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Dieses Archiv vereint 39 Prospekte der Audi NSU Modellreihe von 1973 bis 2024 aus neun Märkten. Die Sammlung dokumentiert die Entwicklung vom klassischen NSU über moderne Audi Sport RS Modelle bis zu innovativen g-tron Varianten und der legendären Quattro 35th Anniversary Edition. Originalprospekte aus Händlerbeständen zeigen Designsprache, Technik und Positionierung verschiedener Generationen. Ein wertvolles Archiv für Automobilhistoriker, Enthusiasten und Fachleute.
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Als Audi 1973 die NSU-Baureihe in sein Programm übernahm, positionierte sich der Ingolstädter Hersteller bewusst im kompakten Mittelsegment. Die Frontantriebstechnik mit Wankelmotoren oder konventionellen Vierzylindern sprach Käufer an, die Platzeffizienz und moderne Konstruktion schätzten. Der Wagen verkörperte Audis Strategie, durch technische Substanz und solide Verarbeitung
Das RS-Programm 2013 umfasste vier Karosserievarianten: den RS 4 Avant, RS 5 Coupé, RS 5 Cabriolet und RS 6 Avant. Jedes Modell erhielt überarbeitete V8- oder V10-Motoren mit direkter Einspritzung. Der RS 6 Avant leistete 560 PS, der RS 4 Avant 450 PS. Die Ingenieure setzten auf Carbon-Keramik-Bremsanlagen und dynamische Allradlenkung als Kernfeatures dieser Generation.
Die transversal eingebauten Fünfzylinder-Turbomotoren prägten 2014 das RS-Programm entscheidend: Der 2,5-Liter-Verdichter in der RS5 leistete 450 PS und setzte auf direkter Benzineinspritzung, während die RS4-Variante mit 435 PS arbeitete. Beide Aggregate verfügten über das Siebengang-S-Tronic-Getriebe und Quattro-Allradantrieb als Serienausstattung. Die Ingenieure hatten die A
Die RS-Modelle erreichten den nordamerikanischen Markt 2015 zunächst mit Zurückhaltung: Audi bot die Linie dort zunächst nur als importierte Spezialbestellung an. Der V8-biturbo mit 560 PS war für US-Käufer konzipiert, die Quattro-Technik und das adaptive Luftfahrwerk sprachen die Premium-Fraktion an. Erst später würde die Verfügbarkeit in den USA breiter ausfallen.
Als Audi 2017 die RS-Modellreihe überarbeitete, stand eine klare Ingenieursphilosophie dahinter: mehr Leistung durch optimierte Turboaufladung, reduziertes Gewicht mittels Carbon-Komponenten. Die neuen V6- und V8-Aggregate lieferten bis zu 605 PS. Der deutsche Markt erwartete Substanz statt Marketing – und bekam sie.
Die RS-Modelle erreichten 2022 den taiwanesischen Markt als hochgradig spezialisierte Importvarianten. Audi positionierte die Baureihe dort über Einzelimporteure, was die technische Ausstattung und die Motorisierung – ein 2,9-Liter-Biturbo mit 592 PS – als Kernargument in den Mittelpunkt rückte. Der DACH-Markt erhielt parallel die gleiche Motorengeneration, doch Taiwan sah dies
Als die 2024er RS-Baureihe in die Showrooms kam, positionierte sich Audi mit einer Strategie der Leistungsverdichtung: Vier Varianten teilten sich das Angebot, alle mit biturbo-Technologie und Allradantrieb. Der RS 6 Avant lieferte 592 PS, der kompaktere RS 5 Coupé 480 PS. Diese Differenzierung nach Karosserie und Hubraum sollte Käufer im DACH-Raum gezielt ansprechen—vom Famili
Als Audi 1981 die aktualisierte Baureihe in den Handel brachte, zeigte sich die Palette von kompakten Fronttrieblern bis zu den selbstzündenden Varianten. Der Ingolstädter Hersteller hatte die Motorenpalette überarbeitet: Der 1,3-Liter-Vierzylinder leistete nun 55 PS, während die 1,6er-Benziner auf 75 PS kamen. Besonders die neuen Diesel-Optionen mit Direkteinspritzung sprachen
Das Modelljahr 1982 präsentierte Audis Palette als durchdachte Abstufung: Der 80er mit Vierzylindern von 1,3 bis 1,6 Liter Hubraum, der 100er mit 2,0-Liter-Aggregaten und der sportliche Coupé als Flaggschiff. Jede Baureihe folgte klarer Ingenieurslogik—Frontantrieb, Wasserkühlung, bewährte Zuverlässigkeit. Die Niederländer schätzten diese Klarheit.
Das Motorenprogramm 1983 ruhte auf bewährter Technik: Der 1,3-Liter-Vierzylinder mit 60 PS blieb das Einstiegsmodell, während die 1,6-Liter-Variante mit 75 PS für den gehobenen Anspruch stand. Die Fünfzylinder-Aggregate – 2,0 Liter mit 115 PS und 2,2 Liter mit 135 PS – definierten das Leistungsspektrum. Audi setzte auf Zuverlässigkeit statt technische Experimente; Wasserkühlung
Die britische Einfuhr des 1984er Audi-Programms umfasste das komplette Sortiment: von der 80er-Baureihe mit dem 1,3-Liter-Motor bis zum 200er mit fünfzylindrigem Turbo. Während der Quattro-Antrieb auf dem Kontinent bereits etabliert war, blieb er auf der Insel zunächst Spezialität für Enthusiasten. Der UK-Markt erhielt die gleichen Ausstattungslinien wie der deutsche Heimatmark
Gegen Mitte der achtziger Jahre musste sich Audis Modellpalette gegen den Golf GTI und den aufstrebenden BMW 3er behaupten. Die 1985er Reihe setzte auf bewährte Frontantriebstechnik und Qualitätsstandards, die im deutschsprachigen Raum als verlässlich galten. Mit Benzinmotoren von 55 bis 136 PS und Dieselvarianten etablierte sich das Programm als solide Alternative für Käufer,
Als die Modellpalette 1986 in die Showrooms kam, positionierte sich Audi mit einer klaren Strategie: Der 80er bot Alltagstauglichkeit mit Qualitätsanspruch, während der 100er Geschäftsleute anzog, die Komfort und Prestige gleichermaßen wertschätzten. Die Ingenieure hatten die Motorenreihe gründlich überarbeitet – Vierzylinder mit 75 bis 136 PS, dazu optional der Fünfzylinder mi
Die quer eingebauten Motoren der 1988er-Palette reichten vom 1,6-Liter-Benziner bis zum 2,3-Liter-Fünfzylinder, der knapp 140 PS abgab. Audi hatte die Konstruktion bewährt und konzentrierte sich auf Feinheiten: verbesserte Einspritzung, optimierte Kühlung, präzisere Schaltgetriebe. Der deutsche Markt schätzte diese handwerkliche Sorgfalt.
Die niederländischen Märkte erhielten 1989 das vollständig überarbeitete Programm mit deutlich gestärkter Motorenpalette. Während der 80er Coupé in den Niederlanden längst Kultstatus genoss, brachte Audi nun modernisierte Benziner und Dieseloptionen in alle Baureihen. Die technische Ausstattung orientierte sich an nordeuropäischen Anforderungen: robuste Fahrwerke für Stadtverke
Die Quermontage des 1,8-Liter-Motors mit 112 PS prägte 1990 die technische Strategie der gesamten Baureihe. Audi setzte auf bewährte Fünfzylinder-Architektur und Längslenkerhinterachse, während der Hubraum bis 2,3 Liter anwuchs. Diese Motorenpalette definierte das Fahrerlebnis über alle Karosserietypen hinweg.
Mitte 1992 positionierte sich Audis Palette gegen die etablierte Konkurrenz: Der kompakte A4 mit seinem neuen 1,8-Liter-Fünfzylinder (125 PS) sollte den Golf und die Kadett-Generation verdrängen, während die größeren Modelle ihre Ingenieurtradition behaupteten. Quattro-Antrieb blieb das Unterscheidungsmerkmal im Segment.
Das Programmjahr 1994 bot Audi-Käufern eine breite Palette: den A4 als Limousine und Avant, den A6 in bewährter Viertürer-Form sowie Coupé und Cabriolet im Portfolio. Die Motorisierung reichte vom 1,6-Liter-Vierzylindermotor bis zu Sechszylindervarianten mit bis zu 174 PS. Jede Karosserievariante sprach andere Käufergruppen an, wobei die technische Substanz durchweg hochwertige
Die niederländische Audi-Palette von 1996 umfasste das gesamte Spektrum vom kompakten A4 bis zur Oberklasse-A8. Der A6 mit 2,6-Liter-V6-Motor (150 PS) etablierte sich als Mittelklasse-Favorit bei den Benelux-Käufern, während der A4 mit Fünfzylinder-Turbodiesel (90 PS) zunehmend Flottenkäufer anzog. Die Quattro-Technologie war in dieser Region besonders gefragt.
Die Palette 1999 spannte sich vom kompakten A3 bis zur A8-Limousine: drei Motorengenerationen, zwei Getriebebaureihen und Allradantrieb optional in mehreren Baureihen. Der A4 erhielt Überarbeitungen an Fahrwerk und Lenkung, während der A6 mit verbesserter Geräuschdämmung punktete. Quattro-Varianten dominierten das Angebot in den deutschsprachigen Märkten.
Im Modelljahr 2002 verteilte sich das Audi-Angebot über mehrere Märkte unterschiedlich. Während die A3-Reihe in Deutschland und Österreich fest etabliert war, erreichte die A4-Familie mit überarbeiteter Frontpartie und verbessertem Innenraum die Händler. Der A6 präsentierte sich mit neuer Motorenpalette: ein 2,4-Liter-V6 mit 177 PS für gehobene Ansprüche, daneben bewährte Diese
Im Jahr 2008 positionierte sich Audi gegen die etablierte Konkurrenz der BMW 3er und Mercedes C-Klasse mit einer Palette, die vier Benzinmotoren von 2,0 bis 3,2 Litern Hubraum umfasste. Die Quattro-Allradtechnik war dabei das Unterscheidungsmerkmal, das Käufer in dieser Klasse suchten. Der überarbeitete A4 mit seinen strafferen Proportionen sollte den Anspruch auf Ingenieurskun
Als Audi 2009 die Modellpalette überarbeitete, stand die Ingenieurarbeit im Fokus: neue Direkteinspritzung bei den Benzinmotoren, optimierte Getriebe und ein reduziertes Gewicht durch Aluminium-Karosserieteile. Die Ingolstädter setzten auf Effizienz ohne Leistungseinbußen – ein Ansatz, der den deutschen Markt überzeugte und die Konkurrenz unter Druck setzte.
Während die BMW 3er und Mercedes C-Klasse ihre Dominanz behaupteten, positionierte sich Audis Programm 2010 als technisch versierter Gegenpol. Die A4-Reihe mit ihren FSI-Benzinern und TDI-Dieseln, gepaart mit Quattro-Allradantrieb auf Wunsch, sprach Käufer an, die Fahrdynamik ohne Kompromisse bei Effizienz suchten. Das war Audis Kernstrategie in diesem Segment.
Als Audi 2011 die Modellpalette in den USA überarbeitete, stand die Ingenieursphilosophie deutlicher denn je: Quattro-Allradantrieb als Standard in den meisten Varianten, FSI-Direkteinspritzung mit 211 PS im A4, und eine neu abgestimmte Siebenschalt-Automatik. Die Ingolstädter setzten auf bewährte Technik, verfeinert durch Leichtbau und präzisere Motormanagement-Systeme.
Das Modelljahr 2012 präsentierte Audis Palette mit vier Kernvarianten: den kompakten A3, den voluminösen A4 als Limousine und Avant, den sportlichen A5 sowie die Oberklasse-Modelle A6 und A8. Jede Baureihe erhielt differenzierte Motorisierungen, vom sparsamen 1,4-Liter-TFSI bis zum kraftvollen 3,0-Liter-V6 mit bis zu 333 PS. Die Ingenieure setzten auf FSI-Direkteinspritzung und
Das Modelljahr 2013 führte die neue Achtzylinder-Motorenfamilie ein, mit dem 4,2-Liter-V8 in mehreren Varianten bestückt. Die Ingenieure setzten auf direkter Einspritzung und optimierter Kurbelwellenlagerung, um Effizienz und Langlebigkeit zu steigern. Diese technische Grundlage prägte die gesamte Palette und bestimmte die Abstimmung aller Varianten für den deutschsprachigen Ma
Das Modelljahr 2014 markierte für den nordamerikanischen Markt eine Umbruchphase: während der A4 mit überarbeiteter Frontpartie und verfeinerten LED-Tagfahrlichtern debütierte, erweiterte Audi die Präsenz mit dem Q5 und dem neu eingeführten Q7 in drei Reihen. Die Zielgruppe reichte vom kompakten A3 bis zum großvolumigen Q7 mit dessen 3,0-Liter-Supercharged-V6-Motor gute 333 PS
Gegen die etablierte Konkurrenz von BMW und Mercedes-Benz trat Audis Modellpalette 2015 mit gestärkter Präsenz an. Die Ingolstädter hatten ihre Motoren effizienter gestaltet, die Assistenzsysteme erweitert und die Innenräume digitaler ausgestattet. Im amerikanischen Markt, wo SUV-Varianten das Geschäft dominierten, positionierte sich das Sortiment als technisch versierter Gegen
Als Audi 2016 die überarbeitete Modellpalette in den USA einführte, stand die Ingenieurphilosophie des Hauses deutlicher denn je im Fokus. Die Quattro-Antriebstechnik durchzog alle Baureihen, während die neue MMI-Generation mit Touch-Response-Oberflächen die Bedienung revolutionierte. Jedes Modell verkörperte die deutsche Fertigungspräzision, die amerikanische Käufer zunehmend
Während BMW und Mercedes ihre Elektrifizierung vorantrieben, präsentierte Audi 2022 eine Modellpalette im Umbruch. Der Verbrenner blieb zentral – die überarbeiteten Vierzylinder mit bis zu 204 PS in den Kompaktmodellen bewahrten Effizienz und Alltagstauglichkeit. Parallel wuchs das E-Tron-Angebot. Für den österreichischen Markt bedeutete das Angebot eine seltene Wahlfreiheit zw
Zum 35. Geburtstag des Quattro bot Audi 2015 eine Sonderedition, die das Erbe des Allradantriebs würdigte. Neben der klassischen Coupé-Karosserie standen Limousine und Avant zur Wahl, jeweils mit überarbeiteten Designelementen und exklusiven Interieur-Details. Die Motorenpalette reichte vom 2,0-Liter-TFSI mit 220 PS bis zum 3,0-Liter-TFSI mit 333 PS, wobei alle Versionen die be
Der Fünfzylinder-Turbomotor mit 550 cm³ Hubraum leistete 162 PS und prägte die Quattro-Linie 1985 entscheidend. Audi hatte die Antriebskonzeption verfeinert: Der permanente Allradantrieb mit Torsen-Differenzial verteilte Kraft bewusst asymmetrisch, während die Karosserie aus hochfestem Stahl Gewicht sparte. Technisch repräsentierte dieser Jahrgang die Reife des Systems, das Ral
Als Audi 1990 seine Taxiflotte modernisierte, stand die Zuverlässigkeit im Mittelpunkt der Entwicklung. Die Limousine mit 1,8-Liter-Motor und 100 PS sollte Berufsfahrern Langlebigkeit und wartungsfreundliche Technik bieten. Der deutsche Markt erwartete von dieser Generation robuste Alltagstauglichkeit für den Dauereinsatz – eine Anforderung, die Audi mit solidem Handwerk erfüll
Während der Golfklasse längst auf Elektrifizierung setzte, positionierte sich die g-tron 2017 als pragmatische Alternative im Erdgassektor. Mit einem 1,5-Liter-Turbomotor, der 110 kW leistet, konkurrierte das Modell gegen konventionelle Benziner und Hybride, ohne dabei die Infrastruktur-Realität zu ignorieren. Der DACH-Markt erkannte hier weniger eine Zukunftstechnologie als ei
Das Archiv umfasst insgesamt 39 Originalbroschüren, Händlerkataloge und Fabrikdokumente zur Audi NSU Modellreihe. Diese Sammlung dokumentiert die Entwicklung der Modellpalette über mehrere Jahrzehnte hinweg und bietet einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Varianten und Generationen dieses ikonischen Fahrzeugs.
Die Sammlung erstreckt sich von 1973 bis 2024 und dokumentiert damit über 50 Jahre Modellgeschichte. Dabei werden verschiedene Generationen und Entwicklungsphasen erfasst, von der ursprünglichen NSU-Ära bis zu modernen Varianten wie der g-tron Modellreihe und der Quattro 35th Anniversary Edition.
Ja, die originalen Fabrikdokumente und Händlerkataloge sind hervorragende Ressourcen für Restaurierungsprojekte. Sie enthalten detaillierte Informationen zu Ausstattungsoptionen, Farbvarianten und technischen Merkmalen der verschiedenen Baujahre, die bei der authentischen Wiederherstellung von Fahrzeugen unverzichtbar sind.
Das Archiv dokumentiert neun verschiedene Märkte und regionale Varianten. Dies ermöglicht Vergleiche zwischen unterschiedlichen Marktversionen und zeigt, wie Audi seine Modellpalette an verschiedene Länder und Regionen angepasst hat. Die Vielfalt der Dokumente spiegelt die internationale Bedeutung dieser Modellreihe wider.
Die Archivseite konzentriert sich auf die historischen Dokumente selbst – Broschüren, Kataloge und Pressematerialien aus verschiedenen Jahren. Die Katalogseite hingegen präsentiert technische Spezifikationen des aktuellen Fahrzeugs. Hier geht es um die Geschichte der Vermarktung und Dokumentation, nicht um aktuelle Fahrzeugdaten.
Das Archiv deckt mehrere Generationen ab: die ursprüngliche Audi NSU Modellreihe, die Audi Sport RS Range, die g-tron Modellreihe, die allgemeine Modellreihe sowie die Quattro 35th Anniversary Edition. Diese Abdeckung zeigt die Evolution der Marke über verschiedene Ären und Konzepte hinweg.
Das Archiv wird regelmäßig mit neu entdeckten Originalbroschüren und Katalogen erweitert. Die Sammlung wächst kontinuierlich, wenn historische Dokumente aus verschiedenen Quellen zusammengetragen und digitalisiert werden, um die Dokumentation der Modellgeschichte zu vervollständigen und zu bereichern.