere waren. Der sportliche Monaro bewies, dass Holden auch Performance konnte. Auch kompakte Modelle wie der Barina und der Astra fanden ihre Zielgruppe. Eine Marke für jeden Australier. Das war Holdens Versprechen — und es funktionierte über Jahrzehnte hinweg.
Alles begann mit einem Traum. 1856 gründete James Alexander Holden eine Sattlerei in Adelaide — nicht gerade der Anfang einer Automobilfabrik, aber die Grundlage für etwas Größeres. Sein Enkel, ebenfalls James, erkannte Anfang des 20. Jahrhunderts, dass die Zukunft nicht in Pferdesätteln lag, sondern in Motoren. Die Familie baute zunächst Karosserien für andere Hersteller, bevor sie 1931 den entscheidenden Schritt wagte: Holden Motors Limited fusionierte mit General Motors-Holden und wurde zur Herstellung kompletter Automobile berechtigt. Stellen Sie sich vor — ein kleines australisches Unternehmen, das plötzlich mit einem Weltkonzern verbunden war. Das war der Moment, in dem alles sich änderte.
Die frühen Jahre waren hart. 1948 rollte der erste Holden FJ vom Band — ein Auto, das speziell für australische Bedingungen konstruiert war. Robust, zuverlässig, für die Hitze und Staubstraßen des Outback gedacht. Aber anfangs waren die Verkäufe schleppend, die Produktion litt unter Materialmangel nach dem Krieg, und Konkurrenz aus Europa wurde stärker. Holden musste beweisen, dass es mehr war als nur eine lokale Montageanlage. Die Ingenieure arbeiteten fieberhaft an Verbesserungen. Schon bald merkten die Australier: Das ist unser Auto. Nicht importiert. Von uns gebaut.
Dann kam der Commodore. Alles änderte sich. 1978 präsentierte Holden die erste Generation — ein mittlerer Sedan basierend auf der Opel Rekord-Plattform, aber mit australischem Temperament. Der Motor war ordentlich, das Handling straßentauglich, der Preis konkurrenzfähig. Die Australier liebten ihn sofort. Hier war endlich ein Auto, das nicht nur funktionierte, sondern auch Spaß machte. Der Commodore wurde zum Inbegriff australischer Mobilität — nicht fancy wie europäische Limousinen, nicht spritfreudig wie amerikanische Barges, sondern irgendwo dazwischen. Perfekt für das Land. Die Verkaufszahlen explodierten. Plötzlich war Holden nicht nur relevant — Holden war Australien.
Die Erfolgsgeschichte setzte sich fort. Der Statesman brachte Luxus ins Portfolio, der Monaro wurde zur Performance-Ikone der 1960er und später zur modernen Muskelcar-Legende. Der UTE — die Kombination aus Pkw und Ladefläche — wurde zur kulturellen Institution. Motorsport? Holden dominierte die Bathurst 1000, eines der härtesten Autorennen der Welt. Zwischen den 1960ern und 1990ern war Holden praktisch unschlagbar auf der Rennstrecke. Das war nicht nur Marketing — das war Leidenschaft. Die Fabriken in Port Melbourne und Fishermens Bend liefen auf Hochtouren. Australien kaufte Holden, weil Holden Australien verstand.
Dann kam das Ende. Nicht dramatisch, sondern schleichend. Die Globalisierung, sinkende lokale Nachfrage, teurere Produktion in Australien — die Rechnung ging nicht mehr auf. 2017 produzierte Holden das letzte Auto in Australien. Punkt. Nach fast 70 Jahren Fertigung im Land war Schluss. Heute ist Holden eine Importmarke, vertreibt internationale Modelle wie den Barina und den Astra. Die goldene Ära ist vorbei. Aber die Erinnerung bleibt — an einen Hersteller, der bewies, dass Australien Autos bauen konnte, die die Welt respektiert. Erkunden Sie die moderne Elektro-Flotte und sehen Sie, wohin die Reise geht.
Holden — das ist mehr als nur eine Automarke. Es war Australiens Antwort auf die Welt, der Beweis, dass man nicht immer amerikanische oder europäische Autos fahren musste, um stolz zu sein. Von den ersten Commodore-Generationen bis zu den modernen SUV-Modellen — Holden schrieb Automobilgeschichte im Outback. Die Marke verschwand 2017, aber das Gefühl bleibt. Jeder, der je einen Holden gefahren hat, weiß: Das war echte australische Ingenieurskunst. Heute interessieren sich Sammler weltweit für diese Modelle, suchen nach Elektroversionen und Klassiker gleichermaßen. Holden war nicht perfekt. Aber es war echt. Und das zählt.
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Alle Limousinen anzeigen →Vielseitige SUV-Familie: Frontera, Jackaroo. Alle mit optionalem quattro-Allrad.
Alle SUVs anzeigen →Sportliche Ikonen: Monaro. Leistungsstarke Modelle für maximalen Fahrspaß.
Alle Sportwagen anzeigen →| Segment | Modelle | Leistung | Antrieb | Ausstattung |
|---|---|---|---|---|
|
Segment
Pickup single cab
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Models |
Performance
200 - 367 PS
|
Drive
FWD, RWD
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Features
Variable Valve Timing, Electronic Stability Control, Traction Control System
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Segment
Limousine
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Models |
Performance
122 - 320 PS
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Drive
RWD, FWD
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Features
Active Fuel Management, Magnetic Ride Control, Head-Up Display, Brembo Performance Brakes
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Segment
Estate 5 door
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Models |
Performance
126 - 306 PS
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Drive
RWD, FWD
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Features
All-Wheel Drive, Variable Valve Timing, Electronic Stability Control
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Segment
Pickup double cab
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Models |
Performance
110 - 215 PS
|
Drive
RWD
|
Features
4WD Hi-Lo Transfer Case, Electronic Locking Differential, Hill Descent Control
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Segment
Compact van
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Models |
Performance
147 PS
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Drive
FWD
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Features
FlexRide Suspension, Electronic Stability Program, Traction Control System
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Segment
Cabrio
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Models |
Performance
147 - 200 PS
|
Drive
FWD
|
Features
Electronic Soft Top, Electronic Stability Control, Variable Valve Timing
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Segment
Hatchback 5 door
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Models |
Performance
122 - 200 PS
|
Drive
FWD
|
Features
Variable Valve Timing, Electronic Stability Control, Traction Control System
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Segment
Suv 5 doors
|
Models |
Performance
114 - 205 PS
|
Drive
4x4
|
Features
4WD Hi-Lo Transfer Case, Electronic Locking Differential, Hill Descent Control, Skid Plates
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Segment
Mini 5 doors
|
Models |
Performance
90 - 125 PS
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Drive
4x4, FWD
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Features
Electronic Stability Control, Variable Valve Timing, Traction Control System
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Segment
Coupé
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Models |
Performance
233 - 408 PS
|
Drive
RWD
|
Features
Magnetic Ride Control, Brembo Performance Brakes, Limited Slip Differential, Launch Control
|
Holden hat insgesamt über 15 verschiedene Modelle entwickelt. Das ist beachtlich für einen Hersteller, der sich auf den australischen Markt konzentrierte. Die Bandbreite ist beeindruckend — von der kompakten Barina bis zum kraftvollen UTE. Schau dir die Sedan-Modelle an. Oder die robusten SUV-Modelle wie der Jackaroo. Beeindruckend, wie vielfältig das Portfolio war.
Das ist eine wilde Geschichte. Holden startete 1856 als Sattlerei in Adelaide — ja, Sattlerei, nicht Autofabrik. 1913 begannen sie, Karosserien zu bauen. Dann 1931 kam General Motors und alles änderte sich. Holden wurde zur australischen Antwort auf amerikanische Massenproduktion. Von 1931 bis 2017 — über 86 Jahre — bauten sie Autos speziell für den australischen Markt. Das ist nicht einfach eine Marke. Das ist australische Identität. Und dann war es vorbei. General Motors zog sich 2017 zurück. Ende einer Ära.
Holden war nicht bekannt für futuristische Technologie. Nein. Sie waren bekannt dafür, dass sie Autos bauten, die in Australien funktionieren. Das ist etwas anderes. Der Commodore war das Herzstück — mit großvolumigen V8-Motoren, verstärktem Fahrwerk für unbefestigte Straßen, Klimaanlage gegen die Hitze. Der Monaro zeigte, dass Holden auch Performance konnte. Aber die echte Signatur? Zuverlässigkeit. Robustheit. Autos, die nicht in der Wüste sterben. Das war Holdens Geheimnis.
Kurze Antwort: Nein. Holden kam nie ins Elektro-Zeitalter. Das ist tragisch, wenn man drüber nachdenkt. General Motors stoppte die Produktion 2017 — genau in dem Moment, als Elektrofahrzeuge durchstarten sollten. Kein Holden-Elektroautos. Keine Zukunftsstrategie. Stattdessen endete eine 86-jährige Geschichte mit klassischen V8-Motoren und Verbrennern. Was hätte sein können? Wir werden es nie erfahren. Holden hätte eine echte australische EV-Marke sein können. Stattdessen ist es jetzt nur noch Geschichte.
2026-02-20
Holden (official), Australian Automotive Manufacturers Association, Wikipedia, National Museum of Australia, Australasian Society of Automotive Engineers
Alle technischen Daten stammen aus den offiziellen Herstellerangaben und werden regelmäßig aktualisiert.