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Dieses Archiv vereint 83 Prospekte des Porsche 911 aus fünf Jahrzehnten. Von den Anfängen 1967 bis zur Gegenwart dokumentieren diese Händlerprospekte die Entwicklung einer Automobillegende über acht Märkte hinweg. Sammler, Historiker und Enthusiasten finden hier umfassendes Material zu allen Generationen, Sonderserien und Varianten des 911 – ein Fenster in die Designgeschichte und technische Evolution des Sportwagens.
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Die 911er-Reihe erreichte 1967 ihre erste große geografische Ausweitung: Während das Modell in Westdeutschland längst etabliert war, öffneten sich nun systematisch die nordeuropäischen Märkte. Die Schweiz und Skandinavien erhielten erstmals vollständige Servicenetze, was den Absatz deutlich ankurbelte. Der luftgekühlte Sechszylinder mit 110 PS blieb das Herzstück, doch die regi
Als die Baureihe 1969 in die Showrooms kam, hatte Porsche die bewährte Boxer-Mechanik erneut verfeinert. Der 2,0-Liter-Motor leistete nun 125 PS, während die Karosserie ihre charakteristische Silhouette bewahrte. Der Markt erkannte sofort, dass hier Zuverlässigkeit und Sportlichkeit eine neue Synthese eingingen – eine Kombination, die deutsche Käufer besonders schätzten.
Als die überarbeitete Baureihe 1971 in den Handel kam, hatte Porsche die Motorleistung auf 190 PS gesteigert und den Hubraum auf 2,4 Liter erweitert. Der flache Sechszylinder profitierte von verbesserter Gemischaufbereitung und optimiertem Ventiltrieb. Im deutschsprachigen Markt etablierte sich der 911 damit endgültig als Sportwagen für anspruchsvolle Fahrer, die Zuverlässigkei
Der 1974er Jahrgang erreichte den deutschsprachigen Markt mit verstärktem Fokus auf Emissionsschutz. Das Boxermotor-Portfolio reichte vom 2,4-Liter-Motor mit 150 PS bis zur Carrera-Variante mit 210 PS, beide nun mit Katalysator-Vorbereitung für die kommenden Vorschriften. In Österreich und der Schweiz wurde das Modell besonders geschätzt für seine Zuverlässigkeit bei Bergfahrte
Als die Modellreihe 1976 in den Handel kam, hatte Porsche die Motorisierung grundlegend überarbeitet. Der Sechszylinder-Boxermotor mit 2,7 Litern Hubraum leistete nun 165 PS und prägte den Charakter des Wagens neu. Die Karosserie wirkte kantiger, die Stoßfänger massiver – eine Reaktion auf amerikanische Sicherheitsvorschriften, die den 911 im wichtigsten Markt prägen sollten.
Das Modelljahr 1977 bot drei Karosserievarianten: den klassischen Coupé, den Targa mit abnehmbarem Dach und den offenen Cabriolet. Der luftgekühlte Sechszylinder-Boxermotor mit 3,0 Litern Hubraum leistete 200 PS und prägte die Porsche-Philosophie dieser Ära. Jede Ausführung verkörperte Ingenieurskunst, die sich in Handling und Dauerhaltbarkeit bewährte.
Die Baureihe 1986 erreichte den deutschsprachigen Markt mit einer Motorenfamilie, die zwischen dem 3,2-Liter-Sechszylinder mit 207 PS und dem neu eingeführten Turbo mit 308 PS wählte. Während die Coupé-Karosserie dominierte, blieb das Targa-Dach eine beliebte Option für Käufer, die Offenluftfahren mit Alltagstauglichkeit verbanden. Die Schweizer und österreichischen Märkte erhi
Das Modelljahr 1989 bot die volle Bandbreite: Coupé und Targa teilten sich das Fahrgestell, während die Cabriolet-Variante ihre Stoffverdeck-Eleganz bewies. Der 3,2-Liter-Sechszylinder mit 217 PS war Standard, doch wer mehr wollte, griff zur Turbo-Version mit 330 PS Aufladung. Porsche-Käufer im deutschsprachigen Raum schätzten diese Vielfalt, die Individualität ohne Kompromisse
Als die 911er-Reihe 1990 in die Showrooms kam, hatte Porsche die Luftgekühlten überarbeitet: Der 3,6-Liter-Sechszylinder leistete nun 250 PS serienmäßig, die Carrera 4 mit Allradantrieb bot zusätzliche Sicherheit auf alpinen Straßen. Der DACH-Markt erhielt die vollständige Modellpalette mit allen Ausstattungsvarianten.
Die Modellpalette von 1991 umfasste Coupé und Cabriolet, beide mit dem überarbeiteten Sechszylinder-Boxermotor, der nun 250 PS leistete. Neu hinzugekommen war die Variante RS mit verstärktem Fahrwerk und sportlicherer Abstimmung. Die Motoröl-Kühlung wurde verbessert, die Schaltung präzisiert. Käufer wählten zwischen mehreren Innenausstattungen und konnten Leichtmetallräder in v
Während Jaguar und Mercedes ihre Sportwagen neu erfanden, blieb Porsche 1994 dem bewährten Rezept treu: Der Sechszylinder-Boxer mit 3,6 Litern Hubraum leistete 285 PS und prägte das Segment durch Konsistenz statt Spektakel. Die Ingenieure hatten das Luftgekühlte Erbe bewahrt, während Konkurrenten auf Wasserkühlung setzten.
Als die Baureihe 1995 in die Showrooms kam, stand der 911 vor einer kritischen Neuausrichtung. Die luftgekühlten Boxer-Motoren mit 272 PS im Carrera und 300 PS im RS behielten ihre bewährte Architektur, doch Porsche modernisierte Fahrwerk, Innenraum und Sicherheitsausstattung erheblich. Der deutsche Markt erwartete Substanz statt Revolutionäres – und bekam genau das: eine gründ
Der Typ 993 erhielt 1997 seine letzte Überarbeitung, bevor die Wasserkühlung kam. Der 3,6-Liter-Sechszylinder mit 286 PS blieb das Herzstück, doch die Ingenieure verfeinerten Getriebe und Fahrwerk für präzisere Kontrolle. Die Luftkühlung bewährte sich weiterhin als robustes, wartungsfreundliches System—ein bewusster Gegenpol zur damaligen Trend-Elektrifizierung.
Für die nordamerikanischen Märkte kam die 1998er Baureihe mit dem luftgekühlten Sechszylinder-Boxer in zwei Leistungsstufen: 286 PS in der Carrera und 320 PS in der Carrera RS. Die USA erhielten zudem spezifische Emissionsstandards und modifizierte Fahrwerkskalibrierungen, während europäische Märkte bereits auf Wasserkühlung vorbereitet wurden.
Gegen die Konkurrenz von Ferrari 360 und Lamborghini Diablo wirkte die neue 996er-Generation mit ihrem wassergekühlten Boxermotor geradezu revolutionär in seiner Effizienz. Die 3,4-Liter-Einheit leistete 296 PS und setzte Maßstäbe bei Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit, die deutsche Käufer zu schätzen wussten. Das Coupé und Cabriolet teilten sich eine völlig neu konstru
Als die 997er Generation 2004 debütierte, setzte Porsche neue Maßstäbe in der Mittelklasse des Sportwagens. Zwei Jahre später, 2006, hatte sich die Baureihe im Markt etabliert: Der Sechszylinder-Boxer mit 3,6 Litern Hubraum leistete 325 PS und bot nun auch ein manuelles Getriebe als echte Alternative zum Tiptronic-System. Die Karosserie war kürzer und breiter geworden, die Aero
Das Modelljahr 2007 bot drei Karosserievarianten: den klassischen Coupé, das offene Cabriolet und erstmals das Targa-Modell mit elektrisch versenkbarem Dach. Der 3,6-Liter-Boxermotor leistete 325 PS in der Carrera, die Carrera S mobilisierte 355 PS. Alle Versionen verfügten über das serienmäßige Direkteinspritz-System, das Porsche zusammen mit den Ingenieuren bei Bosch entwicke
Das Sechszylinder-Boxermodul der 2008er Generation basierte auf bewährter Architektur, wurde aber mit direkter Benzineinspritzung und VarioCam-Technologie grundlegend modernisiert. Die 3,6-Liter-Maschine leistete nun 345 PS statt der bisherigen 325 PS, während das Drehmoment auf 390 Nm anwuchs. Parallel führte Porsche erstmals ein Doppelkupplungsgetriebe ein, das die Schaltzeit
Der 2009er 911 erreichte die deutschsprachigen Märkte mit überarbeiteter Technik: Das Boxermotor-Programm umfasste nun den 3,6-Liter-Sechszylinder mit 345 PS im Carrera und den aufgeladenen 3,8-Liter mit 500 PS im Turbo. Die Schweizer und österreichischen Importeure betonten die verbesserte Effizienz bei gleichzeitig gestiegener Leistung. Erstmals serienmäßig: das PDK-Doppelkup
Die 997er Generation erreichte 2011 ihren Höhepunkt mit der Phase-II-Überarbeitung. Im deutschsprachigen Raum wurden die Modelle mit überarbeiteten Motoren angeboten: Der Carrera verfügte über 350 PS aus 3,4 Litern Hubraum, während die Turbo-Varianten bis 500 PS leisteten. Die Schweiz und Österreich erhielten spezifische Ausstattungspakete mit erweiterten Sicherheitssystemen fü
Während BMW und Mercedes ihre Mittelmotoren-Rivalen perfektionierten, behielt Porsche die hecklastige Philosophie bei. Die elfte Generation, ab 2012 mit neuem Sechszylinder-Boxermotor von 3,4 Litern Hubraum und 350 PS, setzte auf Direkteinspritzung und PDK-Doppelkupplungsgetriebe. Diese Wahl bewährte sich im deutschsprachigen Markt: Käufer schätzten die bewährte Architektur, au
Mit der Modellpflege 2013 präsentierte sich die 991er Generation als gereiftere Interpretation des Porsche-Codes. Der neue 3,4-Liter-Sechszylinder-Boxer leistete 350 PS und markierte einen Wendepunkt: Erstmals kam die Direkteinspritzung zum Einsatz, während die Gewichtsoptimierung den Wagen trotz verbesserter Ausstattung unter 1.400 kg hielt. Der deutschsprachige Markt erhielt
Die flüssig gelagerte Boxer-Architektur blieb das Herzstück, doch 2015 erhielt der Motor nun Direkteinspritzung und variables Ventilsteuerwerk. Der 3,4-Liter-Sechszylinder leistete 340 PS, während das 3,8-Liter-Aggregat auf 400 PS kam. Porsche setzte auf Leichtbau und Effizienz ohne Kompromisse bei der Fahrcharakteristik, die Ingenieure verfeinerten Federwerk und Lenkung für pr
Gegen AMG und M-Modelle behauptete sich die 991.2 durch konsequente Luftkühlung und flache Sechszylinder-Boxer. Mit 370 PS aus 3,0 Litern Hubraum und optional 420 PS im Turbo war die Ingolstädter Konkurrenz deutlich stärker motorisiert, doch Porsche setzte auf Handling-Raffinesse statt bloße Kraft. Die Modellpflege 2016 brachte LED-Scheinwerfer, überarbeitete Fahrwerksgeometrie
Mit der Modellpflege 2018 erhielt der 911 eine überarbeitete Frontpartie und modernisierte Cockpits. Die Motorenpalette reichte vom 3,0-Liter-Turbomotor des Carrera mit 370 PS bis zum 3,8-Liter-Biturbo des Turbo mit 540 PS. Die Stuttgart-Tradition setzte sich fort: präzise Engineering, saubere Gewichtsverhältnisse, konsequente Luftkühlung auch im Turbo-Zeitalter.
Die Modellpalette 2019 umfasste drei Karosserievarianten: das Coupé, das Cabriolet und erstmals das Targa-Modell mit elektrisch versenkbarem Glasschiebedach. Der 3,0-Liter-Boxer mit Turboaufladung leistete 450 PS, während die Carrera S 510 PS mobilisierte. Das Angebot reichte vom Basis-Carrera bis zur GTS, wobei jede Variante umfangreiche Personalisierungsmöglichkeiten bot.
Mit der Modellpflege 2020 festigte Porsche die Position des 992er als technologisch führender Sportwagen. Der Hubraum blieb bei 3,0 Litern, doch die Turboaufladung lieferte nun 379 PS statt 370 PS – eine Anpassung, die zusammen mit verbesserter Aerodynamik und aktualisiertem Infotainment den Wagen für den deutschsprachigen Markt neu definierte.
Das Modelljahr 2021 präsentierte die 911er-Palette mit vier Karosserievarianten: Coupé, Cabriolet, Targa und den neu aufgelegten Carrera T mit reduzierten Komfortsystemen. Die Boxermotoren blieben bei 3,0 Litern Hubraum, doch die Basis-Carrera leistete nun 385 PS statt vorher 370 PS. Besonders die deutsche Kundschaft schätzte die präzisere Lenkung und das überarbeitete Fahrwerk
Das Boxer-Aggregat mit 3,0-Liter-Hubraum und 379 PS prägte weiterhin das Antriebskonzept, doch die Modelljahr-Überarbeitung brachte verfeinerte Aerodynamik und optimierte Schaltabläufe. Porsche setzte auf bewährte Mechanik, während die Karosserie subtile Anpassungen erhielt, die den Luftwiderstand reduzierten. Der Fokus lag auf Effizienz ohne Leistungseinbußen.
Der Boxermotor mit 3,6 Litern Hubraum und 320 PS war das Herzstück dieser Jubiläumsedition, die Porsche 2003 zum vierzigsten Geburtstag des 911 ausrief. Die luftgekühlte Konstruktion blieb bewahrt, während die Technik modernisiert wurde: neue Zylinderkopfventile, optimierte Gemischaufbereitung. Das Getriebe war ein Fünfgang-Schaltwerk oder optional das Tiptronic-Automatik-Syste
Zum fünfzigsten Jubiläum des 911 war die Modellpalette in Deutschland und Österreich bewusst gestrafft. Der Fokus lag auf der Carrera-Familie mit ihrem luftgekühlten Gegenwert – der 3,4-Liter-Sechszylinder leistete 350 PS – während die Turbo-Varianten mit 500 PS die Spitze markierten. Sonderlackierungen und ein eigenständiges Interieur-Paket machten die Jubiläumsmodelle schnell
Die Black Edition erreichte 2011 zunächst die Märkte Westeuropas, bevor sie schrittweise in andere Regionen expandierte. Mit dem bewährten 3,6-Liter-Boxer-Motor, der 385 PS leistete, sprach Porsche gezielt Käufer an, die Sportlichkeit ohne Kompromisse bei der Alltagstauglichkeit suchten. Die dunkle Farbgebung und die schwarzen 19-Zoll-Räder definierten eine klare visuelle Ident
Das Modelljahr 2011 bot vier Karosserievarianten: das Coupé mit 3,4-Liter-Boxer und 350 PS, das Cabriolet, das Targa-Dach und das GT2 RS-Modell. Alle teilten die Plattform der 997er-Generation, doch die Carrera 4 mit permanentem Allradantrieb stellte eine eigenständige Ingenieurslösung dar. Die Bremsanlage profitierte von Keramikscheiben, die Bereifung war speziell für Traktion
Während die etablierte 997er-Generation gegen schnellere Rivalen wie den BMW M440i ankämpfte, setzte Porsche 2011 auf bewährte Tugenden: Der 3,8-Liter-Boxermotor lieferte 408 PS, das Allradantriebssystem war optimiert für Traktion. Die GTS-Variante schärfte das Profil durch leichtere Räder und straffere Fahrwerksabstimmung – eine Antwort auf den Marktdruck, nicht auf Mode.
Die 2010er GTS erreichte zunächst nur die nordeuropäischen und skandinavischen Märkte, bevor sie später in Deutschland und Österreich verfügbar wurde. Mit 408 PS aus dem 3,8-Liter-Boxer und einer um 20 kg reduzierten Gesamtmasse gegenüber der Carrera S prägte sie ein Jahr, in dem Porsche Gewichtseinsparung als Kernstrategie verfolgte. Der Fahrwerksabstimmung lag dabei besondere
Die GTS-Variante erreichte 2015 zunächst den deutschsprachigen Markt mit gezielter Ausstattung: Sportfahrwerk, 430 PS starker Boxer-Motor und das charakteristische schwarze Design-Paket prägten die Positionierung im DACH-Raum. Porsche konzentrierte sich auf Fahrer, die zwischen dem Carrera und dem Turbo eine präzise Abstimmung suchten.
Mit der Modellpflege 2019 erreichte der 911 Carrera S die deutschsprachigen Märkte in neuer Konfiguration. Die Lieferkette umfasste neben dem klassischen Coupé auch das Cabriolet, wobei beide Varianten das überarbeitete Interieur und die aktualisierten Fahrassistenzsysteme erhielten. Besonders in der DACH-Region fand die Kombination aus bewährter Boxerarchitektur und modernem I
Während die 911-Palette 2017 immer üppiger wurde, stellte der Carrera T eine bewusste Gegenbewegung dar. Mit 370 PS aus dem 3,4-Liter-Sechszylinder und einem Gewicht unter 1.400 Kilogramm war er direkter Konkurrenz zum Cayman S ausgesetzt – doch hier siegte die Luftgekühlte-Nostalgie. Porsche verzichtete auf Servolenkung, reduzierte die Elektronik, und der manuelle Sechsgangget
Das Modelljahr 2010 brachte die GTS als Bindeglied zwischen dem Carrera und dem Turbo in die Baureihe. Mit 408 PS aus dem 3,6-Liter-Sechszylinder-Boxer und Direkteinspritzung verkörperte sie Porsches Philosophie der Leistungsverdichtung ohne Aufladung. Neben dem Coupé stand auch das Cabriolet zur Wahl, beide mit dem sportiven GTS-Bodykit, geschwärzten Rädern und rotem Bremsanla
Mitte 2017 positionierte sich der 911 GTS gegen die schärfere Konkurrenz aus Maranello und Stuttgart. Mit 450 PS aus dem 3,0-Liter-Sechszylinder-Boxer und einem Drehmoment von 550 Nm bot der GTS eine Leistungsdichte, die sportliche Käufer reizte, ohne in die Komplexität des Turbos zu gehen. Der DACH-Markt honorierte diese klare Ingenieurentscheidung: Ein Auto ohne Turbolader, a
Gegen die zunehmende Elektronik der modernen Rennszene setzte Porsche 2016 ein Statement: Der 911 R war die Antwort auf Puristen, die das Handwerk über die Hightech bevorzugten. Mit dem luftgekühlten 500-PS-Boxer aus dem GT3, aber ohne Turbo, Servolenkung oder Stabilitätskontrolle, stellte er sich bewusst gegen den Trend. Im Segment der extremen Sportler konkurrierte er nicht m
Gegen Mitte der neunziger Jahre konkurrierte der RS America mit dem 964er Turbo um Kundschaft, die Rohheit und Leistung suchte. Der Luftgekühlt-Boxer mit 260 PS war bewusst als Rennwagen für die Straße konzipiert, ohne die Turbo-Komplikationen des Konkurrenten. In Amerika positionierte sich dieses Modell als direkter Gegenpol zu europäischen Rennversionen und sprach Fahrer an,
Das Angebot 1992 umfasste drei Varianten: den klassischen Coupé mit Targa-Dach, den offenen Speedster und die Cabriolet-Version. Der Speedster selbst war auf 701 Einheiten limitiert und nutzte den luftgekühlten Sechszylinder mit 250 PS – eine Konfiguration, die Puristen schätzten. Die reduzierte Ausstattung, fehlende Servolenkung in frühen Modellen und das minimalistische Verde
Die Speedster-Palette 2010 umfasste zwei Motorvarianten: das 3,6-Liter-Sechszylinder-Boxermodul mit 408 PS für das Coupé und die offene Variante, ergänzt durch das 3,8-Liter-Aggregat mit 500 PS im GT2-Speedster. Beide teilten sich das Leichtbau-Konzept, doch nur die Basis-Speedster bot den klassischen Verzicht auf Dach und Fenster, während Käufer zwischen manueller und Doppelku
Als die 911 Speedster 2019 in den Handel kam, stellte Porsche eine Neuinterpretation des legendären Klassikers vor. Das offene Zweisitzer-Coupé mit seinem charakteristischen Windschott statt Windschutzscheibe verkörperte eine Philosophie, die Fahrer und Straße unmittelbar verbinden sollte. Der 4,0-Liter-Boxer mit 510 PS repräsentierte dabei Porsches Überzeugung, dass Purismus u
Der Boxer-Motor mit 3,8 Litern Hubraum leistete 408 PS und war das Herzstück dieser Neuinterpretation. Porsche kombinierte klassische Formensprache mit moderner Technik: Der Heckflügel ließ sich elektrohydraulisch einfahren, die Bremsanlage stammte aus dem RS-Programm. Nur 250 Exemplare entstanden weltweit, eine bewusste Hommage an den legendären 2.7 RS von 1973.
Für die deutschsprachigen Märkte kam der Sport Classic 2022 als bewusster Rückgriff auf die Porsche-Ästhetik der 1970er Jahre. Mit 3,7 Litern Hubraum leistete der Boxer-Sechszylinder 510 PS und verband klassische Formensprache mit modernster Antriebstechnik. Die Lieferungen erfolgten ab Herbst 2022 zunächst in die DACH-Region, wo Sammler und Enthusiasten die limitierte Stückzah
Das Archiv enthält 83 Originaldokumente zum Porsche 911. Die Sammlung reicht von den ersten Modellen von 1967 bis zu aktuellen Ausgaben aus 2022. Damit bieten wir eine umfassende Dokumentation über fünf Jahrzehnte hinweg. Alle Materialien stammen aus Originalquellen wie Fabrikbroschüren und Händlerkatalogen.
Das Archiv deckt den Zeitraum von 1967 bis 2022 ab. Innerhalb dieser Spanne haben wir Dokumente aus verschiedenen Jahrzehnten gesammelt. Nicht jedes einzelne Jahr ist vollständig vertreten, da die Verfügbarkeit von Originalmaterialien variiert. Trotzdem erhalten Sie einen soliden Überblick über die Entwicklung des 911.
Ja, die Dokumente sind wertvoll für Restaurierungsprojekte. Originalkataloge und Broschüren enthalten Spezifikationen, Farbvarianten und Ausrüstungsdetails. Sie helfen dabei, authentische Restaurierungen durchzuführen und die historische Genauigkeit zu bewahren. Besonders die älteren Dokumente sind für klassische 911er-Modelle unverzichtbar.
Ja, das Archiv enthält Dokumente aus acht verschiedenen Märkten. Diese zeigen, wie der 911 in unterschiedlichen Regionen vermarktet wurde. Regionale Unterschiede in Ausstattung, Preisgestaltung und Designelementen sind dokumentiert. Dies ermöglicht einen internationalen Vergleich der 911-Varianten.
Diese Archivseite konzentriert sich auf die Sammlung von Originaldokumenten selbst. Die Katalogseite präsentiert dagegen die technischen Spezifikationen und Merkmale des Fahrzeugs. Hier finden Sie Informationen über die verfügbaren Materialien, Jahre und Varianten in unserer Sammlung, nicht über das Auto selbst.
Das Archiv umfasst mehrere Generationen und Sondermodelle: den klassischen 911, die 40th Anniversary Edition, die 50th Anniversary Edition, die Black Edition und die Carrera 4. Diese Vielfalt spiegelt die Entwicklung und Evolution des ikonischen Porsche wider. Jede Variante ist mit originalen Dokumenten dokumentiert.
Die Sammlung wird regelmäßig erweitert, wenn neue Originaldokumente verfügbar werden. Updates erfolgen nicht nach einem festen Zeitplan, sondern basieren auf Ankäufen und Spenden von Materialien. Besuchen Sie die Seite regelmäßig, um neue Einträge zu entdecken. Abonnieren Sie unseren Newsletter für Benachrichtigungen über Archivaktualisierungen.