VIN-Decoder · Dodge
Bis zum Modelljahr 2011 verriet schon das zweite Zeichen der Fahrgestellnummer die Marke: 1B3 für einen Dodge-Pkw, 1D7 für einen Dodge-Truck. Seit 2012 teilt sich Dodge den Anfang der FIN mit Jeep, Chrysler und Ram, die Marke steht nun an Stelle 5. Ein D dort heißt Dodge. Challenger und Charger aus dieser Zeit beginnen mit 2C3, dem kanadischen Code, denn sie laufen in Brampton, Ontario, vom Band.
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I, O und Q gibt es in keiner Dodge-FIN. Steht hinter 2C3CDZ scheinbar ein O, ist es eine Null.
Die meisten Dodge auf der Straße tragen eines von zwei Formaten. Das ältere galt bis Modelljahr 2011 und nannte die Marke an Stelle 2: 1B3 ist ein Dodge-Pkw aus den USA, 2B3 einer aus Kanada, 1D4 und 1D8 sind Dodge-SUV wie Nitro und Durango, 1D7 und 3D7 Dodge-Trucks samt Ram-Pick-up. Seit 2012 beginnen die Nummern mit Codes, die der Chrysler-Konzern für alle seine Marken nutzt. 1C4 steht für ein SUV aus den USA, 2C3 für einen Pkw aus Kanada, 3C4 für ein SUV aus Mexiko.
Und wo steckt jetzt die Marke? An Stelle 5. In den Entschlüsselungstabellen, die Chrysler bei der US-Behörde NHTSA einreicht, steht D für Dodge, J für Jeep, C für Chrysler und ab Modelljahr 2013 R für Ram. Ein Durango von 2023 beginnt mit 1C4SDJ, ein Grand Cherokee mit 1C4RJF. Gleicher Anfang, andere Marke. Beim Hornet geht es noch weiter: FCA Italy baut ihn in Pomigliano d'Arco, er startet mit ZAC wie ein Jeep Renegade, und erst das D an Stelle 5 macht ihn zum Dodge.
Stelle 9 ist bei Dodge eine echte Prüfziffer. Der Hornet ist laut seiner FIN-Meldung nach US-Vorschriften gebaut. Von 45 Challenger- und Charger-Nummern aus europäischen Inseraten rechneten 44 korrekt, die letzte enthielt einen Tippfehler. Zeichen 10 nennt das Modelljahr, Zeichen 11 das Werk: H für Brampton, C für Jefferson North in Detroit, T für Toluca in Mexiko, 3 für Pomigliano.
| WMI | Bedeutung |
|---|---|
| 1B3 | Dodge-Pkw aus den USA, 1981 bis 2011: Caliber, Avenger, Neon, Viper |
| 2B3 | Dodge-Pkw aus Kanada, 1981 bis 2011: Charger und Magnum aus Brampton |
| 1D4 | Dodge-SUV oder Van aus den USA, 2003 bis 2011: Durango, Nitro |
| 1D8 | Dodge-SUV oder Van aus den USA mit Seitenairbags, ab 2003: Durango, Nitro |
| 3D4 | Dodge-SUV aus Mexiko, 2009 bis 2011: Journey aus Toluca |
| 1D3 | Dodge-Truck aus den USA mit Seitenairbags, 2002 bis 2009, Ram-Pick-ups eingeschlossen; auch auf der Ram-Seite |
| 1D7 | Dodge-Truck aus den USA, 2002 bis 2011: Ram-Pick-up und Dakota; auch auf der Ram-Seite |
| 3D7 | Dodge-Truck aus Mexiko, 2002 bis 2011: Ram-Pick-ups aus Saltillo; auch auf der Ram-Seite |
| 2C3 | Pkw-Code von Chrysler Group / FCA Canada seit 2012: Challenger und Charger; geteilt mit Chrysler |
| 1C4 | SUV-Code von Chrysler Group / FCA US seit 2012: Durango; geteilt mit Jeep und Chrysler |
| 3C4 | SUV-Code von FCA Mexico seit 2012: Journey aus Toluca; geteilt mit Jeep |
| 1C6 | Truck-Code von Chrysler Group / FCA US: ein Ram 1500 von 2012 mit D an Stelle 5 ist noch ein Dodge |
| 3C6 | Truck-Code von FCA Mexico: Ram-Trucks von 2012 aus Saltillo mit D an Stelle 5 |
| ZAC | FCA Italy: der Dodge Hornet aus Pomigliano d'Arco; geteilt mit Jeep |
Für jeden Dodge-Code liegen zwei Bestätigungen vor: eine von der NHTSA (vPIC oder Chryslers eigene Part-565-Meldung), eine aus der WMI-Liste von Wikipedia oder Wikibooks. Teilt sich ein Code die Marke mit Jeep, Chrysler oder Ram, entscheidet Stelle 5.
2006 kam Dodge mit Caliber, Avenger, Viper, Nitro und Journey nach Europa zurück, alle in Nordamerika gebaut. Die Challenger, Charger und Durango in heutigen Inseraten kamen später, meist als US-Importe. Sie haben einen Challenger bei einem Importhändler im Blick? Dann sollte die FIN mit 2C3 beginnen und an Stelle 11 ein H tragen, egal was die Papiere über die US-Vergangenheit erzählen.
Ein Ram, den die FIN noch Dodge nennt
Ram ist seit 2010 eine eigene Marke, die Fahrgestellnummer zog erst später nach. Bis 2011 behielten die Pick-ups die Dodge-Codes 1D7, 1D3 und 3D7, und ein Ram 1500 von 2012 beginnt mit 1C6RD, also D für Dodge an Stelle 5. Das R taucht erst ab Modelljahr 2013 auf. Wird ein Pick-up von 2012 als Dodge Ram entschlüsselt, ist das richtig und kein Fehler.
Grün: Stelle 9 rechnet sich. Fast jede Dodge-FIN beginnt mit 1, 2 oder 3 und fällt damit unter nordamerikanische Regeln, ein Fehler wird rot. Gelb sieht nur eine ZAC-Nummer, die kein Hornet ist. Rot bei einem Charger heißt meist: ein Zeichen falsch abgetippt. Lesen Sie das Schild hinter der Frontscheibe noch einmal ab.
Beim Dodge trägt Zeichen 10 immer das Modelljahr. L heißt 2020, P 2023, 6 steht für 2006. Jeder Code kehrt nach 30 Jahren wieder; welcher Zyklus gilt, klärt der Decoder über Stelle 7, ein Buchstabe dort bedeutet 2010 oder später. Ein importierter Charger wird oft ein Jahr oder länger nach dem Bau in Deutschland zugelassen. Legen Sie das Modelljahr neben das Erstzulassungsdatum, das der Fahrzeugschein (Teil I) bei Buchstabe B vermerkt – dann sehen Sie, wie lange er gewartet hat.
| Code | Modelljahr | Code | Modelljahr |
|---|---|---|---|
| A | 2010 | M | 2021 |
| B | 2011 | N | 2022 |
| C | 2012 | P | 2023 |
| D | 2013 | R | 2024 |
| E | 2014 | S | 2025 |
| F | 2015 | T | 2026 |
| G | 2016 | V | 2027 |
| H | 2017 | W | 2028 |
| J | 2018 | X | 2029 |
| K | 2019 | Y | 2030 |
| L | 2020 |
1B3 kennzeichnet einen in den USA gebauten Dodge-Pkw im Format vor 2012, 2B3 einen kanadischen. 1D4 und 1D8 sind Dodge-SUV, 1D7 und 3D7 Dodge-Trucks. Seit 2012 nutzt Dodge die Codes des Konzerns: 2C3 für Pkw aus Kanada wie den Challenger, 1C4 für SUV aus den USA wie den Durango, 3C4 für den Journey aus Mexiko. ZAC ist der in Italien gebaute Hornet.
Schauen Sie auf Stelle 5: D für Dodge, J für Jeep. Ein Durango von 2023 beginnt mit 1C4SDJ, ein Grand Cherokee mit 1C4RJF. Stelle 11 hilft hier nicht weiter, denn beide entstehen in Jefferson North in Detroit und tragen dort ein C.
Ja. Auch die Europa-Modelle wurden in Nordamerika nach denselben Regeln gebaut, und die in Europa zugelassenen Nitro, Journey, Challenger und Charger aus unserer Stichprobe rechneten korrekt. Schlägt Ihre Nummer fehl, suchen Sie zuerst nach einem Tippfehler. Eine echte Abweichung auf dem Schild ist ein Grund, die Fahrzeughistorie genauer anzusehen.
Stellen Sie sich links neben die A-Säule und blicken Sie durch die Scheibe nach unten: Dort verlangen die US-Vorschriften ein von außen lesbares Schild. Dazu kommt der Aufkleber im Rahmen der Fahrertür. In der Zulassungsbescheinigung Teil I steht die Fahrgestellnummer unter Buchstabe E.
Sie nennt Baureihe, Karosserie, Motor, Werk und Jahr, aber keine Ausstattungslinie, Farbe oder Extras. Bei einem Challenger mit 6,4-Liter-Motor steht der Motorcode drin, ein Widebody-Kit oder ein Schiebedach dagegen nicht. Dafür brauchen Sie den originalen Fensteraufkleber oder einen Baudatensatz vom Händler.