VIN-Decoder · Subaru
Alle 22 Forester mit 150-PS-Benziner der Baujahre 2013 bis 2018, die wir in norwegischen Inseraten gefunden haben, beginnen mit JF1SJ5LC5. Die 5 an Stelle 9 bleibt immer gleich, sie gehört zum Modellcode. Bei einem in Gunma gebauten Subaru für Europa ist das keine Prüfziffer: Von 286 solchen Fahrgestellnummern gehen nur 26 rechnerisch auf. Ein Forester für die USA beginnt dagegen mit JF2 und muss die Prüfung bestehen.
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I, O und Q gibt es in keiner Subaru-FIN. Ein rundes Zeichen auf dem Schild hinter der Windschutzscheibe eines Forester ist also eine Null.
JF1 und JF2 gehören der Subaru Corporation in Japan, früher Fuji Heavy Industries. Nach US-Systematik steht JF1 für Pkw, JF2 für SUV und Vans. In Deutschland sieht man JF2 aber kaum: Die europäischen Forester, Outback und XV, die wir geprüft haben, tragen alle JF1, während amerikanische Forester und Outback mit JF2 beginnen. 4S3 und 4S4 stammen von Subaru of Indiana Automotive in Lafayette, wo Legacy, Outback und Ascent entstehen und seit dem Modelljahr 2026 auch der US-Forester.
Stelle 9 teilt die Marke. In Nordamerika ist sie eine echte Prüfziffer nach ISO 3779, weil das Gesetz es dort verlangt. Bei einem Subaru aus Gunma für Europa ist sie ein weiteres Zeichen des Modellcodes. Wer 286 norwegische Nummern nachrechnet, findet innerhalb einer Baureihe immer dieselbe Ziffer; nur 26 passen zur Formel, etwa jede elfte, also Zufall. Subarus, die Toyota baut, etwa der Solterra, rechnen dagegen überall korrekt.
Anders als bei Toyota steht das Modelljahr bei Subaru auch auf europäischen Autos an Stelle 10: D heißt 2013, L heißt 2020. Stelle 11 bündelt in Nordamerika Werk und Getriebe in einem Zeichen, H für Gunma mit CVT, 3 für Lafayette mit CVT. Europäische Subarus tragen dort schlicht G für Gunma, ob Schaltgetriebe oder Automatik.
| WMI | Bedeutung |
|---|---|
| JF1 | Subaru Corporation, Japan: Pkw, in Europa auch Forester, Outback und XV. Den Toyota GR86 baut Subaru, er trägt ebenfalls JF1 |
| JF2 | Subaru Corporation, Japan: SUV und Vans für Nordamerika, etwa US-Forester und US-Outback |
| 4S3 | Subaru of Indiana Automotive, Lafayette: Pkw wie der Legacy und der US-Impreza ab 2017 |
| 4S4 | Subaru of Indiana Automotive, Lafayette: Outback, Ascent, B9 Tribeca und der US-Forester ab 2026 |
Hinter jedem Code stehen zwei Belege: die vPIC-Datenbank, in der die NHTSA die Herstellermeldungen sammelt, und eine unabhängige VIN-Referenz. 4S6 taucht in manchen Listen als Subaru auf, gehört aber zum Honda Passport, den Subaru-Isuzu in Lafayette gebaut hat.
Fast jeder Subaru auf mobile.de oder beim Händler um die Ecke kommt aus der Präfektur Gunma, aus der Stadt Ōta. Amerikanische Käufer bekommen zusätzlich Autos aus Lafayette in Indiana, und einige Modelle baut Toyota. Steht ein US-Import auf dem Hof? Dann sagen Ihnen das erste Zeichen und die Prüfziffer, woran Sie sind.
Direktimport aus Japan? Dann gibt es nur eine Rahmennummer
Ein in Japan neu zugelassener Subaru hat keine 17-stellige FIN. Er trägt eine Rahmennummer aus Typcode, Bindestrich und Seriennummer, beim Impreza WRX STI der zweiten Generation etwa GDB und dahinter Ziffern. Dieses Format kann der Decoder nicht lesen. Australien macht daraus beim Import einen 17-stelligen Code, der mit 6U9 oder 6ZZ beginnt.
Grün heißt: Stelle 9 geht auf. Rot erscheint, wenn eine Nummer scheitert, die eine echte Prüfziffer tragen muss, also bei nordamerikanischen Subarus und beim von Toyota gebauten Solterra. Gelb markiert dasselbe Ergebnis bei einem europäischen Subaru aus Gunma. Dort wurde nie gerechnet, Gelb sagt über das Auto also nichts.
Die Buchstaben wiederholen sich alle 30 Jahre, und norwegische Inserate zeigen das schön: Ein Legacy von 1993 und ein Solterra von 2023 tragen beide ein P an Stelle 10. Bei 4S3- und 4S4-Autos klärt Stelle 7 den Zyklus. Eine europäische JF1-Nummer liefert diesen Hinweis nicht. Sie kaufen einen zehn Jahre alten Outback beim Händler? Vergleichen Sie das Zeichen mit Feld B der Zulassungsbescheinigung Teil I, dem Datum der Erstzulassung. E bedeutet 2014, F bedeutet 2015.
| Code | Modelljahr | Code | Modelljahr |
|---|---|---|---|
| A | 2010 | M | 2021 |
| B | 2011 | N | 2022 |
| C | 2012 | P | 2023 |
| D | 2013 | R | 2024 |
| E | 2014 | S | 2025 |
| F | 2015 | T | 2026 |
| G | 2016 | V | 2027 |
| H | 2017 | W | 2028 |
| J | 2018 | X | 2029 |
| K | 2019 | Y | 2030 |
| L | 2020 |
JF1 ist die Subaru Corporation in Japan für Pkw, JF2 dieselbe Firma für SUV und Vans. 4S3 und 4S4 sind Subaru of Indiana Automotive in Lafayette, ebenfalls getrennt nach Pkw und SUV. Europäische Forester und Outback nutzen JF1, die JF2-Varianten sind für Nordamerika gebaut.
Weil Subaru für europäische Autos aus Gunma keine berechnet. Stelle 9 bleibt innerhalb einer Baureihe gleich, jeder Forester mit 150-PS-Benziner von 2013 bis 2018 in unserer Stichprobe beginnt mit JF1SJ5LC5. Der Decoder zeigt dafür Gelb. Ein US-Subaru oder ein Solterra muss dagegen bestehen, ein Fehler deutet dort auf einen Tippfehler oder ein manipuliertes Schild.
Subaru nennt das Armaturenbrett unten auf der Fahrerseite, von außen durch die Windschutzscheibe lesbar, und das Zertifizierungsetikett an der Säule hinter der Fahrertür. Nordamerikanische Autos tragen zusätzlich FIN-Aufkleber auf großen Karosserieteilen. Auf dem Papier taucht sie unter dem Buchstaben E auf, im Fahrzeugschein, amtlich Zulassungsbescheinigung Teil I genannt.
Weil Subaru ihn baut. Der GR86 und vorher Toyota 86 und Scion FR-S laufen im Subaru-Hauptwerk in Gunma neben dem BRZ vom Band, die NHTSA führt JF1 unter beiden Marken. Beim Solterra ist es umgekehrt: Den baut Toyota in Motomachi.
Ausstattungslinie, Lackfarbe, die EyeSight-Generation und Sonderausstattungen stehen nicht in den 17 Zeichen, ebenso wenig die Wartungshistorie. Selbst das Getriebe ist nur bei nordamerikanischen Autos codiert. Mehr erfahren Sie aus dem Serviceheft und den Unterlagen eines Subaru-Partners.