Was Sie hier finden
Jahresweise archivierte Seiten mit Broschüren-PDFs, Kerndaten und Links zu verwandten Modellen.
Dieses Archiv vereint 109 Prospekte zur Mercedes-Benz SL-Baureihe von 1955 bis 2024. Die Sammlung dokumentiert die Entwicklung legendärer Modelle wie den 190 SL, 230 SL, 300 SL und 350 SLC über sieben Jahrzehnte hinweg. Originalprospekte aus 18 Märkten zeigen regionale Varianten und Ausstattungsangebote. Für Automobilhistoriker, Sammler und Enthusiasten bietet dieses Händlerprospekt-Archiv einen umfassenden Einblick in die Designgeschichte und Markenpräsentation des Sportwagenherstellers.
Jahresweise archivierte Seiten mit Broschüren-PDFs, Kerndaten und Links zu verwandten Modellen.
Originale Herstellerunterlagen dokumentieren Ausstattungen und Optionen exakt so, wie sie angeboten wurden.
Nutzen Sie die Suche oder den Jahres-Browser unten. Jede Broschürenkarte führt zum vollständigen PDF-Download.
Öffnen Sie ein Jahr, um Details anzusehen und die Broschüre herunterzuladen.
Als die 190 SL 1955 in den Markt kam, positionierte sich Mercedes-Benz bewusst zwischen dem zugänglichen Personenwagen und dem exklusiven 300 SL. Mit einem 1,9-Liter-Vierzylinder, der 105 PS leistete, sprach der Roadster eine neue Käuferschicht an: wohlhabend, aber nicht plutokratisch. Das Leichtmetall-Fahrwerk und die hydraulischen Bremsen signalisierten technische Solidität.
Im Wettbewerb mit Jaguars XK 140 und dem Porsche 356 positionierte sich der 190 SL 1956 als elegante Alternative für anspruchsvolle Käufer. Der Dreiliter-Sechszylinder mit 120 PS bot ausreichend Leistung für die damalige Sportwagenklasse, während die Leichtbaukonstruktion und Einzelradaufhängung Fahrkomfort mit sportlichem Handling vereinten. Mercedes setzte auf Handwerk statt
Während die 190 SL ab 1957 in den westdeutschen Showrooms Platz nahm, war sie bewusst auf den Export ausgerichtet: Die Märkte der Benelux-Länder, Skandinaviens und Frankreichs erhielten das leichte Roadster-Coupé mit seinem 1,9-Liter-Motor gut für 105 PS zeitgleich mit Deutschland. Die Linkslenker-Variante dominierte das Angebot, Rechtslenker blieben eine Seltenheit. Mercedes k
Der Reihenvierzylinder mit 1,9 Litern Hubraum lieferte 120 PS und prägte die technische Philosophie dieses Baujahrs: leichte Konstruktion, hohe Drehzahlbereitschaft, direktes Handling. Mercedes hatte das Aggregat für Langlebigkeit ausgelegt, mit Leichtmetallblöcken und einer Zündanlage, die auch unter amerikanischen Bedingungen zuverlässig arbeitete. Die Ingenieure setzten auf
Das Programm von 1959 umfasste neben dem bekannten Roadster auch die Hardtop-Variante mit abnehmbarem Dach, beide angetrieben vom bewährten 1,9-Liter-Vierzylindermotor mit 120 PS. Die Coupé-Version erweiterte das Angebot für Käufer, die ganzjährige Geschlossenheit suchten. Alle Varianten teilten sich das robuste Einzelradaufhängungskonzept und die Scheibenbremsen, die Mercedes
Das Programm von 1961 umfasste neben dem eleganten Coupé auch die offene Roadster-Variante, beide mit dem bewährten 1,9-Liter-Vierzylindermotor, der 105 PS leistet. Die Karosserie war unverändert geblieben, doch die Ausstattung wurde verfeinert: verbesserter Innenraum, präzisere Lenkung, robustere Bremsanlage. Käufer in Deutschland schätzten diese Balance zwischen Sportlichkeit
Als die 190 SL 1962 im Handel ankam, positionierte sich Mercedes-Benz bewusst zwischen dem Sportlichen und dem Alltäglichen. Der Vierzylindermotor mit 1,9 Litern Hubraum leistete 120 PS und bot Käufern ein erreichbares Sportcoupé, das nicht die Exklusivität der 300 SL verlangte. Der Markt reagierte dankbar auf diese Strategie.
Gegen die etablierten Roadster aus Maranello und Coventry positionierte sich die 230 SL 1964 als technisch überlegene Alternative: Der 2,3-Liter-Motor mit 150 PS, Einzelradaufhängung und die innovative Hardtop-Konstruktion sprachen Käufer an, die Sportlichkeit ohne Kompromisse bei Alltagstauglichkeit suchten.
Gegen die italienischen und britischen Sportwagen der Mitteklasse setzte sich der 300 SL durch technische Überlegenheit durch. Der Sechszylinder-Reihenmotor mit 3,0 Litern Hubraum leistete 215 PS und ermöglichte Spitzengeschwindigkeiten jenseits von 200 km/h. Die Gullwing-Türen waren nicht bloße Eleganz, sondern Lösung eines konstruktiven Problems: Der Kastenrahmen mit Raumfach
Als die Roadster-Version 1959 in den Handel kam, positionierte sich Mercedes-Benz bewusst gegen das wachsende Angebot amerikanischer Sportwagen. Der 3,0-Liter-Sechszylinder mit 215 PS bot deutschen Käufern eine technisch überlegene Alternative: Direkteinspritzung, Doppelzündanlage und eine Rahmenstruktur, die Präzision vor Rohheit stellte. Die offene Variante des Gullwing-Erfol
Mitte 1960 stand der 300 SL Roadster in direkter Konkurrenz zu Ferraris und Jaguars im Segment der sportlichen Oberklasse. Mit seinem 3,0-Liter-Reihensechszylinder, der 215 PS abgab, verkörperte er die Philosophie der Stuttgarter: Leistung durch Perfektion statt Hubraum-Exzess. Die Konstruktion aus Leichtmetall-Gitterrahmen und Aluminium-Karosserie ermöglichte eine Gewichtsersp
Die Baureihe 1972 bot neben dem offenen Roadster erstmals auch das feste Coupé-Dach an. Der Sechszylinder mit 3,5 Litern Hubraum leistete 200 PS und prägte damit das sportliche Selbstverständnis der Baureihe. Käufer konnten zwischen Roadster und geschlossenem SLC wählen – eine konstruktive Antwort auf den Wunsch nach ganzjähriger Nutzbarkeit ohne Komfortverlust.
Das Exportmodell für die Vereinigten Staaten: Der 500 SL mit 6,0-Liter-V12 und 389 PS war zunächst dem amerikanischen Markt vorbehalten, bevor die AMG-Version später europäische Märkte erreichte. Die Kombination aus Leistung und Luxus sprach wohlhabende Käufer an, die das Roadster-Erlebnis mit Hochleistungstechnik suchten.
Das Herzstück der 2022er Baureihe war ein neu entwickelter 4,0-Liter-Biturbomotor, der 585 PS leistete und damit die sportliche Ausrichtung des Hauses unterstrichen hatte. Mercedes-AMG setzte auf eine Neun-Gang-Automatik und Allradantrieb, während die Karosserie aus Aluminium und Stahl konsequent gewichtssparend konstruiert wurde. Die Ingenieure verfolgten dabei das Ziel, Fahrk
Das Angebot 2023 umfasste drei Motorvarianten: den AMG SL 43 mit 381 PS aus dem 2,0-Liter-Turbomotor mit Elektroverstärkung, den SL 53 mit 429 PS und den Spitzenmotor SL 63 mit 645 PS aus dem 4,0-Liter-Biturbo. Roadster und Hardtop-Variante teilten sich die gleiche Plattform, während die Ausstattungslinien von AMG Line bis zur vollständigen AMG-Spezifikation reichten.
Als Mercedes-AMG SL 2024 in die Showrooms kam, positionierte sich das Roadster-Flaggschiff neu: mit dem biturbo V8 von 585 PS, adaptiver Luftfederung und einem überarbeiteten Interieur, das Sportlichkeit mit klassischem Luxus verband. Die DACH-Märkte erhielten das Modell mit umfangreicher Serienausstattung, darunter das 12,3-Zoll-Display und aktive Aerodynamik.
Auf den südostasiatischen Märkten kam die neue Generation 2023 zunächst über Importeure an. Das Modell mit dem 43er-Badge und dem Twin-Turbo-Vierzylinder guter für 381 PS war primär auf Märkten wie Indonesien und Thailand verfügbar, wo Mercedes die Nachfrage nach kompakteren, effizienten Sportwagen erkannt hatte. Die regionale Ausstattung unterschied sich von europäischen Versi
Als die neue Generation 1967 in den Showrooms eintraf, positionierte sich der SL als Sportwagen für den anspruchsvollen Käufer, der Eleganz nicht gegen Leistung eintauschen wollte. Der 230 SL mit seinem 2,3-Liter-Sechszylinder und 150 PS setzte Maßstäbe im Segment. Das charakteristische Hardtop-Dach war nicht nur Design—es war Ingenieursarbeit, die Karosserieversteifung und All
Gegen die etablierte Konkurrenz aus Maranello und der Riviera positionierte sich der neue R107 als technisch überlegene Alternative. Der 3,5-Liter-V8 mit 230 PS bot Leistung ohne Kompromisse, während die selbsttragende Stahlkarosserie und die unabhängige Doppelwunscharm-Vorderachse das Fahrverhalten präziser als je zuvor machten. Für den deutschen Markt war dies eine Antwort au
Der spanische Markt erhielt die überarbeitete R107-Generation erst 1971 vollständig, nachdem die Produktion in Bremen 1971 angelaufen war. Mit dem 3,5-Liter-V8 und 200 PS war das Roadster-Flaggschiff für wohlhabende Käufer in Madrid und Barcelona gedacht. Die Ausstattung betonte Handwerk: Leder, Holzapplikationen, hydraulische Verdeck-Mechanik. Spaniens wirtschaftliche Öffnung
Der neue 350 SL von 1972 setzte auf einen Aluminium-Zylinderkopf des 3,5-Liter-V8, der 200 PS leistete und damit die Basis für Mercedes' Sportwagenphilosophie bildete. Die Konstruktion verzichtete bewusst auf Übergewicht: Die Karosserie aus Stahlblech kombinierte Leichtbau mit Steifigkeit, während die unabhängige Doppelwischaraufhängung vorne präzise Handling versprach. Für den
Die Modellpalette von 1973 umfasste zwei Motorvarianten: den 2,7-Liter-Reihensechszylinder mit 110 kW und den 4,5-Liter-V8 mit 180 kW. Beide Maschinen teilten sich das bewährte Stahlrahmen-Konzept und die unabhängige Doppelquerlenker-Aufhängung. Käufer konnten zwischen dem klassischen Roadster und dem neuen Hardtop-Coupé wählen, während die Ausstattungslinien von sportlich bis
Der R 107 SL kam 1977 mit dem bewährten 3,8-Liter-V8 zu den Händlern, der 180 PS bereitstellte und das Fahrwerk auf Doppelquerlenker-Basis behielt. Mercedes setzte auf Zuverlässigkeit statt technische Spielereien: hydraulisch betätigte Verdeck-Mechanik, verstärkte Bremsanlage, Aluminiumkolben für bessere Wärmeleitung. Die DACH-Kundschaft schätzte diese Substanz.
Die Modellpalette 1980 umfasste zwei Motorvarianten: den 3,8-Liter-V8 mit 204 PS und den 5,0-Liter-V8 mit 245 PS. Beide Aggregate waren mit einer vierstufigen Automatik gekoppelt. Das Roadster-Verdeck ließ sich elektrohydraulisch bedienen, während die Karosserie in Aluminium gefertigt war. Sonderausstattung wie Klimaanlage und Ledersitze präägten das Angebot im deutschsprachige
In einem Segment, das von Porsche 911 und jaguar XJ-S dominiert wurde, positionierte sich der R107 1982 als technisch überlegene Alternative. Der 5,0-Liter-V8 mit 245 PS bot nicht nur Leistung, sondern auch die bewährte Mercedes-Ingenieurskunst. Die Hydrauliklenkung und das Selbstnivellierwerk unterstrichen den Anspruch auf Dauerzuverlässigkeit, den deutsche Käufer in dieser Pr
Der Achtzylinder mit 5,0 Litern Hubraum leistete 231 PS und prägte den R107 dieser Jahre entscheidend. Mercedes hatte die Motorenpalette gerade überarbeitet, und dieser Block bot jene Kombination aus Zuverlässigkeit und Leistung, die das Segment definierte. Die Konstruktion folgte bewährten Prinzipien: Leichtmetallblock, elektronische Zündung, robuste Auslegung für lange Lebens
Das Modelljahr 1985 präsentierte die R107-Baureihe mit bewährtem 3,8-Liter-V8-Motor, der 204 PS abgab, sowie optional einem 5,0-Liter-Aggregat mit 245 PS. Neben dem klassischen Roadster stand das Hardtop-Coupé zur Wahl, beide mit vollständiger Ausstattung und modernen Sicherheitsmerkmalen. Die Motorenpalette wurde sorgfältig abgestuft, um unterschiedliche Marktanforderungen zu
Das 1988er Modelljahr markierte die weltweite Verfügbarkeit des überarbeiteten R107 in allen Märkten. Während Skandinavien und Nordeuropa das aktualisierte Armaturenbrett mit verbesserter Ergonomie erhielten, bestanden die südeuropäischen Märkte auf den bewährten Scheinwerfern. Die 5,6-Liter-V8-Variante mit 227 PS dominierte das Angebot, während Japan eine spezifische 5,0-Liter
Der R129 kam 1989 mit einem quer eingebauten 5,0-Liter-V8 zu 300 PS auf den Markt – eine Abkehr von der bewährten Längsmontage. Die Ingenieure prioritäten Gewichtsverteilung und Platzangebot, was sich in der neuen Aluminiumkarosserie zeigte. Das Sicherheitskonzept mit dem automatischen Überrollbügel war damals ohne Vorbild.
Die Niederlande empfingen 1990 eine aktualisierte Generation des SL mit verstärktem technischen Fokus. Das Motorenprogramm reichte vom 2,8-Liter-Reihensechser mit 193 PS bis zum 5,0-Liter-V8, der 326 PS mobilisierte. Die niederländischen Käufer schätzten besonders die verbesserte Elektronik und das neu entwickelte Antriebsschlupfregelungssystem, das auf nassen Straßen Sicherhei
Die Modellpalette 1992 umfasste zwei Motorvarianten: den 3,0-Liter-Sechszylinder mit 231 PS und den 5,0-Liter-V8 mit 326 PS. Beide Aggregate waren an ein Fünfgang-Automatikgetriebe gekoppelt. Hinzu kam das bewährte Hardtop-Verdeck mit elektrohydraulischem Antrieb. Für den DACH-Markt standen neben der Ausstattungslinie »Classic« die gehobene »Elegance« und die sportliche »Sport«
Mit der Modellpflege 1993 erhielt der R129 eine überarbeitete Frontpartie und neue Scheinwerfer, während der 6-Zylinder-Motor mit 3,2 Litern Hubraum unverändert 231 PS leistete. Die Ingenieure behielten die bewährte Achsgeometrie bei, optimierten aber Federung und Dämpfung für mehr Komfort auf deutschen Fernstrecken. Das Elektrodach blieb das Verkaufsargument schlechthin.
Gegen Mitte der neunziger Jahre konkurrierte der R129 mit dem Jaguar XJS und dem Porsche 911 Cabriolet um wohlhabende Käufer, die Offenfahren mit Luxus verbanden. Mercedes setzte auf bewährte Technik: Der 3,2-Liter-Sechszylinder mit 231 PS und das automatische Fünfgang-Getriebe garantierten müheloses Cruisen auf Europas Schnellstraßen. Das elektrisch versenkbare Hardtop blieb d
Die Modellpalette 2003 umfasste zwei Motorvarianten: den 3,2-Liter-V6 mit 215 PS und den 5,0-Liter-V8 mit 306 PS. Beide Aggregate waren an eine Fünfgang-Automatik gekoppelt. Das Roadster-Verdeck ließ sich elektrisch in 25 Sekunden öffnen, während die neu integrierte Xenon-Beleuchtung die Sicherheit bei Nachtfahrten erheblich verbesserte. Das Fahrwerk kombinierte Doppelquerlenke
Als die R230 in den Showrooms anrollte, positionierte sich Mercedes mit einem komplett neuen Konzept: Das Verdeck verschwand unter der Karosserie, die fünf Schichten starke Stahlhaube senkte sich elektrisch, und der 5,0-Liter-V8 mit 302 PS setzte neue Maßstäbe für Offenfahrten. Ein Wechsel vom klassischen Roadster zum modernen Roadster-Coupé, der den Markt neu definierte.
Während der Porsche 911 und BMW Z4 den Markt dominierten, positionierte sich die fünfte SL-Generation als Vollblut-Roadster mit technischer Substanz. Der 5,5-Liter-V8 leistete 500 PS und beschleunigte den 1.680 kg schweren Wagen in 4,3 Sekunden auf Tempo 100. Das Leichtmetall-Chassis und die neu entwickelte Elektronik setzten Maßstäbe; das AMG-Sportpaket brachte aggressive Aero
Das nordamerikanische Angebot 2006 unterschied sich deutlich vom europäischen: Der SL550 mit 5,5-Liter-V8 (382 PS) war hier das Einstiegsmodell, während Europa die 3,5-Liter-Variante bevorzugte. Kanadische und US-Käufer erhielten zudem spezifische Sicherheitsausstattungen und Emissionsstandards, die den transnationalen Charakter dieser R230-Generation unterstrichen.
Das fünfte Generation SL-Chassis basierte auf einer komplett neu entwickelten Aluminiumstruktur, die Gewicht sparte und Steifigkeit erhöhte. Der 5,5-Liter-V8 mit 382 PS war Standard, während der überarbeitete 6,2-Liter-V8 mit 518 PS für ambitionierte Fahrer bereitstand. Die Konstruktion priorisierte Fahrdynamik und Sicherheit gleichermaßen.
Die fünfte Generation des SL bot 2008 eine bemerkenswerte Modellpalette: das klassische Roadster-Cabrio teilte sich den Katalog mit einer neuartigen Hardtop-Variante, deren elektromechanisches Dach in etwa 20 Sekunden verschwand. Beide Karosserien teilten sich die überarbeitete Plattform und das Angebot zwischen dem 3,5-Liter-V6 mit 306 PS und dem 5,5-Liter-V8, der 382 PS abgab
Als die fünfte Generation des SL 2008 in den Markt kam, positionierte sich Mercedes mit einem radikal neuen Konzept: Das Aluminium-Hardtop ersetzte das bisherige Stoffdach, die Karosserie wurde leichter konstruiert. Der 5,5-Liter-V8 leistete 382 PS, während der 3,5-Liter-V6 mit 306 PS für preisbewusste Käufer bereitstand. Dieses Modelljahr markierte den Übergang zu intelligente
Die fünfte Generation des SL bot 2010 eine bemerkenswerte Modellpalette: Das Roadster-Coupé mit elektrisch versenkbarem Hardtop stand neben zwei Motorisierungen, dem 3,5-Liter-V6 mit 306 PS und dem kräftigen 5,5-Liter-V8 mit 435 PS. Beide Varianten teilten sich die siebenstufige Automatik und ein überarbeitetes Fahrwerk, das Mercedes-typisch Komfort und Sportlichkeit zu verbind
Als die sechste Generation 2008 debütierte, setzte Mercedes beim SL auf radikale Gewichtseinsparung und Aluminium-Karosserie. Das 2011er Modelljahr brachte verfeinerte LED-Scheinwerfer und ein überarbeitetes Infotainment-System, während die V8-Motoren mit 435 PS respektive 518 PS unverändert blieben. Die elektrisch einklappbaren Verdeck-Konstruktion hatte sich längst bewährt.
Gegen Porsche 911 und BMW M440i positioniert sich die R230-Generation 2012 als Grand-Tourer mit Tradition. Der 5,5-Liter-V8 leistet 435 PS, während das Siebengangautomatikgetriebe die Kraft präzise umsetzt. Mercedes setzte auf bewährte Technik statt Experimente—Luftfederung, Direktlenkung und das AMG-Sportfahrwerk definierten das Fahrerlebnis.
Das Modelljahr 2013 brachte die überarbeitete R231-Generation in deutsche Showrooms, nun mit strafferer Frontpartie und überarbeitetem Interieur. Die Motorenpalette reichte vom 3,5-Liter-V6 mit 306 PS bis zum AMG 5,5-Liter-Biturbo, der 571 PS mobilisierte. Für den deutschsprachigen Markt bedeutete dies eine klare Positionierung: Luxus-Roadster mit zeitgemäßer Effizienz und Fahr
Der Reihensechszylinder mit 3,5 Litern Hubraum lieferte 306 PS und prägte die technische Grundlage des überarbeiteten Modells. Die Ingenieure optimierten das Fahrwerk für noch präzisere Lenkung, während die neue Neungang-Automatik Verbrauch und Dynamik in Einklang brachte. Damit behauptete sich der SL im Segment der Grand Tourers gegen stärker motorisierte Konkurrenz.
Das Programm 2015 umfasste zwei Motorisierungen: den 3,5-Liter-V6 mit 306 PS und den 5,5-Liter-V8 biturbo, der 585 PS abgab. Daneben stand das Roadster-Verdeck mit Komfortelektronik zur Wahl, ebenso eine umfangreiche Palette an Assistenzsystemen. Die Palette reichte vom SL 400 bis zur AMG-Variante, jede mit eigenständiger Ausstattungslinie. Käufer konnten zwischen verschiedenen
Als die sechste Generation des SL 2016 zu den Händlern kam, präsentierte sich das Roadster-Flaggschiff völlig neu konstruiert. Die Aluminiumkarosserie war um 80 Kilogramm leichter geworden, während der 4,7-Liter-V8 mit 455 PS und das neuartige 9-Gang-Automatikgetriebe die Dynamik deutlich verschärften. Mercedes setzte auf intelligente Leichtbau-Philosophie und moderne Sicherhei
Gegen die etablierte Konkurrenz von BMW 650i und Porsche 911 Cabrio positionierte sich die 2017er Generation des SL mit 585 PS aus dem 4,7-Liter-Biturbo als technisch ehrgeiziges Angebot im Segment der offenen Grand Tourers. Die Ingenieure setzten auf ein umgelagertes Fahrwerk und aktive Federung, um die Gewichtszunahme gegenüber dem Vorgänger zu kompensieren.
Für den deutschen und österreichischen Markt kam die sechste Generation des SL 2018 mit neu gestalteter Frontpartie und überarbeiteter Innenausstattung in den Handel. Die beiden Benzinmotoren – ein 3,0-Liter-V6 mit 367 PS und ein 4,0-Liter-V8 mit 585 PS – sprachen unterschiedliche Käuferschichten an. Während die Schweizer Märkte zuerst beliefert wurden, folgte die flächendecken
Das neu konstruierte Verdeck mit Magnesium-Rahmen senkte das Gewicht erheblich gegenüber der Vorgängergeneration. Der 3,0-Liter-Biturbo mit 435 PS war Basis; das AMG-Modell brachte 585 PS. Die Ingenieure verlegten den Motor tiefer, was die Schwerpunktlage verbesserte und dem Fahrer unmittelbare Kontrolle vermittelte.
Das R231-Fahrgestell trug ab 2015 zwei Varianten: Der SL mit quer eingebautem 3,5-Liter-V6-Biturbo (306 PS) bewährte sich als Grand Tourer, während die AMG-Version mit 5,5-Liter-V8-Biturbo (585 PS) und 9-Gang-Automatik die sportliche Komponente verschärfte. Mercedes setzte auf Leichtbau-Aluminium und adaptive Luftfederung, um Komfort und Präzision zu vereinen.
Die internationale Verkaufspalette 2016 unterschied sich deutlich nach Region: Während Nordamerika das Gros der R231-Produktion erhielt, blieb der SLC in Europa das Einstiegsmodell mit vier Zylinderturbomotor. Der AMG GT S mit 510 PS war Kernstück des europäischen Programms, während Märkte wie Japan und China spezifische Ausstattungsvarianten erhielten.
Das Angebot der R231-Generation erstreckte sich 2019 über vier Motorisierungen: neben dem 3,0-Liter-Twin-Turbo mit 367 PS kam der 4,0-Liter-V8 mit 585 PS zum Einsatz, flankiert von zwei Sechszylinder-Varianten für europäische Märkte. Die Grand Edition brachte zusätzliche Komfortausstattung und exklusive Lederbezüge, während das Fahrwerk präzise auf deutsche Anforderungen abgest
Gegen die Porsche 911 Carrera und den BMW M440i xDrive positionierte sich die fünfte Generation des SL 63 AMG 2014 als Hochleistungs-Roadster mit neuer Leichtbau-Aluminium-Karosserie. Der 5,5-Liter-Biturbo-V8 leistete 585 PS und 750 Nm, während das neuartige Siebenschalt-Doppelkupplungsgetriebe Gewicht sparte und Reaktivität erhöhte.
Das Doppelturbo-Aggregat mit 6,0 Litern Hubraum war die Krönung des SL-Programms: 612 PS und 750 Nm Drehmoment aus zwölf Zylindern machten die Überarbeitung von 2005 zur stärksten Serienvariante. AMG hatte den V12 radikal überarbeitet, die Effizienz des Turboladeaufbaus perfektioniert. Das Resultat war eine Maschine, die Sportlichkeit und Luxus in völlig neuem Maßstab definiert
Gegen Ende des SL-Lebenszyklus trat die Black Series 2009 an, um die Roadster-Elite herauszufordern. Mit dem biturbo V12 gute für 661 PS und 1000 Nm Drehmoment war sie nicht nur technisch überlegen – die Karosserie-Optimierungen, das aggressive Aerodynamik-Paket und die Gewichtsreduktion machten sie zur radikalsten Interpretation des Grand Tourers.
Das Angebot umfasste zwei AMG-Varianten: den SL 63 AMG mit 6,3-Liter-V8 und 571 PS sowie den stärkeren SL 65 AMG mit Biturbo-V12, der 630 PS mobilisierte. Beide teilten sich das R230-Fahrwerk, doch die Motorenauswahl definierte zwei völlig unterschiedliche Fahrerlebnisse. Der 63er bot sportliche Direktheit, der 65er pure Kraft.
Die Modellpalette des SL 417 im Jahr 2015 umfasste neben der Mille Miglia-Edition auch die klassischen Varianten mit 3,5-Liter-V6 und 4,6-Liter-V8, letzterer mit 435 PS und 680 Nm Drehmoment. Die Sonderedition kombinierte handverarbeitete Details mit modernem Fahrassistenz-Portfolio und zeigte Mercedes-Benz' Verständnis für Sammlerwert und technische Substanz.
Der japanische Markt erhielt die SLC 1972 als kompakte Alternative zu größeren Roadsterstudien. Mit dem 1,9-Liter-Motor, der 130 PS lieferte, positionierte sich das Modell zwischen Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit. Die Ausstattung folgte deutschem Ingenieurverständnis: robuste Technik, präzise Schaltung, zuverlässige Bremsanlage. Für Japan war dies ein Fahrzeug, das europä
Der quer eingebaute 1,6-Liter-Motor mit 110 PS bildete das Herz dieser Baureihe, die Mercedes 1973 als kompakte Alternative zum SL positionierte. Die Aluminium-Motorblöcke und die Einzelradaufhängung zeigten, wie sehr die Ingenieure auf Gewichtseinsparung und Fahrkomfort setzten. Mit knapp 970 kg Leergewicht bot der Wagen sportliche Agilität ohne Kompromisse bei der Verarbeitun
In einer Klasse mit dem Jaguar XJ6 und dem BMW 3.0CS positionierte sich der SLC 1976 als technisch konservative Alternative. Der reihensechszylindrige Motor mit 2,8 Litern Hubraum leistete 185 PS und prägte das Fahrerlebnis durch Zuverlässigkeit statt Überraschungen. Die Karosserie folgte bewährten Prinzipien: Stahlaufbau, klassische Linienführung, deutsches Understatement.
Der SLC erreichte 1977 die deutschsprachigen Märkte als direkte Antwort auf den Roadster-Hunger wohlhabender Käufer. Mit dem 2,8-Liter-V8, der 185 PS lieferte, oder dem sparsamen 2,3-Liter-Reihensechszylinder mit 150 PS war das Angebot klar segmentiert. Die Schweizer Märkte erhielten zunächst Vorrang, bevor das Modell in Deutschland und Österreich etabliert wurde. Weiche Linien
Die Modellpalette von 1979 umfasste drei Motorisierungen: den 2,3-Liter mit 136 PS, den 2,8-Liter mit 185 PS und das Spitzenmodell mit 3,8-Liter-V8 und 245 PS. Alle Varianten teilten sich das bewährte Stahlkarosseriekonzept und die unabhängige Doppelwischaraufhängung. Der SLC war damit das Flaggschiff für anspruchsvolle Käufer, die Sportlichkeit mit alltäglicher Zuverlässigkeit
Der Reihenvierzylinder mit 2,0 Litern Hubraum lieferte 136 PS und prägte die technische Ausrichtung des SLC 1980 entscheidend. Mercedes wählte für diese Baureihe eine Konstruktion, die Zuverlässigkeit vor Spektakel stellte: unabhängige Radaufhängung vorn, eine bewährte Einzelradaufhängung hinten und Scheibenbremsen rundum. Die Ingenieure verfolgten dabei das Prinzip des gediege
Das Archiv enthält 109 Originaldokumente zur SL-Reihe. Diese umfassen Prospekte, Händlerkataloge, Pressemitteilungen und Werksliteratur aus verschiedenen Jahrzehnten. Die Sammlung dokumentiert die gesamte Entwicklung dieser legendären Baureihe von ihren Anfängen bis zur Gegenwart.
Die Archive erstrecken sich von 1955 bis 2024. Damit dokumentieren wir sieben Jahrzehnte SL-Geschichte. Die Sammlung erfasst alle Hauptgenerationen dieser ikonischen Reihe lückenlos und bietet einen umfassenden Überblick über die Modellentwicklung.
Ja, die Originaldokumente sind wertvoll für Restaurierungsprojekte. Sie enthalten technische Spezifikationen, Ausstattungsdetails und Farbvarianten der jeweiligen Modelljahre. Besitzer und Restauratoren finden authentische Informationen zur Originalausstattung ihrer Fahrzeuge.
Das Archiv umfasst Dokumente aus 18 verschiedenen Märkten. Dies zeigt, wie die SL-Reihe weltweit vermarktet wurde. Jede Region hatte oft eigene Prospekte und Kataloge, die lokale Besonderheiten und Anforderungen widerspiegeln.
Das Archiv deckt fünf Hauptgenerationen ab: die 190 SL, 230 SL, 300 SL, 300 SL Roadster und 350 SLC. Jede Generation ist mit originalen Fabrikdokumenten vertreten. Dies ermöglicht einen detaillierten Vergleich der Entwicklung über die Jahrzehnte.
Die Archivseite konzentriert sich auf die Dokumentensammlung selbst, nicht auf technische Daten des Fahrzeugs. Hier finden Sie Informationen über verfügbare Originalliteratur, Quellen und Zeiträume. Die Katalogseite dagegen präsentiert Fahrzeugspezifikationen und Ausstattungsdetails.
Das Archiv wird regelmäßig erweitert, wenn neue Originaldokumente beschafft werden. Seltene Prospekte und Kataloge werden kontinuierlich hinzugefügt. Besucher sollten regelmäßig vorbeischauen, um neue Funde zu entdecken.