2,857,591 neue Pkw wurden 2025 in Deutschland zugelassen, 1,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Das ist das dritte Jahr in Folge über 2,8 Millionen, aber die Gesamtzahl sagt wenig. Verschoben hat sich die Zusammensetzung: Die Elektroautos legten um 43,2 Prozent auf einen Rekordwert von 545.142 zu, Benziner und Diesel zusammen kamen nur noch auf 41,0 Prozent, und der Flottendurchschnitt beim CO₂ fiel auf 105,8 g/km.
Dieser Marktbericht ordnet die Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) nach Marken, Segmenten, Antrieben und Modellen ein. Er ergänzt die Jahresbilanz um die Monate 2026, in denen die neue E-Auto-Prämie den Markt sichtbar bewegt hat, zuletzt bis September. Wo wir etwas einschätzen, statt es zu belegen, steht das ausdrücklich dabei. Der Bericht ist das Zentrum unseres Marktclusters: Zu den Einzelthemen gibt es vertiefende Beiträge, die im Text und am Ende verlinkt sind.
Die Jahresbilanz 2025 in Zahlen
Laut KBA-Pressemitteilung vom 6. Januar 2026 kamen 2025 genau 2.857.591 Pkw-Neuzulassungen zusammen, nach 2.817.331 im Jahr 2024. Alle Kraftfahrzeugarten zusammen verzeichneten dagegen 3.410.587 Neuzulassungen, ein Minus von 2,4 Prozent. Der Pkw war also die Wachstumszeile in einer sonst schrumpfenden Tabelle.
Über dem Neuwagengeschäft liegt wie immer der Gebrauchtmarkt. Das KBA zählte 7.600.745 Halterwechsel über alle Fahrzeugarten (+1,0 Prozent), davon 6.512.427 bei Pkw (+0,5 Prozent). Auf jeden neu zugelassenen Pkw kommen damit rund 2,3 umgeschriebene Gebrauchte. Wer den deutschen Automarkt verstehen will, schaut also nicht nur auf die Neuzulassungen.
Spannender als das Gesamtvolumen ist die Antriebsart. Benziner kamen auf 27,2 Prozent (777.641 Fahrzeuge, minus 21,6 Prozent), Diesel auf 13,8 Prozent (395.022, minus 18,3 Prozent). Hybride insgesamt, Plug-ins eingerechnet, erreichten 39,5 Prozent, reine Elektroautos 19,1 Prozent. Die Verbrenner ohne Hybridunterstützung stellen damit weniger als die Hälfte des Marktes, und der Diesel hat nur noch einen kleinen Anteil.
Fünf Jahre Neuzulassungen im Vergleich
Seit 2021 bewegen sich die Pkw-Neuzulassungen in einem engen Korridor zwischen 2,6 und 2,9 Millionen. Das ist deutlich weniger als in den Jahren vor der Pandemie, und eine Rückkehr dorthin ist bislang nicht in Sicht.
| Jahr | Pkw-Neuzulassungen | Veränderung zum Vorjahr |
|---|---|---|
| 2021 | 2.622.132 | −10,1 % |
| 2022 | 2.651.357 | +1,1 % |
| 2023 | 2.844.609 | +7,3 % |
| 2024 | 2.817.331 | −1,0 % |
| 2025 | 2.857.591 | +1,4 % |
Quelle: KBA, Jahresbilanzen der Neuzulassungen.
Beim CO₂ ist 2025 das auffälligste Jahr. Der durchschnittliche Ausstoß neu zugelassener Pkw sank laut KBA um 11,7 Prozent von 119,8 auf 105,8 g/km. Hauptgrund ist die Elektrifizierung: 545.142 reine Elektroautos und 311.398 Plug-in-Hybride haben Fahrzeuge mit hohem Verbrauch im Neuwagenmix ersetzt. 2023 lag der Wert bei knapp 115 g/km. Dass er 2024 wieder auf 119,8 stieg, hängt aus unserer Sicht mit dem Ende des Umweltbonus für Privatkäufer am 17. Dezember 2023 zusammen. Das ist eine Interpretation, keine KBA-Aussage.
Marken 2025: Gewinner und Verlierer
Volkswagen führt mit 560.796 Neuzulassungen und 19,6 Prozent Marktanteil weiter deutlich. Dahinter liegen Mercedes-Benz (260.415, 9,1 Prozent) und BMW (253.712, 8,9 Prozent). BMW wuchs mit 8,9 Prozent am stärksten unter den großen deutschen Premiummarken, Mercedes blieb mit plus 1,0 Prozent praktisch stabil, Audi legte um 1,8 Prozent zu. Skoda liegt auf Rang vier, vor Audi.
| Rang | Marke | Neuzulassungen 2025 | Marktanteil |
|---|---|---|---|
| 1 | Volkswagen | 560.796 | 19,6 % |
| 2 | Mercedes-Benz | 260.415 | 9,1 % |
| 3 | BMW | 253.712 | 8,9 % |
| 4 | Skoda | 226.472 | 7,9 % |
| 5 | Audi | 205.862 | 7,2 % |
| 6 | Seat | 162.566 | 5,7 % |
| 7 | Opel | 136.189 | 4,8 % |
| 8 | Ford | 108.299 | 3,8 % |
| 9 | Hyundai | 93.839 | 3,3 % |
| 10 | Toyota | 87.578 | 3,1 % |
Quelle: KBA-Pressemitteilung 01/2026 vom 6. Januar 2026.
Bei Opel stehen minus 7,9 Prozent zu Buche, bei Ford plus 8,8 Prozent. Die Pressemitteilung nennt Marken nur bis Platz zehn, Porsche, Mini oder Smart tauchen dort nicht auf. Aussagen über deren Jahr überlassen wir deshalb den Herstellerzahlen, nicht diesem Bericht. Wie sich die Marken einzelner Modelle schlagen, zeigt der Beitrag Beliebteste Autos in Deutschland.
Importmarken: Skoda, Tesla und BYD
Skoda kam auf 226.472 Neuzulassungen, ein Plus von 10,2 Prozent. Seat folgte mit plus 6,7 Prozent und 5,7 Prozent Marktanteil. Beide gehören zum VW-Konzern, sodass ein Teil des Zuwachses innerhalb der Konzernfamilie wandert.
Tesla meldete 2025 nach KBA-Angaben ein Minus von 48,4 Prozent, in absoluten Zahlen 19.390 Fahrzeuge. BYD ging in die Gegenrichtung: 23.306 Neuzulassungen, ein Plus von 706,2 Prozent bei 0,8 Prozent Marktanteil. Aus einer kleinen Basis ist das viel Wachstum, am Gesamtmarkt gemessen aber noch wenig. Mit den chinesischen Marken befasst sich der Beitrag Chinesische Marken in Deutschland ausführlicher.
Im März 2026 kam Tesla mit 9.252 Zulassungen (+315,1 Prozent) zurück, im ersten Quartal waren es 12.829. Nach Berichten von electrive spielte ein „Tesla-Bonus“ von 3.000 Euro auf das Einstiegs-Model-Y eine Rolle, zusätzlich zur staatlichen Prämie. Ob die Erholung hält, bleibt offen.
So entsteht die KBA-Statistik
Das KBA zählt Zulassungsvorgänge, keine Verkäufe. Die Jahresbilanz weist Neuzulassungen aus, Halterwechsel werden getrennt erfasst. Die monatlichen Pressemitteilungen sind die Grundlage für fast alles, was Verbände und Fachpresse später veröffentlichen.
Entscheidend ist der Blick auf den Zulassungsmix: 66,1 Prozent der Neuzulassungen 2025 waren gewerblich, nur 33,6 Prozent privat. „Die Deutschen kaufen immer mehr Elektroautos“ ist deshalb ungenau. Gemeint sind in erster Linie Flotten, Leasinggesellschaften und Dienstwagenfahrer. Ein weiterer Faktor sind Eigenzulassungen. Laut Dataforce stiegen die Eigenzulassungen der Hersteller 2025 bei Elektroautos um 68 Prozent und über alle Antriebe um 23 Prozent. Im ersten Halbjahr 2025 machten Händler- und Herstellerzulassungen zusammen rund 25,7 Prozent aller Zulassungen aus. Ein belastbares Maß für die „echte“ Nachfrage lässt sich daraus nicht ableiten.
Elektroautos 2025: Rekord, aber nicht überall
Reine Batterieautos erreichten 545.142 Neuzulassungen (+43,2 Prozent) und 19,1 Prozent Marktanteil. 2024 waren es 380.609 (13,5 Prozent) gewesen. Nach dem abrupten Aus des Umweltbonus Ende 2023 war 2024 das Tal, 2025 die Erholung. Plug-in-Hybride legten um 62,3 Prozent auf 311.398 zu, ihr Anteil stieg auf 10,9 Prozent. BEV und PHEV zusammen kamen auf 856.540 Fahrzeuge (+49,6 Prozent), das sind 30,0 Prozent.
| Antriebsart | Neuzulassungen 2025 | Veränderung | Anteil |
|---|---|---|---|
| Elektro (BEV) | 545.142 | +43,2 % | 19,1 % |
| Hybrid gesamt (inkl. Plug-in) | 1.127.509 | +19,0 % | 39,5 % |
| davon Plug-in-Hybrid | 311.398 | +62,3 % | 10,9 % |
| Benzin | 777.641 | −21,6 % | 27,2 % |
| Diesel | 395.022 | −18,3 % | 13,8 % |
| Flüssiggas (LPG) | 12.079 | −11,9 % | 0,4 % |
Quelle: KBA-Pressemitteilung 01/2026.
Im Jahresverlauf zog die Kurve an: Von Januar bis November 2025 lag der BEV-Anteil kumuliert bei 18,8 Prozent (490.368 Fahrzeuge). Im Dezember waren es nach unserer Rechnung etwa 22 Prozent. Der Dezember insgesamt kam auf 246.439 Pkw (+9,7 Prozent). Eine detaillierte Analyse der Ladeinfrastruktur, der Kaufmotive und der Preisentwicklung liefert der Beitrag E-Mobilität in Deutschland 2026.
2026: E-Auto-Prämie und die Zahlen bis September
Dass die Förderung nicht pauschal 6.000 Euro für jeden Privatkäufer bedeutet, wird in der Berichterstattung oft übersehen. Die Höchstsumme erhalten nur Haushalte mit niedrigem Einkommen und mehreren Kindern. Beantragt wird sie über das BAFA, zuständig ist das Bundesumweltministerium. Nach ADAC-Angaben waren bis September/Oktober 2026 rund 100.000 Anträge ausgezahlt.
Die Zahlen zeigen die Wirkung. Im ersten Quartal 2026 wurden 699.404 Pkw neu zugelassen, davon 159.630 reine Elektroautos (+41,3 Prozent, Anteil 22,8 Prozent). Zusammen mit den Plug-in-Hybriden kamen alle Elektroantriebe auf 235.750 Fahrzeuge, 33,7 Prozent. Im März waren es 294.161 Pkw (+16,0 Prozent), davon 70.663 Elektroautos (+66,2 Prozent, 24,0 Prozent Anteil). Erstmals in einem einzelnen Monat überholten die Stromer damit den Benziner (66.959). Nach Angaben von electrive war es nach Stückzahl der drittstärkste BEV-Monat überhaupt.
Die Erwartung, im vierten Quartal werde die Nachfrage einbrechen, hat sich bis jetzt nicht bestätigt. Im September 2026 meldete das KBA 256.774 Neuzulassungen (+9 Prozent), davon 88.599 Elektroautos, rund 95 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Der BEV-Anteil lag bei 34,5 Prozent, der durchschnittliche CO₂-Ausstoß bei 82,7 g/km. Das Quartalsupdate mit allen Monatswerten steht im Beitrag KBA-Quartalsupdate 2026.
Segmente: SUV vorn
Das KBA ordnet Neuzulassungen nach Fahrzeugsegmenten, nicht nach Preisklassen. Die vier größten Segmente vereinen 72,7 Prozent des Marktes.
| Segment | Anteil 2025 | Veränderung |
|---|---|---|
| SUV | 33,3 % | +11,9 % |
| Kompaktklasse | 16,7 % | −9,5 % |
| Kleinwagen | 11,8 % | +0,1 % |
| Geländewagen | 10,9 % | −2,3 % |
| Obere Mittelklasse | 5,4 % | +37,3 % |
| Utilities | 4,7 % | +15,3 % |
Quelle: KBA-Pressemitteilung 01/2026.
Das SUV-Segment wächst weiter und stellt inzwischen ein Drittel aller Neuwagen. Die Kompaktklasse, traditionell das Golf-Revier, verliert dagegen fast zehn Prozent. Den Anstieg der Oberen Mittelklasse um 37,3 Prozent führen wir zum Teil auf Elektromodelle zurück; das ist unsere Einschätzung, das KBA liefert dafür keine Begründung. Mehr zu den Kosten der Segmente steht im Beitrag Gesamtkosten im Segmentvergleich.
Modelle: Golf bleibt vorn
Der VW Golf war 2025 mit 85.023 Neuzulassungen das meistverkaufte Modell. Auf Platz zwei folgte der VW T-Roc, auf drei der Tiguan, auf vier der Opel Corsa. Bei den Elektroautos lag der VW ID.7 mit 34.563 Zulassungen vorn, vor dem ID.3 (31.938) und ID.4 plus ID.5 zusammen (26.550), so die Auswertung von electrive auf KBA-Basis.
Dass der ID.7 den ID.3 überholte, obwohl er deutlich teurer ist, passt zum Gewerbeanteil im Markt. Hier spielt die Dienstwagenbesteuerung eine Rolle: Für reine Elektroautos gilt seit Juli 2025 die 0,25-Prozent-Regel bis zu einem Bruttolistenpreis von 100.000 Euro (zuvor 70.000 Euro). Ein Beleg, dass diese Regel gerade den ID.7 begünstigt hat, liegt uns nicht vor.
Drei Jahre im Vergleich
2023 lagen die Neuzulassungen bei 2,84 Millionen, 2024 bei 2,82 Millionen, 2025 bei 2,86 Millionen. Über drei Jahre bewegte sich die Gesamtzahl um weniger als zwei Prozent, die Zusammensetzung aber stark.
| Kennzahl | 2023 | 2024 | 2025 |
|---|---|---|---|
| Pkw-Neuzulassungen | 2.844.609 | 2.817.331 | 2.857.591 |
| BEV-Anteil | 18,4 % | 13,5 % | 19,1 % |
| Benzin-Anteil | – | 35,2 % | 27,2 % |
| Diesel-Anteil | – | 17,2 % | 13,8 % |
| Ø CO₂ (g/km) | knapp 115 | 119,8 | 105,8 |
Der Einbruch des BEV-Anteils 2024 und die Erholung 2025 zeigen, wie stark der Markt auf Förderung reagiert. Eine Verbrennerdominanz wie noch 2019 gibt es nicht mehr, das belegen schon die 41,0 Prozent für Benziner und Diesel zusammen.
Fahrzeugbestand: 49,5 Millionen Pkw
Am 1. Januar 2026 waren in Deutschland 49.486.487 Pkw zugelassen (+0,3 Prozent). Das Durchschnittsalter lag bei 10,9 Jahren, ein Jahr zuvor waren es 10,6. Der Bestand an Elektroautos stieg auf 2.034.260 (4,1 Prozent), Hybride kamen auf 4.362.563 (8,8 Prozent). Benziner und Diesel stellen damit weiterhin rund 87 Prozent der Flotte.
Die Neuzulassungen verändern den Bestand nur langsam. Bei 2,86 Millionen neuen Autos pro Jahr und knapp 50 Millionen im Bestand braucht jede Verschiebung viele Jahre. Für Gebrauchtwagenkäufer heißt das: Gebrauchte Benziner und Diesel gibt es noch lange in großer Zahl. Wie sich das auf Preise und Werthaltigkeit auswirkt, steht im Beitrag Wertverlust nach Marke.
Plug-in-Hybride: der unterschätzte Wachstumstreiber
Die Schlagzeilen gehörten den reinen Elektroautos, doch prozentual wuchsen die Plug-in-Hybride schneller: 311.398 Neuzulassungen, plus 62,3 Prozent, Anteil 10,9 Prozent statt zuvor 6,8 Prozent (rund 191.900 Fahrzeuge).
Steuerlich ist das nachvollziehbar. Bei Dienstwagen gilt für die private Nutzung grundsätzlich 1 Prozent des Bruttolistenpreises pro Monat. Für Plug-in-Hybride sind es 0,5 Prozent, wenn das Auto mindestens 80 km elektrisch fährt oder höchstens 50 g CO₂/km ausstößt, eine Anforderung, die seit dem 1. Januar 2025 strenger ist. Reine Elektroautos zahlen 0,25 Prozent, aktuell bis 100.000 Euro Bruttolistenpreis. Ob Plug-in-Hybride im Gesamtvergleich günstiger sind als reine Stromer, ist offen. Einen Beleg dafür haben wir nicht. Wer es für das eigene Fahrprofil durchrechnen will, nutzt den TCO-Rechner und die Auswertung im Beitrag Gesamtkosten im Segmentvergleich.
Produktion und Export: die VDA-Sicht
Die deutschen Hersteller produzierten 2025 nach VDA-Angaben rund 4,15 Millionen Pkw (+2 Prozent), das sind 11 Prozent weniger als 2019. Es wurden 1,67 Millionen Elektroautos gefertigt, ein Plus von 23 Prozent und ein Rekord. Der Unterschied zwischen Produktion und Inlandszulassungen ist dabei nicht als Exportquote zu lesen: Zugelassen werden in Deutschland auch viele importierte Fahrzeuge, und deutsche Marken produzieren zu einem großen Teil im Ausland. Eine saubere Verhältnisrechnung liefern die vorliegenden Daten nicht.
Deutschland im EU-Vergleich
Der europäische Markt wuchs 2025 laut ACEA um 1,8 Prozent. In der EU wurden 1.880.370 Elektroautos neu zugelassen, 17,4 Prozent aller Neuwagen. Deutschland lag mit 19,1 Prozent darüber, bei einem Wachstum der Elektroautos von 43,2 Prozent. Weitere Länderzahlen führen wir hier nicht an, weil die vorliegenden Daten sie nicht ausreichend absichern.
Was die Zahlen nicht zeigen
- Kein Verkaufsvolumen. Neuzulassungen enthalten Eigen- und Tageszulassungen, die erst später beim Kunden landen.
- Kein Bild der Privatkunden. Zwei Drittel der Zulassungen sind gewerblich.
- Keine Preise. Das KBA veröffentlicht weder Transaktionspreise noch Rabatte.
- Kein Modellvolumen in der Pressemitteilung. Modellzahlen stammen aus Zusatzauswertungen des KBA, bei Marken unterhalb der Top Ten ebenso.
- Keine Prognose. Die Monatswerte 2026 zeigen Dynamik, über die Zeit nach dem Förderbudget sagen sie nichts.
Worauf Käufer jetzt achten sollten
- Förderung prüfen. Die E-Auto-Prämie ist einkommensabhängig. Rechnen Sie mit Ihrem konkreten Haushaltseinkommen, nicht mit der Höchstsumme von 6.000 Euro.
- Gebrauchtmarkt im Blick behalten. Die 2025 neu zugelassenen Elektroautos kommen in den nächsten Jahren als Jahreswagen und Dreijährige auf den Markt.
- Gesamtkosten statt Kaufpreis vergleichen. Kfz-Steuer, Versicherung und Wertverlust gehören dazu. Die Kfz-Steuer-Berechnung und der TCO-Rechner helfen dabei.
- Abgasnorm: Seit dem 1. Januar 2026 gilt Euro 6e-bis für alle Neuzulassungen. Die Grenzwerte bleiben, die Testbedingungen für Real-Fahrten wurden aber erweitert.
- Versicherung früh klären. Wie die Kfz-Versicherung funktioniert, erklärt unser Beitrag Haftpflicht, Teilkasko, Vollkasko.
Wohin sich der Markt bis 2030 bewegt, behandelt der Beitrag Die Zukunft des Fahrens in Deutschland.
Die wichtigsten Ergebnisse
- 2025: 2.857.591 Pkw-Neuzulassungen (+1,4 Prozent), davon 66,1 Prozent gewerblich.
- Elektroautos: 545.142 (+43,2 Prozent, 19,1 Prozent). Benzin und Diesel zusammen: 41,0 Prozent.
- Durchschnittlicher CO₂-Ausstoß: 105,8 g/km, minus 11,7 Prozent.
- Volkswagen 19,6 Prozent Marktanteil, Skoda auf Rang vier.
- SUV: 33,3 Prozent der Neuzulassungen.
- 2026: Im März erstmals mehr Elektroautos als Benziner in einem Monat, im September 34,5 Prozent BEV-Anteil.
- Bestand am 1. Januar 2026: 49,5 Millionen Pkw, Durchschnittsalter 10,9 Jahre, 4,1 Prozent Elektroautos.
- Beliebteste Autos in Deutschland: die KBA-Zahlen im Detail
- E-Mobilität in Deutschland 2026
- Gesamtkosten im Vergleich: Kompaktwagen, SUV und Elektroauto
- Die Zukunft des Fahrens in Deutschland bis 2030
- Wertverlust nach Marke
- Chinesische Marken in Deutschland: BYD, MG und der Marktwandel
- Der deutsche Automarkt im ersten Quartal 2026
Quellen
- Kraftfahrt-Bundesamt, Pressemitteilung 01/2026 (Jahresbilanz 2025), 6. Januar 2026: kba.de
- KBA-Bestandszahlen zum 1. Januar 2026 (über electrive.net, 27. Februar 2026, und auto motor und sport)
- electrive.net: Modell- und BEV-Auswertung auf KBA-Basis (6. Januar 2026), Tesla März 2026 (7. April 2026), Dataforce (13. Januar 2026)
- elektroquatsch.de, ecomento.de: KBA-Monats- und Quartalswerte 2026
- ADAC: Neuzulassungen, KBA-Zahlen September 2026 und Förderung
- Verbraucherzentrale NRW, EnBW, NWB, motor1.de, umweltpakt.bayern.de: Förderbedingungen 2026
- ACEA, Pressemitteilung zur EU-Jahresbilanz 2025; VDA (über autohaus.de und elektroauto-news)
Was dieser Leitfaden abdeckt
- 01Die Jahresbilanz 2025 in Zahlen
- 02Fünf Jahre Neuzulassungen im Vergleich
- 03Marken 2025: Gewinner und Verlierer
- 04Importmarken: Skoda, Tesla und BYD
- 05So entsteht die KBA-Statistik
- 06Elektroautos 2025: Rekord, aber nicht überall
- 072026: E-Auto-Prämie und die Zahlen bis September
- 08Segmente: SUV vorn
- 09Modelle: Golf bleibt vorn
- 10Drei Jahre im Vergleich
- 11Fahrzeugbestand: 49,5 Millionen Pkw
- 12Plug-in-Hybride: der unterschätzte Wachstumstreiber
- 13Produktion und Export: die VDA-Sicht
- 14Deutschland im EU-Vergleich
- 15Was die Zahlen nicht zeigen
- 16Worauf Käufer jetzt achten sollten
- 17Die wichtigsten Ergebnisse
- 18Mehr zum Thema
- 19Quellen
Marktanalysen: alle Artikel
- Die beliebtesten Autos in Deutschland: KBA-Zulassungszahlen im Überblick
- E-Mobilität in Deutschland 2026: Was die KBA-Daten wirklich zeigen
- Deutscher Automarkt 2026: das KBA-Quartalsupdate bis September
- Gesamtkosten im Vergleich: Kompaktklasse, SUV und Elektroauto
- Chinesische Marken in Deutschland 2026: BYD, MG und der Marktwandel
- Wertverlust nach Marke: Welche Autos in Deutschland den Wert halten
- Die Zukunft des Fahrens in Deutschland: Elektroautos, autonomes Fahren und der Weg bis 2030
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