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Dieses Archiv vereint 29 Prospekte des Mitsubishi Galant aus vier Jahrzehnten (1974–2012). Die Sammlung dokumentiert die Entwicklung dieser japanischen Limousine über mehrere Generationen: vom klassischen Galant Estate-V über sportliche Varianten wie den GTi-16V bis zu modernen Schrägheck- und Hardtop-Ausführungen. Originalprospekte aus fünf Märkten zeigen regionale Unterschiede und technische Fortschritte. Ideal für Automobilhistoriker, Restauratoren und Enthusiasten, die die Designgeschichte und Marktpositionierung des Galant nachvollziehen möchten.
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Die 1979er Galant erreichte den deutschsprachigen Markt als Mittelklasse-Angebot mit bewährter Technik: Ein 1,6-Liter-Viertakter mit 90 PS trieb das 1.070 kg schwere Fahrzeug an. Während Volkswagen und Opel dominierten, positionierte sich Mitsubishi hier als zuverlässige Alternative für Käufer, die japanische Handwerksqualität schätzten. Der Galant war in Österreich und der Sch
Der quer eingebaute 1,6-Liter-Motor mit 102 PS war das Herzstück der 1982er Galant und verkörperte Mitsubishis Anspruch auf technische Solidität in der Mittelklasse. Die MacPherson-Federung vorn und die Mehrlenker-Achse hinten zeigten, wie der Hersteller auch bei erschwinglichen Modellen nicht an Fahrwerk sparte. Der deutsche Markt schätzte diese Kombination aus Zuverlässigkeit
Als die sechste Generation 1984 in die Showrooms kam, positionierte sich der Galant als wohlkalkuliertes Angebot zwischen Kompakt- und Mittelklasse. Mit Vierzylindern von 1,4 bis 2,0 Litern Hubraum und Leistungen bis 115 PS bot er deutschen Käufern solide Verarbeitung ohne Schnörkel. Die beiden Prospekte dokumentieren das Angebot für den deutschsprachigen Markt.
In einem Segment, das von Golf und Passat dominiert wurde, positionierte sich die 1985er Galant als solide Alternative mit Frontantrieb und einem 2,0-Liter-Motor, der 105 PS leistete. Die niederländischen Käufer schätzten die praktische Raumaufteilung und die zuverlässige Verarbeitung, die Mitsubishi in dieser Generation bewies.
Die niederländischen Märkte erhielten die sechste Generation des Galant ab 1986 mit einer überarbeiteten Frontpartie und neuen Stoßfängern. In den Niederlanden war besonders die 2,0-Liter-Variante mit 120 PS beliebt, die solide Verarbeitungsqualität und zuverlässige Mitsubishi-Technik verband. Die Ausstattung reichte vom praktischen Basismodell bis zur komfortorientierten GLS-V
Der quer eingebaute 2,0-Liter-Motor mit 122 PS prägte die technische Ausrichtung dieser Baureihe, die Mitsubishi 1987 als moderne Alternative zu den etablierten Mitteklasse-Konkurrenten positionierte. Die Konstruktion verbesserte Raumausnutzung und Gewichtsverhältnisse gegenüber längseingebauten Aggregaten erheblich.
Die 1988er Galant-Palette umfasste vier Karosserievarianten: die viertürige Limousine, das Fünftürer-Modell, den Kombi und das Coupé. Der 2,0-Liter-Motor mit 136 PS war Standard, während die DACH-märkte zudem einen überarbeiteten Innenraum mit verbesserter Ergonomie erhielten. Stoßfänger und Scheinwerfer zeigten das aufgefrischte Design, das Mitsubishi in diesem Jahr durchsetzt
Das Angebot 1990 umfasste vier Karosserievarianten: die viertürige Limousine, das Kombi-Modell, die sportliche Coupé-Version und das Cabrio. Mit dem 2,0-Liter-Vier-Ventil-Motor, der 136 PS leistete, sprach Mitsubishi sowohl Komfort- als auch Fahrdynamik-orientierte Käufer an. Die Niederländer schätzten besonders die solide Verarbeitungsqualität und die Alltagstauglichkeit.
Die österreichische und deutsche Markteinführung der fünften Generation fiel in ein Jahr, in dem Mitsubishi den Galant als bewährtes Mittelklasse-Angebot positionierte. In Zentraleuropa kam der Wagen mit einem 2,0-Liter-Benziner zu 140 PS an, während die Ausstattungslinie zwischen komfortabler Basis und sportlichem GLS-Trim variierte. Besondere Aufmerksamkeit galt der Verarbeit
Gegen Mitte der neunziger Jahre musste sich die Galant gegen etablierte Konkurrenz wie Vectra und Accord behaupten. Mit dem überarbeiteten Motor – nun 2,0 Liter Hubraum mit 136 PS – und den serienmäßigen Sicherheitsfeatures sprach Mitsubishi gezielt deutsche Käufer an, die Wert auf Alltagstauglichkeit legten. Die Schräghecklimousine bot hier eine solide Alternative ohne Komprom
Die achte Generation des Galant erreichte 1998 auch die Benelux-Märkte mit überarbeiteter Frontpartie und neuen Leuchteneinheiten. In den Niederlanden war das Modell mit dem 2,0-Liter-Benziner à 140 PS oder optional mit 1,8-Liter-Diesel erhältlich. Die technische Ausstattung folgte japanischen Prioritäten: solide Verarbeitung, zuverlässige Klimaanlage und elektronische Fensterh
Der längs eingebaute 2,0-Liter-Motor mit 147 PS war das Herzstück dieser Generation und prägte das Fahrerlebnis entscheidend. Mitsubishi hatte die Galant-Reihe 1996 grundlegend überarbeitet, und 1999 zeigte sich die Ingenieurarbeit in verbesserter Steifigkeit und optimierten Fahrwerkabstimmungen. Der DACH-Markt schätzte die solide Verarbeitungsqualität und die zuverlässige Antr
Der Galant der achten Generation setzte auf einen quer eingebauten 2,4-Liter-V6 mit 147 kW, der die Motoren der Vorgängergeneration ablöste. Mitsubishi konzentrierte sich auf Fahrstabilität und eine solidere Karosseriebauweise, während die Ingenieure das Fahrwerk straffer abstimmten. Für den nordamerikanischen Markt war diese Überarbeitung entscheidend.
Als die achte Generation 2002 in den Handel kam, positionierte sich die Galant als gehobene Mittelklasse-Alternative zu den etablierten europäischen Konkurrenten. Der 2,4-Liter-V6 mit 147 kW Leistung und die neu entwickelte Fünfgang-Automatik sprachen technisch versierte Käufer an, die Wert auf japanische Fertigungsqualität legten. Die Karosserie wirkte kantiger, moderner als d
Mitte 2003 stand die achte Generation des Galant gegen etablierte Konkurrenz wie den Accord und Altima. Mitsubishi setzte auf eine Kombination aus 2,4-Liter-Viertakt-Motor mit 160 PS und einer Karosserie, die Sportlichkeit mit praktischem Raumangebot verband. Der US-Markt erhielt eine Ausstattungslinie, die Sicherheitsfeatures und Komfortdetails betonte, ohne dabei den technisc
Im direkten Vergleich zur Konkurrenz aus Japan und Detroit war die zehnte Generation 2010 eine Antwort auf den Accord und die Altima, ohne dabei ihre eigene Identität zu verlieren. Der 2,4-Liter-Viertakter mit 160 PS sollte Effizienz und Alltagstauglichkeit vereinen. Mitsubishi positionierte den Galant als solide Alternative für Käufer, die Wert auf Zuverlässigkeit legten.
Der quer eingebaute 2,4-Liter-Viertakt mit 168 PS war das Herz der letzten Galant-Generation in Nordamerika. Mitsubishi hatte die Konstruktion bewusst konservativ gehalten: robuste Ventilsteuerung, bewährte Einspritzanlage, Gewicht unter 1.500 kg. Im Modelljahr 2012 war diese Zuverlässigkeitsstrategie bereits etabliert, während Konkurrenten zu Turboaufladung drängten.
Die Galant Estate-V von 1974 bot vier Karosseriavarianten: Limousine, Coupé, Kombi und die neue fünftürige Steilheck-Version. Der 1,6-Liter-Motor leistete 100 PS und verkörperte Mitsubishis Anspruch auf den gehobenen Mittelklasse-Markt. Japan erhielt zunächst alle Varianten; die Kombi-Linie etablierte sich als praktisches Familienfahrzeug mit großzügigem Laderaum.
Die Modellpalette von 1988 umfasste neben der Limousine auch eine Kombi-Variante, beide angetrieben vom neuen 2,0-Liter-Sechzehnventiler mit 150 PS. Die Ingenieure hatten dabei den Fokus auf Effizienz und Fahrdynamik gelegt: eine Doppelzündanlage sorgte für präzisere Verbrennung, während die verstärkte Karosserie Torsionssteifigkeit erhöhte. Deutsche und niederländische Käufer
Das Hardtop-Coupé der vierten Generation nutzte einen quer eingebauten 1,6-Liter-Motor mit 102 PS, der Mitsubishis Fokus auf kompakte Effizienz widerspiegelte. Die Karosserie war straffer konstruiert als der Vorgänger, mit verbesserter Torsionssteifigkeit und präziserer Lenkung. Japanische Käufer schätzten die Kombination aus sportlichem Handling und alltäglicher Zuverlässigkei
Vier Karosserievarianten teilten sich 1989 das Programm: neben dem Stufenheck der bewährte Fünftürer, das Kombi-Modell und diese Schräghecklimousine. Der 1,5-Liter-Motor leistete 90 PS, während die 1,6-Liter-Version mit 113 PS deutlich mehr Durchzug bot. Im Vergleich zur Vorgängergeneration verbesserten die Ingenieure Fahrwerk und Lenkung merklich. Für den niederländischen Mark
Als Mitsubishi 1990 die Galant-Schräghecklinie in den Niederlanden einführte, positionierte sich das Modell bewusst gegen etablierte Kompaktklasse-Konkurrenten. Der 1,6-Liter-Motor mit 113 PS bot solide Leistung für den täglichen Gebrauch, während die fünftürige Karosserie praktischen Stauraum mit modernem Design verband. Die Käufer schätzten die robuste Verarbeitung und die zu
Das Angebot 1991 umfasste drei Motorvarianten: den 1,5-Liter mit 75 PS, den 1,8-Liter mit 113 PS und die sportlichere 2,0-Liter-Version gute 150 PS leistend. Neben der Steilhecklimousine standen auch Schrägheck und Kombi zur Wahl. Die Ausstattungslinien reichten von praktisch bis komfortabel, wobei die Niederlande besonders Wert auf Sicherheitsausstattung legten.
Die niederländischen Märkte erhielten 1980 eine Galant-Familie, die Mitsubishi erstmals als vollwertigen Konkurrenten zu etablierten europäischen Mitteklässlern positionierte. Der 1,6-Liter-Motor mit 102 PS war robust und zuverlässig gebaut, während der Kombi SW praktische Raumausnutzung mit moderater Verbrauchseffizienz verband. Der L200 Pickup ergänzte das Angebot als kompakt
Die niederländischen Märkte erhielten die Galant-Kombi ab 1982 mit dem bewährten 2,0-Liter-Motor, der 110 PS abgab und sich durch zuverlässige Verarbeitung auszeichnete. Mitsubishi positionierte das Modell als praktisches Familienfahrzeug mit großzügigem Laderaum, das in den Benelux-Ländern schrittweise an Bedeutung gewann. Die robuste Konstruktion sprach damals Käufer an, die
Als Mitsubishi 1985 die überarbeitete Galant-Baureihe in den Markt brachte, positionierte sich die Kombi-Variante als praktische Alternative zu den dominierenden deutschen Kombis. Mit einem 2,0-Liter-Ottomotor, der 100 PS leistete, und großzügigem Laderaum sprach das Modell Käufer an, die Raumkomfort ohne Kompromisse bei der Fahrdynamik suchten.
Das Archiv enthält insgesamt 29 Originaldokumente zum Mitsubishi Galant. Diese Sammlung umfasst Prospekte, Händlerkataloge und Pressematerialien aus verschiedenen Jahrzehnten und Märkten. Die Dokumente bieten einen umfassenden Überblick über die Modellgeschichte und die verschiedenen Varianten, die über die Jahre hinweg angeboten wurden.
Die Sammlung erstreckt sich von 1974 bis 2012 und dokumentiert fast vier Jahrzehnte der Galant-Entwicklung. Allerdings sind nicht alle Jahre lückenlos vertreten. Die verfügbaren Dokumente konzentrieren sich auf bestimmte Modellgenerationen und Markteinführungen, während einige Zwischenjahre möglicherweise unterrepräsentiert sind.
Ja, die Originaldokumente sind hervorragend für Restaurierungsprojekte geeignet. Sie enthalten detaillierte Spezifikationen, Farbpaletten, Ausstattungsvarianten und technische Informationen zur jeweiligen Modellperiode. Restauratoren finden darin authentische Referenzen für korrekte Farbtöne, Materialien und Originalzubehör ihrer spezifischen Baujahre.
Das Archiv umfasst Dokumente aus fünf verschiedenen Märkten und zeigt regionale Unterschiede bei Ausstattung, Nomenklatur und Designdetails. Dazu gehören Materialien aus Japan, Europa und anderen Märkten. Diese Vielfalt ermöglicht es, die unterschiedlichen Strategien von Mitsubishi für verschiedene Regionen nachzuvollziehen.
Die Sammlung dokumentiert mehrere Generationen und Varianten: den klassischen Galant, die Galant Estate-V, den Galant GTi-16V, den Galant Hardtop und den Galant Hatchback. Diese Vielfalt zeigt die Modellstrategie von Mitsubishi über verschiedene Karosseriformen und Leistungsstufen hinweg.
Die Archivseite konzentriert sich auf die historischen Originaldokumente selbst: deren Verfügbarkeit, Zeitraum und regionale Varianten. Die Katalogseite hingegen präsentiert technische Spezifikationen und Details des Fahrzeugs. Hier geht es um die Dokumentensammlung als historische Quelle, nicht um die Fahrzeugtechnik.
Die Sammlung wird regelmäßig erweitert, wenn neue Originaldokumente gefunden und digitalisiert werden. Neue Einträge werden dem Archiv hinzugefügt, sobald sie verifiziert und katalogisiert sind. Besucher können überprüfen, wann Dokumente zuletzt hinzugefügt wurden, um über Erweiterungen auf dem Laufenden zu bleiben.